Homespot-Tarife im Vergleich: Das sind die besten DSL-Alternativen 2019
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Homespot-Tarife im Vergleich: Das sind die besten DSL-Alternativen 2019

Die besten Alternativen zum Congstar Homespot im Check

Homespot-Tarife im Vergleich: Der Kostenfaktor zum Start

Mieten oder Kaufen? Diese Frage muss man sich nicht nur beim LTE-Tarif fürs Eigenheim stellen. Die Hardware, die für einen Homespot notwendig ist, kann je nach Anbieter gemietet oder gekauft werden. Teilweise liegen zudem die Preisunterschiede beim Kauf so sehr auseinander, als würde man eine Penthouse-Wohnung in München oder ein Haus auf dem Land kaufen. So zahlst Du beispielsweise bei handy.de knapp 70 Euro für das Startpaket. Dort ist der Router und der erste Monats-Tarif (29,99 Euro) bereits enthalten. Für den Vodafone GigaCube wird hingegen nur einmalig 1 Euro fällig, dafür liegen die Anschlusskosten bei knapp 50 Euro.

LTE-Router kaufen: Günstiger und ohne Netz-Zwang

Huawei LTE Hotspot Homespot 4g
Huaweis LTE-Hotspot ist günstig und portabel.

Möchtest Du noch flexibler bleiben, nimm‘ keinen Router der Hersteller, sondern kaufe deine eigene Hardware. Erste WLAN-Router für zuhause (und auch unterwegs) gibt es ab 50 Euro – etwa den Huawei 4G Travel Wi-Fi Hotspot*, den man für 45 Euro auf Amazon* erwerben kann. Der Router lädt mit bis zu 150 Megabits pro Sekunde aus dem Internet herunter und erzeugt ein lokales WLAN-Netzwerk für bis zu 8 angeschlossene Geräte – völlig egal, ob Internet-TV, Laptop oder Handy.

Etwas teurer ist die Fritz!Box 6820 4G*, die im Gegenzug zum Huawei-Router eher fest installiert wird. Sie bietet einen LAN-Anschluss und kann dementsprechend mit einem Computer oder Fernseher per Internet-Kabel verbunden werden. Das sorgt für geringere Latenzen zwischen Endgerät und Server. Zusätzlich ist die Verbindung durch mehrere Antennen besser als mobilen Huawei-Hotspot.

Flexibel bleiben beeinflusst den Preis

Ob man mietet oder kauft, beeinflusst bei vielen Anbietern auch den Preis für die Hardware und die Anschlusskosten. Congstar zeigt sich auch hier als Vorreiter, was Flexibilität und Auswahl angeht. Dem Käufer stehen gleich drei unterschiedliche Router zur Auswahl, die für Preise zwischen 25 und 85 Euro entweder gekauft  oder für 1 bis 3,50 Euro monatlich gemietet werden können. Der Anschlusspreis variiert zwischen 10 und 30 Euro, je nachdem ob Du Dich für eine monatlich kündbare Variante entscheidest oder nicht. Der LTE-4G-Router kann bei handy.de für einmalig 39,99 Euro gekauft werden – günstiger als die oben vorgestellte Hardware zum Kauf. Initial tiefer in die Tasche greifen müssen auch Kunden der Telekom. Denn bei der Flex-Variante werden einmalig 99 Euro für den Router fällig, während Kunden mit einem 24-Monate-Laufzeitvertrag das Gerät für einen Euro bekommen. Knapp 40 Euro betragen jedoch in beiden Fällen die Anschlusskosten.

Unterwegs benutzen? Bei diesen Anbietern ist’s möglich

Die LTE-Homespot-Tarife sind nur aus zwei Gründen günstiger als normale Mobilfunktarife: Zum einen ist die Telefon-Funktion blockiert, was sie mehr oder weniger unbrauchbar für den Einsatz im normalen Smartphone macht. Zum anderen können die Internetanbieter auch einen Geoblock einrichten: Nur wenn sich die SIM-Karte in einem vorher festgelegten Gebiet befindet, kann die Daten-Flat genutzt werden. Tarife, die diese Einschränkung enthalten, lassen sich nicht unterwegs nutzen – etwa fürs Camping, externe Workshops oder einfach mal so.

