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WhatsApp: Diese Handys werden nicht mehr unterstützt

Auf mehreren Betriebssystemen läuft die Messenger-App bald nicht mehr

WhatsApp wird künftig nicht mehr auf veralteten Betriebssystemen laufen. Das Unternehmen hat angekündigt, den WhatsApp-Support für die betroffenen Versionen von iOS, Android und Windows Phone in Zukunft einzustellen. Für manche der hier aufgezählten Smartphones hat WhatsApp schon das zeitliche gesegnet, manche Geräte haben aber noch eine Gnaden-Schonfrist. Hier sind alle Handys im Überblick, die WhatsApp nicht mehr nutzen können (werden):

Update vom 12. Juni 2019

Windows Phone: WhatsApp funktioniert bald nicht mehr!

Jetzt ist es endgültig vorbei: Nutzer von Windows Phones / Windows Mobile können schon bald kein WhatsApp mehr nutzen. Das teilte Facebook, der Mutterkonzern von WhatsApp, mit. Grund dafür ist zum einen das Ende von Windows Phone als Smartphone-Betriebssystem. Das System hat sich in den letzten Jahren nicht durchsetzen können und ist nun kurz vor dem Tod. Noch gibt es für einige Monate kleinere Sicherheitsupdates. Offiziell wird Windows 10 Mobile, wie es offiziell heißt, bis zum Ende des Jahres 2019 unterstützt. Neue Funktionen gibt es bis dann aber eh nicht mehr.

Windows Phone muss schon bald ohne den beliebten Messenger WhatsApp auskommen.
Windows Phone muss schon bald ohne den beliebten Messenger WhatsApp auskommen.

WhatsApp schließt sich dem offiziellen Ende von Windows Phone an und wird ab dem 31.12.2019 nicht mehr funktionieren. Anstatt weiter das Versenden von Nachrichten zu unterstützen, wird die Anwendung komplett funktionsunfähig gemacht. Das ist besonders ärgerlich, da die Geräte dadurch in vielen Fällen einen großen Teil ihres Funktionsumfangs verlieren – WhatsApp gehört in Deutschland immerhin zu den meist genutzten Messengern und wirklich gute Alternativen gibt es für Windows Phone / Windows 10 Mobile nicht.

WhatsApp-Ende: Diese Windows Phones sind betroffen

Da WhatsApp den Support für alle Windows Phones / Windows 10 Mobile und damit ein ganzes Betriebsysstem einstellt, ist die Liste der nicht mehr unterstützten Geräte relativ lang. Am häufigsten sind Nokia-Smartphones betroffen, die Windows Phone „bis in den Tod“ begleiteten und von Microsoft aufgekauft wurden.

  • Nokia Lumia 435
  • Nokia Lumia 520
  • Nokia Lumia 530
  • Nokia Lumia 532
  • Nokia Lumia 535
  • Nokia Lumia 540
  • Nokia Lumia 550
  • Nokia Lumia 620
  • Nokia Lumia 625
  • Nokia Lumia 630 / 635
  • Nokia Lumia 640
  • Nokia Lumia 640 XL
  • Nokia Lumia 650
  • Nokia Lumia 720
  • Nokia Lumia 730 / 735
  • Nokia Lumia 820
  • Nokia Lumia 830
  • Nokia Lumia 920
  • Nokia Lumia 925
  • Nokia Lumia 930
  • Nokia Lumia 950
  • Nokia Lumia 950 XL
  • Nokia Lumia 1020
  • Nokia Lumia 1320
  • Nokia Lumia 1520
  • BLU Win HD w510u
  • BLU Win HD LTE x150q

Einen günstigen Umstieg auf Android-Geräte, die WhatsApp weiterhin unterstützen, haben wir hier zusammengestellt:

Update vom 03. Januar 2019

WhatsApp-Support-Aus fordert seine nächsten Opfer

Wie bereits angekündigt, endete zum 01. Januar 2019 der Support für den beliebten WhatsApp-Messenger für eine Vielzahl von Handys. Dabei trifft es vor allem bestimmte Nokia-Modelle. Dabei handelt es sich um die Nokia-Handys, die unter Symbian S40 laufen. Die folgende Aufzählung zeigt, welche Nokia-Modelle davon betroffen sind:

