Homespot-Tarife im Vergleich: Die besten DSL-Alternativen | handy.de
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Homespot-Tarife im Vergleich: Das sind die besten DSL-Alternativen

Die besten Alternativen zum Congstar Homespot im Check

Immer mehr deutsche Haushalte sind auf der Suche nach einer Alternative zu DSL. Sei es, weil die DSL-Geschwindigkeit auf dem Land ungenügend ist, kurz nach dem Umzug noch kein DSL im Baugebiet zur Verfügung steht oder es eine mobile Lösung für den Campingplatz sein soll. Es gibt viele gute Gründe sich die aktuellen Homespot-Tarife im Vergleich mal etwas genauer anzusehen. Denn mittlerweile gibt es viele gute Alternativen zum Congstar Homespot, der als erstes Angebot auf den Markt kam. Wir haben verschiedene Homespot-Tarife von Congstar, Telekom, Vodafone, O2, 1&1 und Ortel Mobile verglichen und verraten Dir, was das Internet ohne DSL bietet und was es kostet.

Homespot-Tarife im Vergleich: Die Tarif-Auswahl

Mit gleich drei unterschiedlichen Tarif-Optionen bietet der Congstar Homespot, als auch der O2 Homespot sowie das 1&1-Angebot die größte Auswahl. Allerdings sind nicht wirklich alle drei Angebote empfehlenswert. Denn wenn ein Homespot als wirkliche DSL-Alternative dienen soll, so genügen Homespot-Tarife mit 1-10 GB eigentlich nicht. Mit einer Start-Option von 30 GB bis hin zu 100 bzw sogar 200 GB bietet der Congstar Homespot im Deal von handy.de da die deutlich bessere Auswahl. Zudem sind diese auch als monatlich kündbare Variante buchbar.  Auch die Telekom und Vodafone sind mit ihren Optionen gut aufgestellt, auch wenn sie nicht so vielfältig sind. 100 GB gibt es bei der Telekom, wahlweise auch als Flex-Variante zur spontanen monatlichen Nutzung. 50 oder 100 GB stehen bei dem Vodafone GigaCube-Angeboten zur Auswahl – allerdings nur mit 24 Monaten Mindestlaufzeit.

Das Datenvolumen im Vergleich: Viel zu wenig bei O2 und 1&1

Die Angebote von O2 und 1&1 bieten zwar eine Auswahl von gleich drei Tarif-Optionen, können aber nicht als Alternativen zum Congstar Homespot gesehen werden. Denn mit Datenvolumen zwischen 1 und 12 GB fällt das Datenvolumen einfach zu klein aus. Man kennt es bereits vom mobilen Datenvolumen: Das datenhungrige Internet verschlingt 1 GB Datenvolumen mittlerweile innerhalb weniger Stunden. Steht dann noch ein Serien-Marathon am Wochenende an, dann ist nach der neuen Staffel auch Schluss mit dem Datenvolumen. Denn gerade Video- oder auch Musik-Streaming setzt dem Datenvolumen ordentlich zu. Für alle, die auf der Suche nach einer DSL-Alternative sind mit der sie auch Filme- und Serien streamen können, kommen Tarife unter 10, eigentlich unter 30 GB nicht in Frage.

Für echte Serien-Fans braucht es eigentlich Homespot-Angebote ab 100 GB Datenvolumen. An dieser Stelle kommen dann die Angebote von Congstar, Telekom und Vodafone in Frage. Wobei auch hier der Congstar Homespot das beste Angebot für Power-Streamer darstellt. Bis zu 200 GB bietet die Telekom-Tochter ihren Kunden an. 100 GB Datenvolumen sind es maximal bei der Telekom oder Vodafone.

Laufzeiten im Vergleich: Flexibel surfen bei Congstar, Telekom und Ortel Mobile

Wie eingangs erwähnt, gibt es ganz unterschiedliche Gründe nach einer DSL-Alternative Ausschau zu halten. Es kann sein, dass Du auf einer dauerhaften Alternative bist, weil bei Dir im Ort die DSL-Verbindung unzureichend oder vielleicht sogar gar nicht vorhanden ist. Für diesen Fall ist eine 24-monatige Vertragslaufzeit mit Sicherheit nicht schlimm. Jedoch kann es auch sein, dass Du nur vorrübergehend oder „immer mal wieder“ eine DSL-Alternative benötigst, etwa beim Umzug zur Überbrückung oder für Urlaube. Wenn dies der Fall ist, bist Du bei Congstar, Telekom oder auch Ortel Mobile richtig aufgehoben. Alle drei Anbieter haben Homespot-Tarife im Angebot die monatlich kündbar sind oder flexibel abgewählt und wieder gebucht werden können.

