WhatsApp-Update: Heiß ersehnte Funktion kommt | handy.de
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WhatsApp-Update: Heiß ersehnte Sicherheitsfunktion kommt

Alle neuen WhatsApp-Funktionen im Überblick

Seit 2009 nutzen weltweit immer mehr Menschen den beliebten WhatsApp-Messenger zur Kommunikation mit ihren Liebsten, Arbeitskollegen oder Bekannten. Seit 2014 gehört WhatsApp zu Facebook und wird regelmäßig über Updates mit neuen Funktionen, Features und Verbesserungen versorgt. In diesem Artikel halten wir Dich über jedes neue WhatsApp-Update auf dem Laufenden.

Update vom 09. Januar 2019

WhatsApp kann bald mit einem Fingerabdruck geöffnet werden

Wie die Webseite WABetaInfo auch auf ihrem Twitter-Account mitteilt, ist die Facebook-Tochter derzeit dabei ein neues „Authentification“-Feature in WhatsApp einzubauen. Zwar befindet sich die Funktion noch in der Entwicklung und sie ist noch nicht in der neusten Android-Beta freigeschaltet, allerdings arbeite man bereits unter Hochdruck daran. Auch für iOS soll es bald so eine Funktion geben.

Genauer gesagt geht es darum, mit einem Fingerabdruck eine zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen. Selbst wenn der Homescreen geöffnet ist und jeder Zugriff auf das Telefon hätte, so bräuchte es zukünftig immer noch einen passenden Fingerabdruck, um WhatsApp zu öffnen. Das soll vor allem die Sicherheit erhöhen. Alternativ wäre zum Öffnen auch ein PIN-Code möglich.

Der Gedanke dahinter ist nicht neu, da einige Smartphone-Hersteller, wie beispielsweise Samsung, schon ähnliche Funktionen seit Jahren bieten. Unter anderem das Verstecken von Bildergalerien, die erst mit einem Fingerabdruck sichtbar werden. Zudem lassen sich Apps herunterladen, die andere Programme im System per Fingerabdruck verstecken können. WhatsApp lies sich an diesem Punkt also einiges an Zeit, aber immerhin scheint es bald soweit zu sein.

Wann die Entwicklung für die neue Sicherheitsfunktion abgeschlossen ist, steht allerdings noch in den Sternen. Man arbeite daran und wolle ein entsprechendes Update zukünftig ausliefern. Einen genauen Termin dafür gibt es aber noch nicht.

Update vom 07. Januar 2019

Sticker in WhatsApp für iOS zu Fotos und Videos hinzufügen

Für die iOS-Version des WhatsApp-Messengers kommen derzeit per Update wieder einige neue Funktionen hinzu. Insgesamt dürfen sich iPhone-Nutzer über drei neue Features freuen. So ist es nun möglich, die beliebten Sticker auch in Fotos zu platzieren. Dabei ist es egal, ob Du ein Foto mit Sticker in einem Einzel- oder Gruppenchat versenden möchtest, oder ein neues Bild zu Deinem WhatsApp-Status hinzufügst. In dem Schritt, in dem Du ein Bild oder Video bearbeiten kannst, findest Du die Sticker nun unter dem Smiley-Symbol. 

WhatsApp-Update für iOS mit Stickern in der Foto-FunktionQuelle: Marcel Laser / handy.de

Darüber hinaus kommt für WhatsApp für iOS nun auch eine neue Funktion, die die Gruppenchats betrifft. Mit dem neuen Update, ist es nun möglich, auf eine Gruppennachricht im privaten Chat zu antworten. Dafür muss eine Nachricht angetippt und gehalten werden. Sobald der Menüpunkt „Mehr“ erscheint, findest Du darunter die Option „Privat antworten“.

Das dritte neue Feature mit dem neuen WhatsApp-Update für iOS betrifft diejenigen, die 3D Touch auf ihrem iPhone nutzen. Mit Hilfe der Druckempfindlichkeit lässt sich nun eine Vorschau der Statusmeldung eines Kontakts anzeigen. 

WhatsApp-Updates im Dezember 2018

Update vom 19. Dezember 2018

WhatsApp schränkt das Weiterleiten ein

Schluss mit den vielen Kettenbriefen: Bei WhatsApp wird ab sofort die Funktion eingeschränkt, mit der von einer Nummer tausende Personen gleichzeitig angeschrieben werden können. Ab sofort wird die Anzahl der Kontakte, die eine Nachricht, ein Link oder ein Foto mit dem beliebten Messenger geschickt bekommen können, auf nur noch fünf Nutzer beschränkt.

Mit dieser Funktion reagiert WhatsApp auf Millionen Spam-Nachrichten, die immer häufiger verschickt werden. Das berichtet der Blog WABetaInfo in einem Tweet.

