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WhatsApp-Account gesperrt: 2 Millionen Nutzer pro Monat betroffen

WhatsApp-Account gesperrt: Millionen Nutzer sind jährlich von dem Problem betroffen. Doch meistens handelt es sich bei den betroffenen WhatsApp-Konten um Fake-Accounts. Auf einer eigenen Pressekonferenz im indischen Neu Delhi hat Facebook nun erstmals erklärt, wie man gegen Fake-Accounts und andere unliebsame Dinge im WhatsApp-Messenger vorgeht. Gemeint sind damit aber nicht nur Fake-Accounts, sondern auch sogenannte Scam-Accounts sowie Bots. Die Methode führt dazu, dass monatlich mehrere Millionen WhatsApp-Accounts automatisiert gesperrt werden. Auch das übermäßige Nutzen einer beliebten WhatsApp-Funktion könnte zur Account-Sperre führen.

WhatsApp-Account gesperrt: Ein Algorithmus räumt auf

Jeder der WhatsApp nutzt, ist bestimmt schon einmal auf ein derartiges Problem gestoßen: Plötzlich wird man von einer fremden Nummer kontaktiert. Im schlimmsten Fall ist sogar noch ein schädlicher Link in der Nachricht oder man sieht sich plötzlich einer Werbewelle gegenüber. Zudem testen sogenannte Bots, ob eine mögliche Nummer überhaupt vergeben ist, um weitere Daten sammeln zu können. Ungefährlich sind derartige Vorgänge also nicht. Mutterkonzern Facebook hat in einer Pressekonferenz nun erklärt, wie sie gegen diese „Schädlinge“ im Netzwerk vorgehen.

Das Unternehmen zeigte auf der Veranstaltung einen Algorithmus, der ganz automatisch schädliche Accounts erkennen soll. Er soll sehr zuverlässig funktionieren und führt die Löschung der Accounts automatisch aus. Anhand diverser Parameter ermittelt der Algorithmus die betroffenen Nummern. Auch inaktive Accounts spürt man so erfolgreich auf.

Aber das System geht noch einige Schritte weiter. Rund 20 Prozent der Neuanmeldungen in WhatsApp seien keine „echten“ Nutzer, sondern Bots, Scam-Accounts oder Hacker mit bösen Absichten. Die Maßnahmen haben vor allem wachsame Augen auf das Herkunftsland und die IP-Adressen der Nummern. So könne schon während der Registrierung mit hoher Trefferquote ein WhatsApp-Account gesperrt werden. Laut Facebook erfolgt mindestens jede zweite Sperrung im WhatsApp-Messenger vollständig maschinell. Kurios: Eine Nachricht erhalten die betroffenen Nutzer nicht, wenn der WhatsApp-Account gesperrt wurde.

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Broadcast-Funktion von WhatsApp besonders im Blick

Ein Feature des Messenger-Dienstes sollten Nutzer mit Bedacht verwenden. Wie Facebook auf der Pressekonferenz angab, hat man vor allem die in WhatsApp verfügbare Broadcast-Funktion im Blick. Accounts, die sich neu anmelden und übermäßig Gebrauch von der Funktion machen, landen schnell im Blickfeld des Algorithmus. Eine Sperrung ist dann nahezu nicht mehr vermeidbar, wie der Konzern erklärt.

Ein derartiges Szenario kann aber auch schon einmal ältere Accounts betreffen, die gar nicht durch Bots oder Fake-Nutzer entstanden sind. Wer also den Broadcast übermäßig nutzt, könnte ebenfalls bald feststellen, dass der eigene WhatsApp-Account gesperrt wurde.

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