Download-Geschwindigkeiten im Vergleich: Schnelles Surfen bei der Telekom

Damit eine Homespot auch als wirkliche Alternative zu einem DSL-Anschluss gesehen werden kann, ist nicht nur das Datenvolumen, sondern auch die Surfgeschwindigkeit und die Netzabdeckung entscheidend. Alle hier erwähnten Homespot-Tarife sind selbstverständlich LTE-Tarife. Dennoch gibt es auch hier gravierende Unterschiede. So bietet die Telekom Speedbox bis zu 300 Mbit/s, während beispielsweise Ortel Mobile maximal 21,6 Mbit/s bietet. Gut aufgestellt ist auch O2. Bis zu 225 Mbit/s im Download sind bei den O2 my Data-Tarifen maximal möglich. Allerdings ist die Netzabdeckung bei O2 noch nicht so gut wie bei der Telekom oder Vodafone. Grundsätzlich raten wir Dir, vor dem Kauf zu überprüfen, wie gut die Netzabdeckung an deinem Einsatzort des Homespots ist. Vielleicht scheiden damit einige Anbieter direkt aus dem Rennen aus.

Grundsätzlich bist Du aber ab 50 Mbit/s schon sehr gut aufgestellt, wenn die Abdeckung entsprechend gegeben ist. Denn bedenke immer, dass Du mit einem klassischen DSL teilweise auch „nur“ 16, 32 oder 64 Mbit/s an maximaler Downloadgeschwindigkeit erzielst. Auch das ist noch absolut ausreichend für ein ruckelfreies Streaming-Erlebnis.

Homespot-Tarife im Vergleich: Der Kostenfaktor zum Start

Mieten oder Kaufen? Diese Frage muss man sich nicht nur beim Wohnen stellen. Auch die Hardware, die für einen Homespot notwendig ist, kann je nach Anbieter, gemietet oder gekauft werden. Teilweise liegen zudem die Preisunterschiede beim Kauf so sehr auseinander, als würde man eine Penthouse-Wohnung in München oder ein Haus auf dem Land kaufen. So zahlst Du beispielsweise bei der Telefónica-Marke Ortel Mobile knapp 70 Euro für das Startpaket. Dort ist der Router bereits enthalten. Für den Vodafone GigaCube wird hingegen nur einmalig 1 Euro fällig, dafür liegen die Anschlusskosten bei knapp 50 Euro. Besonders günstig fährt man bei dem mobilen WLAN-Router von 1&1. Dieser kostet einmalig nur rund 5 Euro und es entstehen keine Anschlusskosten.

Flexibel bleiben beeinflusst den Preis

Ob man mietet oder kauft beeinflusst bei vielen Anbietern auch den Preis für die Hardware und die Anschlusskosten. Congstar zeigt sich auch hier als Vorreiter was die Flexibilität und Auswahl angeht. Dem Käufer stehen gleich drei unterschiedliche Router zur Auswahl, die für Preise zwischen 25 und 85 Euro entweder gekauft werden können oder für 1 bis 3,50 Euro monatlich gemietet werden können. Der Anschlusspreis variiert 10 und 30 Euro, je nachdem ob Du Dich für eine monatlich kündbare Variante entscheidest oder nicht. Initial tiefer in die Tasche greifen zum Start müssen auch Kunden der Telekom. Denn bei der Flex-Variante werden einmalig 99 Euro für den Router fällig, während Kunden mit einem 24-Monate-Laufzeitvertrag das Gerät für einen Euro bekommen. Knapp 40 Euro betragen jedoch in beiden Fällen die Anschlusskosten.

Monatliche Fixkosten im Vergleich: 100 GB ab 30 Euro

Mit 6,99 Euro für die ersten 12 Monate stellt 1&1 mit der Daten-Flat LTE M und 3 GB derzeit das günstigste Homespot-Angebot. Allerdings sind 3 GB für einen DSL-Ersatz definitiv viel zu wenig. Dementsprechend sollte vielmehr ein Blick auf Angebote geworfen werden, die mindestens 20 GB beinhalten. O2 verlangt hier für den O2 my Data L 29,99 Euro. Günstiger und gleichzeitig mehr Datenvolumen gibt es da bei Congstar. Lediglich 20 Euro kosten 30 GB und satte 100 GB bekommst Du dort hingegen für 30 Euro. Damit bietet das Congstar-Angebot für 30 Euro mehr als dreimal so viel Datenvolumen zum gleichen Preis.

Etwas teurer ist das Angebot des großen Bruders. Auf 24 Monate gesehen zahlst Du bei der Telekom für die Speedbox mit 100 GB durchschnittlich 37,45 Euro. Bei Vodafone werden 44,95 Euro fällig. Generell solltest Du bei allen Anbietern prüfen, ob es nicht Sonderrabatte gibt, wenn Du schon anderweitig einen Vertrag z.B. bei Vodafone oder O2 hast. In der Regel kommt dann noch ein Rabatt von meist 10 Euro pro Monat hinzu.