WhatsApp-Einschränkung soll Gewaltverbrechen vorbeugen

Der Hintergrund dieser Umstellung ist politischer Natur: So will WhatsApp mit der neuen Funktion noch intensiver gegen die Verbreitung von möglichen Fake News vorgehen. Auch will WhatsApp verhindern, dass es so per Massen-Verabredungen zu möglichen Gewaltverbrechen kommt.

Die Einschränkung ist bereits seit einiger Jahren in Indien aktiv. Hier soll es seit 2008 insgesamt 31 Mordfälle gegeben haben, die auf WhatsApp zurückzuführen sind. Die Ermordeten sollen Menschenmobs zum Opfer gefallen sein, die sich von Gerüchten aus dem Messenger aufstacheln lassen hatten. Dies berichtet die Economic Times India.

Nun gilt die Regelung weltweit: Statt mehr als 20 Kontakte anzuschreiben, dürfen Nachrichten nun nur noch an fünf Personen zugleich weitergeleitet werden. Die beliebten WhatsApp-Gruppen betrifft das Update jedoch nicht. Diese bleiben weiterhin auch mit mehr als fünf Teilnehmern bestehen.

Update vom 18. Dezember 2018

Android-Nutzer erhalten Bild-in-Bild-Modus

Mehr als ein halbes Jahr mussten Nutzer von WhatsApp für Android auf den beliebten Bild-in-Bild-Modus warten. Unter iOS ist das Multitasking-Feature bereits seit Mai dieses Jahres verfügbar und erleichtert Anwendern den Medienkonsum über die App. Der Bild-in-Bild-Modus erlaubt es Nutzern, Videos auf YouTube, Instagram oder Facebook in einem kleinen separaten Fenster anzusehen, während sie weiter auf der WhatsApp-Oberfläche Nachrichten lesen und versenden können. Ist die Funktion verfügbar, wird in der Miniaturvorschau ein Play-Symbol angezeigt. Sobald der Nutzer auf dieses klickt, zeigt WhatsApp das Video im Bild-in-Bild-Modus an, sodass er während der Anzeige des Videos weiter im Chat navigieren kann.

Die Bild-in-Bild-Funktion für WhatsApp unter Android erfordert die aktuellste WhatsApp-Version (2.18.380).

Update vom 03. Dezember 2018

Endlich: WhatsApp kommt auf Tablets

WhatsApp für Tablets? Lange Zeit undenkbar. Für Nutzer von Android-Tablets wird das jetzt endlich möglich. Leider mit einem kleinen Haken. Denn der Einsatz setzt voraus, dass Du Dich für den Beta-Test von neuen WhatsApp-Versionen registriert hast. Neue Nutzer werden dafür derzeit jedoch nicht aufgenommen. Wenn Du aber schon Teil des Programms bist, kannst Du das entsprechende Update mit der Versionsnummer 2.18.367 jetzt sogar direkt im Google Play Store herunterladen, berichtet WABetaInfo auf Twitter.

Wenn Du ein WLAN-Tablet ohne LTE-Modul nutzt, gibst Du deine Festnetznummer an, um deinen Account zu verifizieren. Wer hingegen ein Tablet mit SIM-Karte verwendet, erledigt dies wie auf dem Smartphone mit seiner Mobilfunknummer.

Wichtig: Es handelt sich um eine Beta-Version. Dadurch ist es wahrscheinlicher, dass die Software zum Teil gravierende Fehler beinhalten kann. Wenn Du unbedingt darauf angewiesen bist, WhatsApp zu nutzen, solltest Du lieber auf eine finale Tablet-App des Messengers warten.

WhatsApp-Updates im November 2018

Update vom 24. November 2018

Videos in WhatsApp für iOS schon in der Benachrichtigungsleiste ansehen

Es dürfte nicht mehr all zu lange dauern, dass sich iOS-Nutzer über ein neues Feature für WhatsApp freuen dürfen, das das Abspielen von Videos betrifft. Wie WABetaInfo auf Twitter mitteilt, dürften die Beta-Tester für WhatsApp unter iOS bereits eine Funktion testen, die mit der Version 2.18.102.5 kommt. Damit ist es möglich, Videos bereits im Benachrichtigungsfenster abzuspielen, ohne dafür den eigentlichen Chat zu betreten.

Eine genau Zeitangabe, bis das Feature als Update erscheint, ist bislang nicht bekannt. Der Tweet beruft sich lediglich auf „bald“. An anderer Stelle gibt es jedoch Berichte darüber, dass die WhatsApp-Funktion bereits außerhalb der Beta unter iOS funktioniert. So kommentiert Carsten Knobloch von Caschys Blog unter dem Tweet, dass die Funktion auf dem iPhone seiner Frau bereits vorhanden ist. Dazu liefert er direkt ein Beweisvideo:

Nutzer von WhatsApp unter iOS sollten also im App Store nach einem Update des Messenger-Dienstes Ausschau halten. Die Funktion könnte vermutlich bereits vorab freigeschaltet worden sein. Ein offizielles Statement gibt es dazu jedoch bislang nicht.

