Homespot-Tarife im Vergleich: Das sind die besten DSL-Alternativen 2019
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Homespot-Tarife im Vergleich: Das sind die besten DSL-Alternativen 2019

Die besten Alternativen zum Congstar Homespot im Check

Unterwegs benutzen? Bei diesen Anbietern ist’s möglich

Die LTE-Homespot-Tarife sind nur aus zwei Gründen günstiger als normale Mobilfunktarife: Zum einen ist die Telefon-Funktion blockiert, was sie mehr oder weniger unbrauchbar für den Einsatz im normalen Smartphone macht. Zum anderen können die Internetanbieter auch einen Geoblock einrichten: Nur wenn sich die SIM-Karte in einem vorher festgelegten Gebiet befindet, kann die Daten-Flat genutzt werden. Tarife, die diese Einschränkung enthalten, lassen sich nicht unterwegs nutzen – etwa fürs Camping, externe Workshops oder einfach mal so.

Congstar und O2 sind die einzigen Anbieter, die im Vergleich auf diese Taktik setzten: Nur im Umkreis eines vorher angegebenen Gebietes ist der Homespot-Tarif aktiv. Für eine dynamische Benutzung ist der Preis-Leistungs-Sieger Homespot 200 GB also leider nicht geeignet. O2 ist dagegen etwas flexibler. Hier können zwei Orte ausgewählt werden, an denen der Homespot nutzbar ist – etwa bei Dir und in der Innenstadt oder bei dem Freund / der Freundin. Optimal für Pendler und Studenten die einen Zweitwohnsitz haben oder ein Wochenendhaus ihr Eigen nennen.

Die Homespot Anbieter Vodafone, Telekom, handy.de und 1&1 sind nicht örtlich begrenzt und können Deutschlandweit uneingeschränkt genutzt werden – völlig egal, zu welchem Verwendungszweck. Der 1&1-Tarif funktioniert sogar im EU-Ausland, falls es mal mit dem Campingwagen bis nach Holland gehen soll.

Eine Glückliche Frau die vor Ihrem Zelt sitzt ihr Handy benutzt und dabei einen Kaffe Trinkt.Quelle: adobe Stock / simona

Monatliche Fixkosten im Vergleich: 100 GB ab 30 Euro

Mit 6,99 Euro für die ersten 12 Monate stellt 1&1 mit der Daten-Flat LTE M und 3 GB derzeit das günstigste Homespot-Angebot. Allerdings sind 3 GB für einen DSL-Ersatz definitiv viel zu wenig. Dementsprechend sollte vielmehr ein Blick auf Angebote geworfen werden, die mindestens 20 GB beinhalten. O2 verlangt hier für den O2 my Data Spot Flex-Tarif 9,99 Euro für eine Woche. Somit erhälst Du in einem Monat 40 GB für 39,96 Euro. Der Vorteil hierbei ist, dass Du immer flexibel bleibst und nicht jede Woche buchen musst. Möchtest Du mindestens 100 GB zur Verfügung haben, kannst Du dich zwischen Congstar und O2 entscheiden. Beide Anbieter geben Dir satte 100 GB für gerade einmal 30 Euro im Monat. Das Congstar Hoemspot Angebot gibt Dir zudem den Vorteil, dass Du die Wahl hast, ob Du einen 24 Monats Vertrag abschließen möchtest oder der Vertrag monatlich kündbar sein soll. Bei handy.de erhälst Du für 30 Euro 60 GB Datenvolumen, kannst dafür aber flexibel entscheiden, wann genau Du Deine 28 Tage erweitern möchtest und hast keinerlei Kündigungsfristen.

Etwas teurer ist das Angebot des großen Bruders von Congstar. Auf 24 Monate gesehen zahlst Du bei der Telekom für die Speedbox mit 100 GB durchschnittlich 39,95 Euro. Aufgrund eines aktuellen Angebotes bei Vodafone, das noch bis zum 31. Oktober läuft, erhälst Du zurzeit 250 GB für 44,95 Euro monatlich. Der Congstar Homespot 200 GB kostet Dich monatlich 45 Euro, auch hier kannst Du zwischen einem 24-Monatsvertrag und einer monatlich kündbaren Variante wählen.

Ein erster unbegrenzter Homespot-Tarif

Sollten 200 GB noch zu wenig für Dich sein, bietet Dir O2 seit neustem einen Unlimited-Tarif für gerade einmal 39,99 Euro an. Mit dem O2 my Data Spot Unlimited Tarif kannst Du unbegrenzt surfen. Eine Voraussetzung bei O2 ist allerdings, dass Du nur zwei Orte auswählen kannst, an denen Dein Homespot funktioniert. Generell solltest Du bei allen Anbietern prüfen, ob es nicht Sonderrabatte gibt, wenn Du schon anderweitig einen Vertrag z.B. bei Vodafone oder O2 hast. In der Regel kommt dann noch ein Rabatt von meist 10 Euro pro Monat hinzu.

Fazit: O2 will Homespot-Markt verändern

Wie unser Vergleich der Homespot-Tarife zeigt, haben sich auf dem deutschen Markt mittlerweile einige gute Alternativen zum Congstar-Homespot etabliert. Congstar ist inzwischen nicht mehr der einzige Anbieter mit mindestens 200 GB Internet. Hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses und auch der Flexibilität zeigt sich jedoch, dass der Congstar Homespot-Tarif immer noch zu den flexibelsten Angeboten zählt.

Wenn Du auf einen Prepaid-Vertrag ohne mögliche Kostenfallen Wert legst, bleibt allerdings nur der Homespot-Tarif von handy.de. Nur hier gibt es eine volle Kostenkontrolle durch Prepaid-Bezahlung. Der Tarif liegt in der Mitte zwischen den viel zu kleinen und großen Homespot-Tarifen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Solltest Du wert darauf legen Dir keine Sorgen um Dein Datenvolumen machen zu müssen, dann lohnt sich der Unlimited Tarif von O2 mit dem Dein Datenvolumen niemals aufgebraucht ist.

Zwar bieten einige Anbieter eine hohe maximale Downloadrate, jedoch kann diese in vielen Teilen Deutschlands ohnehin nur selten erreicht werden. Zudem genügt den meisten Nutzern auch eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s. Denn auch viele klassische DSL-Anschlüsse in Deutschland erzielen keine höhere Geschwindigkeit.

Für „Internetbewohner“ sticht der O2-Homespot-Tarif my Data Spot Unlimited hervor. Endlich sehen wir auch in Deutschland eine halbwegs bezahlbare Internet-Flatrate im Mobilfunknetz, die ohne ein maximales Limit verfügt. Mit einem Preis von lediglich 40 Euro ist das Angebot wirklich fair. Durch die ausbleibende Volumenbegrenzung könnte sogar eine ganze Familie mit diesem Tarif surfen.

Grundsätzlich können wir die Homespot Angebote von O2 und 1&1, die unter 10 GB Datenvolumen bieten, nicht wirklich empfehlen. Ausgiebiges Video-Streaming wird damit nach ein paar Episoden schon eng. Als wirkliche DSL-Alternative ohne Sorge um das Datenvolumen kommen daher nur die Homespot-Tarife von Congstar, Telekom, Vodafone, O2 und handy.de in Frage.