Congstar ist der einzige Anbieter im Vergleich, der auf diese Taktik setzt: Nur im Umkreis eines vorher angegebenen Gebietes ist der Homespot-Tarif aktiv. Für eine dynamische Benutzung ist der Preis-Leistungs-Sieger Homespot 200 GB also leider nicht geeignet.

Sowohl Vodafone, die Telekom, handy.de und 1&1 sind nicht gesperrt und können Deutschlandweit uneingeschränkt genutzt werden – völlig egal, zu welchem Verwendungszweck. Die o2- und 1&1-Tarife funktionieren sogar im EU-Ausland, falls es mal mit dem Campingwagen bis nach Holland gehen soll.

Monatliche Fixkosten im Vergleich: 100 GB ab 30 Euro

Mit 6,99 Euro für die ersten 12 Monate stellt 1&1 mit der Daten-Flat LTE M und 3 GB derzeit das günstigste Homespot-Angebot. Allerdings sind 3 GB für einen DSL-Ersatz definitiv viel zu wenig. Dementsprechend sollte vielmehr ein Blick auf Angebote geworfen werden, die mindestens 20 GB beinhalten. O2 verlangt hier für den O2 my Data L 29,99 Euro. Günstiger und gleichzeitig mehr Datenvolumen gibt es da bei Congstar. Lediglich 20 Euro kosten 30 GB und satte 100 GB bekommst Du dort hingegen für 30 Euro. Damit bietet das Congstar-Angebot für 30 Euro mehr als dreimal so viel Datenvolumen zum gleichen Preis. Bei handy.de erhälst Du für 30 Euro 60 GB Datenvolumen, kannst dafür aber flexibel entscheiden, wann genau du deine 28 Tage erweitern möchtest.

Etwas teurer ist das Angebot des großen Bruders von Congstar. Auf 24 Monate gesehen zahlst Du bei der Telekom für die Speedbox mit 100 GB durchschnittlich 39,95 Euro. Bei Vodafone werden zurzeit für 250 GB 44,95 Euro monatlich fällig. Günstiger ist nur der 200 GB Congstar Homespot für 45 Euro im Monat. Generell solltest Du bei allen Anbietern prüfen, ob es nicht Sonderrabatte gibt, wenn Du schon anderweitig einen Vertrag z.B. bei Vodafone oder O2 hast. In der Regel kommt dann noch ein Rabatt von meist 10 Euro pro Monat hinzu.

Fazit: Alternativen zum Congstar Homespot sind meist teurer

WLAN-Nutzung am Hotspot: Auch auf Reisen solltest Du vorsichtig sein.Quelle: ake1150 - stock.adobe.com

Wie unser Vergleich der Homespot-Tarife zeigt, haben sich auf dem deutschen Markt mittlerweile einige gute Alternativen zum Congstar-Homespot etabliert. Hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses und auch der Flexibilität zeigt sich jedoch, dass der Congstar Homespot-Tarif die Nase weiterhin vorn hat. Kein anderer Anbieter auf dem Markt bietet für 45 Euro satte 200 GB Datenvolumen und ermöglicht es seinen Kunden gleichzeitig, mit einer monatlichen Laufzeit äußerst flexibel zu bleiben.

Wenn Du auf einen Prepaid-Vertrag Wert legst ohne mögliche Kostenfallen, bleibt allerdings nur der Tarif von handy.de. Nur hier gibt es eine volle Kostenkontrolle durch Prepaid-Bezahlung. Der Tarif liegt in der Mitte zwischen den viel zu kleinen und großen Tarifen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Zwar bieten einige Anbieter eine hohe maximale Downloadrate, jedoch kann diese in vielen Teilen Deutschlands ohnehin nur selten erreicht werden. Zudem genügt den meisten Nutzern auch eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s. Denn auch viele klassische DSL-Anschlüsse in Deutschland erzielen keine höhere Geschwindigkeit. Grundsätzlich können wir die Angebote von O2 und 1&1, die unter 10 GB Datenvolumen bieten, nicht wirklich empfehlen. Ausgiebiges Video-Streaming wird damit nach ein paar Episoden schon eng. Als wirkliche DSL-Alternative ohne Sorge um das Datenvolumen kommen daher nur die Homespot-Tarife von Congstar, Telekom und handy.de in Frage.