WhatsApp gehackt: Riesige Sicherheitslücke per Notfall-Update schließen
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WhatsApp gehackt: Riesige Sicherheitslücke per Notfall-Update schließen

Alle neuen WhatsApp-Funktionen im Überblick

Seit 2009 nutzen weltweit immer mehr Menschen den beliebten WhatsApp-Messenger zur Kommunikation mit ihren Liebsten, Arbeitskollegen oder Bekannten. Seit 2014 gehört WhatsApp zu Facebook und wird regelmäßig über Updates mit neuen Funktionen, Features und Verbesserungen versorgt. In diesem Artikel halten wir Dich über jedes neue WhatsApp-Update auf dem Laufenden.

Update vom 14. Mai 2019

Riesige Sicherheitslücke in WhatsApp entdeckt – Nutzer müssen sofort reagieren

Erneuter Hacker-Alarm bei einem Facebook-Unternehmen. Vermutlich die israelische Firma NSO hat eine Sicherheitslücke in WhatsApp ausgenutzt, um Überwachungs-Software auf Smartphones zu installieren. Betroffen sind hiervon Android- und iOS-Geräte mit installiertem WhatsApp-Messenger. Die Geräte können mit einem präparierten WhatsApp-Anruf infiziert werden. Selbst wenn der Anruf nicht angenommen wird!

Das solltest Du jetzt tun

Aufgrunddessen sollte jetzt jeder Nutzer den beliebten Messengers aktualisieren und somit auf die neueste Version patchen. In dieser ist die Sicherheitslücke in der Internet-Telefonie von WhatsApp geschlossen worden.

Von der Sicherheitslücke betroffen sind folgende Versionen:

  • Android: alle Versionen unter 2.19.134
  • iOS: alle Versionen unter 2.19.51
  • Windows Phone: alle Versionen unter 2.18.348
  • Tizen: alle Versionen unter 2.18.51

Laut dem Facebook-Konzern sollen wohl nur ausgewählte Nutzer betroffen sein. Desweiteren hat WhatsApp auch US-Regierungsbehörden für Ermittlungen eingeschaltet.

Hier gibt es die aktuellen Versionen:

‎WhatsApp Messenger
‎WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Gratis

WhatsApp Messenger
WhatsApp Messenger
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

Update vom 28. Februar 2019

Neue Nutzungsbedingungen gegen Hass, falsche und verwerfliche Inhalte

Die Facebook-Tochter hat ein Update seiner Nutzungsbedingungen herausgegeben und könnte in Zukunft deutlich mehr Nutzerkonten sperren als bisher. Man wolle vor allem gegen Hassnachrichten, Hetze und andere verwerfliche Inhalte vorgehen. Das beinhalte auch Kettenbriefe, das Versenden von Viren und anstößige Bilder. Leider geht aus den aktualisierten Nutzungsbedingungen nicht konkret hervor, wie WhatsApp dieses genau anstellen möchte.

Allerdings gibt der Messenger Dir die Möglichkeit an die Hand, andere Nutzerkonten melden zu können. Sollten also Kettenbriefe oder merkwürdige Nachrichten von dir unbekannten Accounts auf dem Bildschirm erscheinen, wäre die Nutzung der Meldefunktion ein Mittel. Die Facebook-Tochter überprüft dann den entsprechenden Account.

Interessant ist aber auch, dass WhatsApp in seinen neuen Nutzungsbedingungen auch Fake-Profile und vor allem Fake-News erwähnt. Die Verbreitung falscher Inhalte soll also ebenfalls in Zukunft verstärkt unterbunden werden.

Update vom 22. Februar 2019

Schwerwiegender Face-ID-Bug durch Update behoben

Bereits vor einigen Tagen veröffentlichte die Facebook-Tochter ein Update für den Messenger WhatsApp. Eigentlich sollten die Nutzer eines iPhone X, iPhone Xs oder iPhone Xs Max die Face-ID-Technologie zur Sicherung des Dienstes nutzen können. Der Fehler sorgte dafür, dass durch eine bestimmte Einstellung die App dennoch nutzbar war, auch wenn nicht das passende Gesicht zur Verfügung stand. Damit hatten also im schlimmsten Fall auch fremde Personen Zugriff auf die Chats. Nun rollt seit heute eine neue WhatsApp-Version mit der Kennung 2.19.22 aus, die den Bug endgültig beheben soll.

