TCL bringt günstiges Falt-Smartphone für alle heraus | handy.de
Sonstige Hersteller

Das Falt-Smartphone für alle: TCL kündigt günstiges Foldable an

Das High-End-Smartphone zum Falten soll unter 1000 Euro kosten

Der Trend ist kein Geheimtipp mehr: An faltbaren Smartphones wird mittlerweile von allen großen Herstellern getüftelt. Erst vor wenigen Tagen hat Samsung sein neues Foldable gezeigt und auch Huawei mischt mit dem Mate X kräftig beim Trend zu faltbaren Smartphones mit. Doch auch andere Marken drängen sich nun bei den Falt-Smartphones nach vorn.

So will der Konzern TCL, der bisher vor allem für die Tochtermarken Alcatel und Blackberry bekannt ist, auch ein faltbares Smartphone herausbringen. Dieses soll allerdings deutlich günstiger werden als die bisher bekannten Marken. Weniger als 1.000 Euro soll das Gerät kosten. TCL hat das Falt-Smartphone für 2020 angekündigt. Dabei will der Hersteller eine neuartige Falttechnik entwickeln, die den Preis kräftig drückt.

Falt-Smartphones von TCL: Entwicklung geht erst los

Beim Design des Falt-Smartphones ist man aber noch sehr experimentierfreudig. Auf dem MWC in Barcelona hat das Unternehmen alle möglichen Varianten für das Foldable gezeigt. Hier gibt es das Display außen oder innen zu sehen, auch ist noch nicht festgelegt, ob die Faltung horizontal oder vertikal funktionieren soll. Am TCL-Stand gab es alle Konzepte anhand von fünf Modellen zu sehen.

Laut heise sieht David Derrida, der TCL-Product-Director für Europa, beim Foldable den nächsten großen Entwicklungsschub. Er stuft die flexiblen Displays allerdings für den Massenmarkt als noch nicht ausentwickelt ein. Der Hersteller zeigt auf dem MWC daher einige verschiedene Möglichkeiten, wie das spätere Falt-Smartphone von TCL aussehen könnte. Einen Namen für die patentierte Technik gibt es schon: Sie hört auf den Namen DragonHinge und faltet sich mittels kleiner Lamellen zusammen. Auch AMOLED-Panels sollen sich so auf magische Weise falten lassen können. 

Foldables erst einmal für die Oberklasse

Ob das fertig entwickelte Foldable dann später unter der Marke Alcatel, Blackberry oder einem neuen Namen erscheinen soll, ist bisher noch nicht bekannt. Allerdings dürfte die Etablierung der neuen Technologie trotz des von TCL angestrebten vergleichsweise günstigen Preises erst einmal für die Oberklasse-Modelle weiter vorangetrieben werden.

Wenn die ersten „Versuchsreihen“ der großen Marken ausentwickelt sind, rückt die Technik erfahrungsgemäß auch in die Mittelklasse vor. Wir sind gespannt, ob TCL sein Versprechen mit dem günstigen Preis halten kann.

Samsung Galaxy Fold: Kritik am Falt-Mechnismus

Samsung Galaxy FoldQuelle: Samsung
Das Samsung Galaxy Fold im Promo-Video. Das Falt-Phone lässt sich nicht ganz flach zusammenklappen.

Vor wenigen Tagen hatte Samsung mit dem Galaxy Fold sein faltbares Smartphone vorgestellt. Das Gerät von Samsung soll 2.000 Euro kosten und ist damit teurer als alle aktuellen Geräte von Samsung. Das Galaxy Fold hat eine großes Display im Inneren sowie ein kleineres Display an der Außenseite.

Erste Kritiken (via Engadget) wurden gegenüber dem nicht ganz flachen Faltmechanismus laut, der im Samsung Galaxy Fold einen kleinen „Keil“ auf der Mittelfalz hinterlässt. Dadurch sei das Display in ausgeklapptem Zustand nicht flach genug. Die Tech-Experten befürchteten, dass es hier wegen der nicht ganz aufliegenden Displayoberflächen schneller als bei den bisherigen, flach aufliegenden Smartphones, zum Verschleiß kommen könnte.

Faltbare Smartphones liegen im Trend. Einige Modelle mit flexiblem Display wurden sogar schon umgesetzt. Dazu gehören das Samsung Galaxy Fold, das Huawei Mate X oder die Modelle von TCL. Aber auch Microsoft, Apple und Motorola mischen mit.

Jedes Jahr aufs Neue: Der Mobile World Congress 2019 in Barcelona steht vor der Tür und dieses Jahr erleben wir einen interessanten Wandel in der Branche. Vor allem Displays stehen groß im Fokus der Messe, aber es gibt noch deutlich mehr zu sehen.

Via Heise