  • Nokia 206
  • Nokia 208
  • Nokia 301
  • Nokia 515
  • Nokia Asha 201
  • Nokia Asha 205
  • Nokia Asha 210
  • Nokia Asha 230
  • Nokia Asha 300
  • Nokia Asha 302
  • Nokia Asha 303
  • Nokia Asha 305
  • Nokia Asha 306
  • Nokia Asha 308
  • Nokia Asha 309
  • Nokia Asha 310
  • Nokia Asha 310
  • Nokia Asha 311
  • Nokia Asha 500
  • Nokia Asha 501
  • Nokia Asha 502
  • Nokia Asha 503
  • Nokia C3-00
  • Nokia C3-01
  • Nokia X2-00
  • Nokia X2-01
  • Nokia X3-02
  • Nokia X3-02.5

Die oben aufgelisteten Geräte betreffen vor allem den indischen Raum. Es ist daher eher unwahrscheinlich, dass das aktuelle Support-Aus für WhatsApp im europäischen Raum große Auswirkungen hinterlassen wird. Der Hintergrund für die beendete Unterstützung der oben genannten Nokia-Handys ist vor allem die Leistungsfähigkeit. Die ist bei diesen Modellen unter Symbian S40 nicht mehr ausreichend. Die nächste Welle für ein WhatsApp-Aus trifft dann zum 01. Februar 2020 auch ältere Android- und iOS-Versionen, wie Du im folgenden lesen kannst:

Originalmeldung vom 18.12.2018

Diese Android-Smartphones müssen bald auf den WhatsApp-Messenger verzichten

Die beliebte Messenger-App stellt zum 1. Februar 2020 den Support für ältere mobile Betriebssysteme ein. Davon betroffen sind Android-Versionen 2.3.7 und älter, zudem iOS 7 und älter. Bereits jetzt kann mit diesen Versionen kein neues Konto mehr erstellt werden. Bestehende Accounts sind aber noch bis zum genannten Datum nutzbar. Jedoch kann es sein, dass bis dahin einige Funktionen nicht mehr bereit stehen, da die älteren Betriebssysteme keine WhatsApp-Updates mehr erhalten. Denn der WhatsApp-Messenger wird fortlaufend weiterentwickelt.

Die S40-Plattform von Nokia trifft das Ganze noch eher. WhatsApp stellt dafür den Support bereits zum 31. Dezember 2018 ein. In der Vergangenheit traf das bereits alle Android-Versionen, die älter als 2.3.3 sind sowie iOS 6 und älter. Außerdem besteht auch keine Unterstützung des Messengers mehr für Windows Phones 8.0 und älter sowie Nokia Symbian S60 und BlackBerry OS und BlackBerry 10.

Support-Aus trifft nur die Wenigsten

Laut Google liegt die Verteilung der Android-Versionen 2.3.3 bis 2.3.7 gerade einmal bei 0,3 Prozent. Demnach sollte die Einstellung des Supports zum 1. Februar 2020 nur die Wenigsten treffen. Am weitesten verbreitet sind nämlich die Android-Versionen Marshmallow 6.0 gefolgt von Nougat 7.0. Zusammen mit der Version 7.1 macht Nougat jedoch den prozentual größten Teil aus. Die Facebook-Tochter empfiehlt deswegen ein Update oder den Umstieg auf ein Smartphone mit mindestens Android 4.0, iOS 8 oder Windows Phone 8.1.

WhatsApp verweist zusätzlich darauf, dass es bislang nicht möglich ist, Chatverläufe zwischen Plattformen zu übertragen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, diese per E-Mail-Anhang zu exportieren. Auf der Webseite des WhatsApp-Messengers ist deshalb für die verschiedenen Betriebssysteme eine Anleitung dazu vorhanden.

Quelle WhatsApp