Damit haben die Nutzer eines iPhones mit Face ID nun endlich doch die Möglichkeit, den Messenger-Dienst durch die Gesichtserkennung von Apple wie vorgesehen schützen zu lassen. Das heißt im Klartext, dass ohne das passende Gesicht WhatsApp nicht mehr aufgerufen werden kann. Dabei spielt es nun keine Rolle mehr, ob eine Verzögerung eingestellt ist oder nicht. Die entsprechende Einstellung findet sich in den Settings von WhatsApp wieder.

Update vom 13. Februar 2019

Einladungssytem für WhatsApp-Gruppenchats in Planung

Gruppenchats bei WhatsApp sind hilfreich, aber in einigen Fällen können sie auch zur unerwünschten Nervensäge werden. Damit will der Messenger-Dienst zukünftig Schluss machen. Denn wie WaBetaInfo berichtet arbeitet die Facebook-Tochter an einem neuen Einladungssystem für Gruppen. Bislang war es jedem Nutzer zu jeder Zeit möglich, andere Nutzer zu einem Gruppenchat hinzuzufügen. Das soll das kommende Einladungssystem verhindern. Im Beta-Programm soll das bald getestet werden. So stehen jedem WhatsApp-Nutzer dann drei Einstellungsmöglichkeiten zur Auswahl:

  • Jeder: WhatsApp-Nutzer können Dich mit Hilfe Deiner Mobilfunknummer zu einer Gruppe hinzufügen. Ohne Einladung – immer.
  • Meine Kontakte: Nutzer aus Deinem Adressbuch können Dich zu einer Gruppe hinzufügen. Ohne Einladung – immer.
  • Niemand: Ohne Deine Bestätigung kannst Du nicht zu Gruppenchats hinzugefügt werden.
WhatsApp-Gruppen nur noch auf Einladung beitretenQuelle: WaBetaInfo

Wählst Du letztere Option, öffnet sich für Dich bei einer Einladung zu einem WhatsApp-Gruppenchat erst einmal wie gewohnt ein neues Chat-Fenster. Hier findest Du Dich jedoch nicht direkt in der Gruppe wieder, sondern kannst die Einladung annehmen oder ablehnen. Für die Reaktion auf eine entsprechende Einladung bleiben Dir 72 Stunden Zeit. Weiterhin ist es dann auch möglich, einem WhatsApp-Gruppenchat per Einladung beizutreten.

Bislang ist unklar, wann die neue Funktion per WhatsApp-Update auf iOS- und Android-Smartphones eintrifft. Das Feature steht jedoch in den Startlöchern für den Beta-Test. Sollte dieser erfolgreich ablaufen, dürfte es auch nicht mehr lange dauern, bis Gruppeneinladungen allen WhatsApp-Nutzern zur Verfügung stehen.

WhatsApp-Updates im Februar 2019

Update vom 04. Februar 2019

iOS-Version erhält Sicherheitsfunktion mit Touch ID und Face ID

Die Facebook-Tochter WhatsApp hat über Nacht ein Update im Apple App Store hinterlegt, das ein sehnlichst erwartetes Sicherheitsfeature freischaltet. Zwar mussten Angreifer über den physischen Weg zwar erst einmal ins Gerät eindringen, doch gab es keine Möglichkeit die App selbst zu schützen. Dank der in iOS 12 integrierten Möglichkeiten hat man nun eine neue Funktion hinzufügen können, die bereits vor einiger Zeit schon angeteasert werden konnte.

WhatsApp-Update mit Face ID und Touch IDQuelle: Marcel Laser / handy.de
WhatsApp bekommt ein langersehntes Sicherheitsfeature.

Wer das neueste WhatsApp-Update 2.19.20 herunterlädt, bekommt ab sofort die Möglichkeit, die App per Face ID – also Gesichtserkennung – oder per Touch ID (Fingerabdruck) unter iOS zu sichern. Die App kann also separat durch eine zusätzliche Sicherheitsebene geschützt werden. Microsoft Outlook für iOS nutzt eine solche Möglichkeit bereits seit längerer Zeit. Nun kann auch WhatsApp entsprechend geschützt werden. Das WhatsApp-Update ist mit 94,7 MB (iPhone 7 Plus) nicht sonderlich groß und sollte auf allen anderen Geräten eine ähnliche Größe aufweisen.

Android-Nutzer sollten aber ebenfalls nicht mehr all zu lange auf eine ähnliche Funktion warten müssen. Auch hier ist die Entwicklung im vollen Gange und befindet sich sogar in der Beta-Phase. Wann das Update aber für die Android-Version ausgerollt wird, bleibt noch abzuwarten.

