Achtung, Falle: Polizei warnt vor gefälschten Telekom-Rechnungen
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Achtung, Falle: Polizei warnt vor gefälschten Telekom-Rechnungen

Phishing-Mails schleusen Schadsoftware auf den Rechner

Hacker verschicken zurzeit zahlreiche falsche Telekom-Rechnungen per E-Mail, die auf den Monat Januar datiert sind. Das meldet die Polizei Niedersachsen und warnt vor den „ziemlich gut kopierten“ Fake-Rechnungen. Wer die vermeintliche Januar-Rechnung herunterlädt, muss mit einer bösen Überraschung rechnen.

Die Polizei Niedersachsen warnt derzeit vor falschen Telekom-Rechnungen, die per E-Mail verschickt werden. Denn die Fake-E-Mails sollen verblüffend echt aussehen und beinhalten sogar Links, die ahnungslose Nutzer auf ebenso echt wirkende Telekom-Webseiten leitet. Wer in den Eingabemasken der Fake-Webseiten sensible Daten wie Kundenpasswörter eingibt, muss damit rechnen, dass diese abgefangen werden. Allerdings ist der Klick auf den E-Mail-Anhang noch etwas gefährlicher Denn mit der Fake-Telekom-Rechnung wollen Hacker unbemerkt einen Virus auf den Computer des Nutzers installieren, mit dem auch andere Kundendaten wie Online-Banking-Passwörter abgegriffen werden können.

Die Berichte im Netz häufen sich wieder: Eine groß angelegte Telefon-Phishing-Attacke scheint aktuell zu laufen. Dabei rufen vermeintliche Vodafone-Mitarbeiter das Opfer an, um das Kundenkennwort zu erfragen. Diese Rufnummer solltest du sperren.

Gefälschte Telekom-Rechnung: Opfer können Anzeige erstatten

Laut Polizei Niedersachsen sei das Aufspüren der Schadsoftware zur Zeit schwierig – selbst Virenscanner schlugen teilweise nicht aus. „Wer bereits in die Falle getappt ist, sollte umgehend seinen Computer vom Netzwerk trennen, um nicht weitere Systeme im gleichen Netzwerk zu infizieren. Zudem sollten Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle Anzeige erstatten“, warnt die Polizei.

Auch die Telekom selbst hilft beim den Kampf gegen Fake-Rechnungen in gefälschten E-Mails. Auf seiner Info-Webseite gibt das Bonner Unternehmen Tipps zum Umgang mit Phishing-Mails und erklärt, wie Nutzer die Fake-Mails erkennen können. Bereits der Rechnungsbetrag soll Hinweise auf eine Fälschung liefern. Oftmals sind die Rechnungsbeträge in den Phishing-Mails utopisch. Wer Opfer einer Fake-Mail geworden ist, kann das in einem Telekom-Kontaktformular für Missbrauchsfälle melden.

Im Netz kursiert ein neuer WhatsApp-Kettenbrief, der sozusagen eher ein alter Bekannter ist. Angeblich wird WhatsApp bald kostenpflichtig, so die Warnung. Doch dieses Mal kommt der Kettenbrief nicht allein.