Update vom 15. November 2018

WhatsApp vereinfacht das Hinzufügen von Kontakten

Bereits unsere vorherige WhatsApp-Update-Ankündigung beschäftigte sich mit den Kontakten. Auch aktuell dreht sich alles darum: Das Hinzufügen neuer Personen samt Telefonnummern soll über den Messenger bald einfacher werden. Wie WABetaInfo schreibt, wird es demnächst möglich sein, neue Kontakte direkt in der App anzulegen. Außerdem sollen sich die eigenen Kontaktdaten per QR-Code schneller mit anderen Nutzern teilen lassen. Beide Funktionen sind sowohl für Android als auch iOS geplant. Noch wurde das dafür notwendige WhatsApp-Update aber nicht verteilt.

Das Hinzufügen von Kontakten im Messenger ist prinzipiell bereits möglich. WhatsApp ist aber dabei, diese Funktion zu vereinfachen und optisch anzupassen. Klicken Nutzer nach dem Redesign auf den Punkt „Kontakt hinzufügen“, öffnet sich eine neue Eingabe, in der sie lediglich das Land auswählen müssen. Die Ländervorwahl – im Fall von Deutschland +49 – fügt WhatsApp dann selbstständig hinzu. Im Anschluss prüft der Messenger außerdem, ob der neue Kontakt bereits einen aktiven WhatsApp-Account besitzt oder nicht.

Kontakte anlegen über WhatsAppQuelle: WABetaInfo
Neue Eingabemaske soll das Anlegen von Kontakten über WhatsApp vereinfachen.

Ebenfalls eingeführt wird das Teilen von Kontaktdaten per QR-Code. Andere Nutzer müssen dann also nur Deinen erstellten Code scannen, um Deine Telefonnummer, Anschrift und weitere Angaben in ihrem Adressbuch zu speichern. Besonders interessant ist dieses Feature für Firmen oder Geschäftsleute, die Ihre Kontaktdaten so vergleichsweise schnell teilen können.

Update vom 12. November 2018

WhatsApp-Kontakte werden im Ranking bewertet

WhatsApp testet derzeit ein Feature, bei dem Kontakte nach bestimmten Kriterien bewertet werden. Je häufiger Du mit einem Kontakt über den Messenger interagierst, er auf Deine Nachrichten und Deinen WhatsApp-Status reagiert und in je mehr Deiner Gruppen er sich befindet, desto höher rutscht der Kontakt im Ranking. Das Ranking hat Auswirkungen auf die Statusaktualisierungen. Bisher werden diese nach Aktualität geordnet und mit Zeitstempel gelistet. Mit dem neuen Ranking-System der Kontakte stehen nun die Stati derjenigen WhatsApp-Nutzer an oberster Stelle, mit denen Du am häufigsten interagierst. Auch der Zeitstempel verschwindet, der anzeigt, wann das Status-Update gepostet wurde. Stattdessen steht dort nur noch die Anzeige „1 Neu“.

Kontakte-Ranking im WhatsApp-StatusQuelle: WhatsAppBetaInfo

Bisher testet WhatsApp das Ranking-Feature in der iOS Beta-App mit der Versionsnummer 2.18.102.4. Die Funktion wird nur auf WhatsApp angewendet und hat keine Auswirkungen auf Instagram oder die Kontaktliste bei Facebook. Wie WABetaInfo schreibt, wird es einige Zeit dauern, bis der Messenger nach Aktivierung der Ranking-Funktion alle Deine Kontakte entsprechend geprüft und eingestuft hat. Die zur Bewertung notwendigen Informationen beruhen auf den Chatprotokollen, die sich auf dem Smartphone befinden. Es sollen keinerlei Daten auf den WhatsApp Servern liegen. Das heißt aber auch, dass WhatsApp Deine Kontakte erneut rankt, sobald der Messenger neu installiert wird.

Update vom 05. November 20018

Mehrere Sprachnachrichten nutzen Autoplay

Wie NordBayern berichtet, hat WhatsApp seinem gleichnamigen Messenger-Dienst eine neue Komfort-Funktion spendiert : Autoplay für Sprachnachrichten. Erhälst Du mehrere Sprachnachrichten am Stück, werden diese im Autoplay-Modus abgespielt, sobald Du die erste gehört hast. Das vereinfacht natürlich die Bedienung, da man darauffolgende Sprachnachrichten nicht noch zusätzlich einzeln anklicken muss.

Enthalten ist die neue Funktion im neusten Update für iOS und Android und kann mittlerweile aus beiden App Stores bezogen werden. Allerdings erwähnt WhatsApp die Funktion in seinem Blog bisher nicht, sodass man das Feature erst mit der Lupe suchen muss. Sobald man allerdings mehrere Sprachnachrichten hintereinander erhält und abspielt, fällt das neue Feature dann doch recht schnell auf.

Quelle Economic Times India Chip Poynter
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