WhatsApp-Updates im Januar 2019

Update vom 26. Januar 2019

WhatsApp für Android: Gruppenanrufe nun noch einfacher

iPhone-Nutzer werden wahrscheinlich gähnen, aber Android-User freuen sich jetzt: Das aktuelle WhatsApp-Update in der Version 2.19.17 ermöglicht es nun auch Android-Nutzern, Gruppenanrufe noch einfacher zu tätigen. Die Funktion gibt es schon eine Weile in der Beta-Version.

Mit der neuen Version kann man ab sofort auch Gruppenanrufe direkt im Reiter „Anrufe“ zusammenstellen. Bis zu drei Teilnehmer können an einem Gruppenanruf zusätzlich teilnehmen. Für iPhone-Nutzer hat Whatsapp die Funktion bereits Ende Dezember final implementiert.

Quelle: handy.de / Anne Jerratsch
Mit dem neuen Update gibt es die einfachere Gruppenanruf-Funktion nun auch für Android-Nutzer.

Auch in bereits bestehenden Gruppen kann man direkt mehrere Leute zugleich anrufen. Dazu muss im Menü rechts oben das Gruppenanrufsymbol gewählt werden. Allerdings kann man auch hier nur maximal drei weitere Teilnehmer gleichzeitig hinzuholen. Ob diese Einschränkung irgendwann verschwinden wird, hat WhatsApp bisher nicht verraten. Ein Grund für die Einschränkung dürfte auch die Tonqualität sein, die so gewährleistet werden soll.

Update vom 09. Januar 2019

WhatsApp kann bald mit einem Fingerabdruck geöffnet werden

Wie die Webseite WABetaInfo auch auf ihrem Twitter-Account mitteilt, ist die Facebook-Tochter derzeit dabei ein neues „Authentification“-Feature in WhatsApp einzubauen. Zwar befindet sich die Funktion noch in der Entwicklung und sie ist noch nicht in der neusten Android-Beta freigeschaltet, allerdings arbeite man bereits unter Hochdruck daran. Auch für iOS soll es bald so eine Funktion geben.

Genauer gesagt geht es darum, mit einem Fingerabdruck eine zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen. Selbst wenn der Homescreen geöffnet ist und jeder Zugriff auf das Telefon hätte, so bräuchte es zukünftig immer noch einen passenden Fingerabdruck, um WhatsApp zu öffnen. Das soll vor allem die Sicherheit erhöhen. Alternativ wäre zum Öffnen auch ein PIN-Code möglich.

Der Gedanke dahinter ist nicht neu, da einige Smartphone-Hersteller, wie beispielsweise Samsung, schon ähnliche Funktionen seit Jahren bieten. Unter anderem das Verstecken von Bildergalerien, die erst mit einem Fingerabdruck sichtbar werden. Zudem lassen sich Apps herunterladen, die andere Programme im System per Fingerabdruck verstecken können. WhatsApp lies sich an diesem Punkt also einiges an Zeit, aber immerhin scheint es bald soweit zu sein.

Wann die Entwicklung für die neue Sicherheitsfunktion abgeschlossen ist, steht allerdings noch in den Sternen. Man arbeite daran und wolle ein entsprechendes Update zukünftig ausliefern. Einen genauen Termin dafür gibt es aber noch nicht.

Update vom 07. Januar 2019

Sticker in WhatsApp für iOS zu Fotos und Videos hinzufügen

Für die iOS-Version des WhatsApp-Messengers kommen derzeit per Update wieder einige neue Funktionen hinzu. Insgesamt dürfen sich iPhone-Nutzer über drei neue Features freuen. So ist es nun möglich, die beliebten Sticker auch in Fotos zu platzieren. Dabei ist es egal, ob Du ein Foto mit Sticker in einem Einzel- oder Gruppenchat versenden möchtest, oder ein neues Bild zu Deinem WhatsApp-Status hinzufügst. In dem Schritt, in dem Du ein Bild oder Video bearbeiten kannst, findest Du die Sticker nun unter dem Smiley-Symbol. 

WhatsApp-Update für iOS mit Stickern in der Foto-FunktionQuelle: Marcel Laser / handy.de

Darüber hinaus kommt für WhatsApp für iOS nun auch eine neue Funktion, die die Gruppenchats betrifft. Mit dem neuen Update, ist es nun möglich, auf eine Gruppennachricht im privaten Chat zu antworten. Dafür muss eine Nachricht angetippt und gehalten werden. Sobald der Menüpunkt „Mehr“ erscheint, findest Du darunter die Option „Privat antworten“.

