The Elder Scrolls: Blades für Apple iOS veröffentlicht | handy.de
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The Elder Scrolls: Blades für Apple iOS veröffentlicht

Bethesda bringt The Elder Scrolls für iOS in die erste Early Access Phase

Originalmeldung vom 16. August 2018

Was ist „The Elder Scrolls: Blades“ eigentlich?

Die Frage ist interessant und schwer zu beantworten. Es handelt sich jedenfalls nicht um einen direkten Port von The Elder Scrolls V: Skyrim. In erster Linie wirst Du hier einen Free-2-Play-Titel aus dem The Elder Scrolls (TES)-Universum vorfinden. Die Optik des Spiels lehnt sich allerdings stark an die Engine von Skyrim an, sodass sich Fans und Veteranen der Serie schnell wohl fühlen werden. The Elder Scrolls: Blades wurde auf der E3 in Los Angeles zudem stark als Smartphone-Spiel beworben, auch wenn es auf nahezu allen Plattformen veröffentlicht werden soll.

Grundsätzlich wirst Du hier aber im Kern ein TES vorfinden, das mit den bekannten RPG-Elementen der Serie arbeitet. Das heißt also im Klartext: Umfangreiche Charaktererstellung, riesige offene Umgebungen und zahlreiche Dungeons zum Erkunden. Was man auf der E3 zu sehen bekam, sah recht vielversprechend aus. Denn tatsächlich ruft The Elder Scrolls: Blades Erinnerungen an Skyrim wach.

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Wie wird The Elder Scrolls: Blades gespielt?

Bethesda verspricht auf dem Smartphone eine perfekt angepasste Bedienung. The Elder Scrolls: Blades soll gemütlich mit einer Hand spielbar sein. Das könnte vor allem Pendler in Bus und Bahn ansprechen, die nicht immer beide Hände zur Verfügung haben. Also reicht im Prinzip nur einer Deiner Finger, um den Charakter durch die Welt von Nirn zu steuern.

Insgesamt soll die Steuerung sehr einfach gehalten sein: Wischgesten ändern die Blickrichtung, gelaufen wird per Fingertip auf das Display und Kämpfen funktioniert wie das Laufen. Alternativ darfst Du aber auch auf virtuelle Analogsticks zurückgreifen. Zudem wird The Elder Scrolls: Blades auch Controller unterstützen.

The Elder Scrolls: Blades InventarQuelle: Epic Games
Das Charakter-Inventar in TES: Blades unterscheidet sich stark von Skyrim.

Deine erstellte Figur erkundet das neue Spiel übrigens aus der Ego-Perspektive. Das sind The Elder Scrolls-Fans aber schon seit Jahrzehnten gewohnt und trägt zum Wiedererkennungswert bei. In The Elder Scrolls: Blades ändert sich an dieser Stelle also erst einmal nichts. Dafür kann das RPG aber auch im Porträt-Modus gespielt werden, sofern Bedarf dafür besteht.

The Elder Scrolls: Blades – Die Story

Viel ist zur Geschichte des Spiels leider noch nicht bekannt. Auf der E3 in Los Angeles sprach man von den sogenannten „Klingen“, eine Elitegruppe aus Topagenten, die für das Königreich arbeiten. Dazu gehört auch der eigene Charakter. Dieser befand sich nun viele Jahre im Exil und kehrt daraufhin in die eigene Heimatstadt zurück. Dort erwartet Dich ein wahres Trümmerfeld, denn die Stadt wurde aus bisher noch nicht näher genannten Gründen zerstört.

Der Aufbau der Stadt wird auch die Story vorantreiben. In welche Richtung sich diese aber bewegt und um was es genau geht, wurde bislang noch nicht verraten. Einen echten Trailer zum Spiel gibt es ebenfalls noch nicht.

The Elder Scrolls: Blades Story HubQuelle: Epic Games

Stadt aufbauen, prozedural generierte Dungeons und PvP-Inhalte geplant

Dass wir es hier nicht mit einem klassischen TES zu tun haben, wurde eingangs bereits erklärt. Wie bei vielen Handy-Games, ist The Elder Scrolls: Blades in unterschiedliche Gameplay-Bereiche aufgeteilt. So gibt es extra einen Bereich für PvP oder auch für den Wiederaufbau Deiner eigenen Stadt. Zudem will man mit einem unendlichen Dungeon auch Rekordjäger ansprechen. Diese Modi befinden sich in einer Art Hauptmenü, das während der Ankündigung auch schon gezeigt wurde.

The Town: Der Hub für Quests, Nebenmissionen und die Story

Klickst Du nun auf die Stadt, kommst Du in Deiner Heimat an und kannst dort allerlei Aufträge, Missionen oder auch Story-relevante Ereignisse aufnehmen. Anfänglich ist die Stadt noch zerstört und Du darfst beim Wiederaufbau helfen. Diese darfst Du dann nach Deinen Vorstellungen gestalten und die Ergebnisse mit anderen Spielern teilen. Während des Fortschritts im Spiel steigt die Heimatstadt auch im Level auf und Du schaltest noch mehr Charaktere und Aufträge frei.

Die Stadt ist schlussendlich das Tor in die Geschichte von The Elder Scrolls: Blades. Von hier aus startest Du in die Welt von Nirn und in deren Umgebungen. Wie das dann aber final aussehen soll, muss noch abgewartet werden. Bis auf den im Trailer zu findenden kleinen Abschnitt, ist noch nicht all zu viel bekannt.

The Elder Scrolls: Blades Outdoor-Gegenden in der StoryQuelle: Epic Games
Die Außenwelt soll sehr detailreich gestaltet worden sein.

The Abyss: Prozedural generierte Rogue-like Dungeons

Wer genug von der Story hat, kann sich auch in den prozedural generierten Dungeons des Spiels austoben. Prozedural generiert heißt, dass Dir ein unendlich großer Dungeon zur Verfügung steht, den Du durchläufst und der auch immer wieder anders aussieht. Hier kämpfst Du solange gegen andere, computergesteuerte Gegner, bis Du keine Lebensenergie mehr hast und dem „permanenten Tod“ zum Opfer fällst. Daher auch die Bezeichnung Rogue-like. Natürlich ist Dein Charakter dann nicht komplett verschwunden und musst wieder von vorne anfangen. Das virtuelle Ableben im Dungeon beendet nur den Weg durch die prozeduralen Katakomben.

The Elder Scrolls: Blades Draugr in DungeonQuelle: Epic Games
Ein Draugr im Dungeon, der Dir das Leben in TES: Blades schwer machen will.

Hier gibt es laut Bethesda zusätzliche Belohnungen abzustauben und man kann auch seinen Goldbeutel etwas aufbessern. Besondere Items sind ebenfalls zu erwarten. Auch hier ist noch nicht all zu viel bekannt, bis auf die Ausschnitte, die aus der Ankündigung zu entnehmen sind.

The Arean: PvP-System mit Echtzeitkämpfen gegen andere Spieler

Natürlich darf in einem Smartphone-Spiel ein Spieler-gegen-Spieler-System (PvP) nicht fehlen. Auch The Elder Scrolls: Blades bietet einen solchen Modus und lässt Dich entweder gegen Freunde oder fremde Gegner antreten. Soweit uns bekannt, wird das Spiel auch ein Ranglisten-System bieten und es wird Belohnungen für absolvierte PvP-Missionen oder diverse Ranglisten-Plätze geben.

Auf welchen Plattformen kann man The Elder Scrolls: Blades spielen?

Hier hat sich Bethesda bemüht und versucht das Spiel auf einer breiten Palette an Plattformen zur Verfügung zu stellen. The Elder Scrolls: Blades wird daher nicht nur für Apple iOS oder Google Android entwickelt. Auch auf Konsolen und PC werden Spieler in den Genuss des Monster-Projektes kommen.

Allerdings konzentriert sich der Entwickler derzeit verstärkt auf die Versionen für Smartphones. Während man mit Herbst 2018 einen vagen Veröffentlichungstermin für iOS und Android nannte, müssen sich Konsoleros und PC-Spieler noch gedulden. In den letzten beiden Fällen ist bisher noch kein Termin für einen Release bekannt.

The Elder Scrolls: Blades
The Elder Scrolls: Blades
Entwickler: Bethesda
Preis: Kostenlos+
The Elder Scrolls: Blades
The Elder Scrolls: Blades
Preis: Kostenlos+

Virtual Reality für PC, Konsole und Smartphones

The Elder Scrolls: Blade ist zudem ein wahres Multitalent, wenn es darum geht, alle bisher verfügbaren Spektren im Gaming-Zeitalter zu bedienen. Das Spiel wird auf den gängigen Plattformen auch die virtuelle Realität (VR) unterstützen. Hast Du also ein entsprechendes Headset, kannst Du das Spiel aus der Virtual-Reality-Perspektive erleben. Natürlich wird hier ein entsprechender Controller für die Bewegungssteuerung vorausgesetzt.

Wann der Support für VR allerdings hinzugefügt wird, ist ebenso schleierhaft, wie der Releasetermin des Spiels selbst. Erst einmal kümmert sich Bethesda um die Verfügbarkeit auf Smartphones und Tablets. Wann der VR-Modus zur Geltung kommen wird, bleibt unklar.

Auch bleibt abzuwarten, wie sich diese teils drastisch unterschiedlichen Möglichkeiten der Steuerung auf das Balancing auswirken werden. Wenn man alleine im Spiel unterwegs ist, wird es wohl eher niemanden stören. Betritt man aber die PvP-Arena, könnten die verschiedenen Steuerungsarten für Probleme sorgen. Hier bleibt abzuwarten, wie Bethesda sich das vorstellt.

The Elder Scrolls: Blades auf dem iPhoneQuelle: Epic Games
The Elder Scrolls: Blades wurde auf der E3 in Los Angeles auf einem iPhone X präsentiert.

Welche Smartphones werden von The Elder Scrolls: Blades unterstützt?

Auch hier kann man derzeit nur spekulieren. Im Ankündigungs-Trailer von The Elder Scrolls: Blades wurde ein iPhone X gezeigt, so dass man davon ausgehen kann, dass dieses Gerät auf jeden Fall im Lineup steht. Die meisten High-End-Androiden werden wohl ebenfalls funktionieren. Ein Snapdragon 845 oder auch Exynos 9810 werden sehr wahrscheinlich keinerlei Probleme mit dem Spiel haben. Das dürfte auch für den Kirin 970 oder den im September erwarteten Nachfolger Kirin 980 gelten. Wir listen dennoch erst einmal mögliche Geräte für ein ungestörtes Spielerlebnis auf. Diese Liste ist aber keine Garantie für eine reibungslose Kompatibilität.

Apple

Google

  • Google Pixel 2
  • Google Pixel 2 XL

Huawei

LG

Motorola

  • Motorola Moto E4 Plus
  • Motorola Moto G5
  • Motorola Moto G5 Plus
  • Motorola Moto G5s
  • Motorola Moto Z2 Play

Nokia

Razer

  • Razer Phone

Samsung

Sony

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Quelle The Elder Scrolls: Blades