Das dritte neue Feature mit dem neuen WhatsApp-Update für iOS betrifft diejenigen, die 3D Touch auf ihrem iPhone nutzen. Mit Hilfe der Druckempfindlichkeit lässt sich nun eine Vorschau der Statusmeldung eines Kontakts anzeigen. 

WhatsApp-Updates im Dezember 2018

Update vom 19. Dezember 2018

WhatsApp schränkt das Weiterleiten ein

Schluss mit den vielen Kettenbriefen: Bei WhatsApp wird ab sofort die Funktion eingeschränkt, mit der von einer Nummer tausende Personen gleichzeitig angeschrieben werden können. Ab sofort wird die Anzahl der Kontakte, die eine Nachricht, ein Link oder ein Foto mit dem beliebten Messenger geschickt bekommen können, auf nur noch fünf Nutzer beschränkt.

Mit dieser Funktion reagiert WhatsApp auf Millionen Spam-Nachrichten, die immer häufiger verschickt werden. Das berichtet der Blog WABetaInfo in einem Tweet.

WhatsApp-Einschränkung soll Gewaltverbrechen vorbeugen

Der Hintergrund dieser Umstellung ist politischer Natur: So will WhatsApp mit der neuen Funktion noch intensiver gegen die Verbreitung von möglichen Fake News vorgehen. Auch will WhatsApp verhindern, dass es so per Massen-Verabredungen zu möglichen Gewaltverbrechen kommt.

Die Einschränkung ist bereits seit einiger Jahren in Indien aktiv. Hier soll es seit 2008 insgesamt 31 Mordfälle gegeben haben, die auf WhatsApp zurückzuführen sind. Die Ermordeten sollen Menschenmobs zum Opfer gefallen sein, die sich von Gerüchten aus dem Messenger aufstacheln lassen hatten. Dies berichtet die Economic Times India.

Nun gilt die Regelung weltweit: Statt mehr als 20 Kontakte anzuschreiben, dürfen Nachrichten nun nur noch an fünf Personen zugleich weitergeleitet werden. Die beliebten WhatsApp-Gruppen betrifft das Update jedoch nicht. Diese bleiben weiterhin auch mit mehr als fünf Teilnehmern bestehen.

Update vom 18. Dezember 2018

Android-Nutzer erhalten Bild-in-Bild-Modus

Mehr als ein halbes Jahr mussten Nutzer von WhatsApp für Android auf den beliebten Bild-in-Bild-Modus warten. Unter iOS ist das Multitasking-Feature bereits seit Mai dieses Jahres verfügbar und erleichtert Anwendern den Medienkonsum über die App. Der Bild-in-Bild-Modus erlaubt es Nutzern, Videos auf YouTube, Instagram oder Facebook in einem kleinen separaten Fenster anzusehen, während sie weiter auf der WhatsApp-Oberfläche Nachrichten lesen und versenden können. Ist die Funktion verfügbar, wird in der Miniaturvorschau ein Play-Symbol angezeigt. Sobald der Nutzer auf dieses klickt, zeigt WhatsApp das Video im Bild-in-Bild-Modus an, sodass er während der Anzeige des Videos weiter im Chat navigieren kann.

Die Bild-in-Bild-Funktion für WhatsApp unter Android erfordert die aktuellste WhatsApp-Version (2.18.380).

Update vom 03. Dezember 2018

Endlich: WhatsApp kommt auf Tablets

WhatsApp für Tablets? Lange Zeit undenkbar. Für Nutzer von Android-Tablets wird das jetzt endlich möglich. Leider mit einem kleinen Haken. Denn der Einsatz setzt voraus, dass Du Dich für den Beta-Test von neuen WhatsApp-Versionen registriert hast. Neue Nutzer werden dafür derzeit jedoch nicht aufgenommen. Wenn Du aber schon Teil des Programms bist, kannst Du das entsprechende Update mit der Versionsnummer 2.18.367 jetzt sogar direkt im Google Play Store herunterladen, berichtet WABetaInfo auf Twitter.

Wenn Du ein WLAN-Tablet ohne LTE-Modul nutzt, gibst Du deine Festnetznummer an, um deinen Account zu verifizieren. Wer hingegen ein Tablet mit SIM-Karte verwendet, erledigt dies wie auf dem Smartphone mit seiner Mobilfunknummer.

Wichtig: Es handelt sich um eine Beta-Version. Dadurch ist es wahrscheinlicher, dass die Software zum Teil gravierende Fehler beinhalten kann. Wenn Du unbedingt darauf angewiesen bist, WhatsApp zu nutzen, solltest Du lieber auf eine finale Tablet-App des Messengers warten.

Quelle Economic Times India Chip Poynter
Via Turn On