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Spotify Premium: Update bringt einige neue Funktionen

Neue Navigation und personalisierte Suche kommen

Spotify ist einer der beliebtesten Musik-Streaming-Dienste. Auf dem Smartphone, Laptop oder einem anderen Gerät lassen sich tausende Songs streamen. Egal ob werbefrei mit monatlichem Premium-Abo oder kostenlos mit Werbeeinblendungen. Derzeit hat Spotify mehr als 30 Millionen Titel im Angebot. Neben der Desktop-Version gibt es natürlich auch eine App für iOS und Android. Diese wird per Update fortlaufend mit neuen Funktionen beliefert, über die wir Dich hier auf dem Laufenden halten.

Update vom 18. Oktober 2018

Update bringt neue Funktionen für Nutzer von Spotify Premium

Spotify-Nutzer mit Premium-Account stehen ab sofort neue Funktionen in den Apps für Android und iOS zur Verfügung. Der Musik-Streaming-Dienst erweitert sein werbefreies Premium-Angebot per Update unter anderem um neue Künstler-Radio-Playlisten, eine neue App-Navigation und eine optimierte Suche. Letztere wurde bereits Ende September angekündigt.

Auf seiner Webseite listet Spotify die Anpassungen wie folgt:

  • Optimierte Navigation: Wir haben die Navigation verfeinert, damit Nutzer schneller finden, wonach sie suchen. Unter „Home“ erhalten Abonnenten künftig Song-Empfehlungen, über „Suche“ können sie neue Musik finden und die „Bibliothek“ auf Lieblingslieder, Künstler, Playlists und Podcasts zugreifen.
  • Personalisierte Suche: Die Suchleiste wurde optimiert und schließt nun persönliche Präferenzen mit ein. Am oberen Bildschirmrand können die Nutzer ihre Top-Genres finden – von Indie über Country bis Reggae – und leicht die Musik entdecken, die sie und ihre Stimmung am besten widerspiegelt.
  • Endless Artist Radio: Wenn ein Abonnent eine Wiedergabeliste basierend auf einem seiner Lieblingsmusiker oder -lieder möchte, kann er einfach danach suchen und die neuesten Playlisten über Artist Radio hören. Artist Radio bietet einen endlosen Musik-Stream, der auf den eigenen musikalischen Geschmack des Hörers zugeschnitten ist. Die dort enthaltenen Playlists werden regelmäßig aktualisiert. Außerdem können sie heruntergeladen und offline abgespielt werden.

Die Updates für den Premium-Account werden derzeit an alle Nutzer ausgerollt. Einen Vorgeschmack bietet dieses Video:

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Spotify-Updates im September 2018

Update vom 24. September 2018

Spotify: Experten-Playlists sollen persönlicher werden

Neben einer Vielzahl von personalisierten Playlists bietet der Streaming-Dienst seinen Nutzern auch Playlists an, die von Experten aus dem Spotify-Team erstellt wurden. Diese sind für alle Nutzer, die darauf zugreifen, gleich. Jedoch finden Aktualisierungen hier noch all zu häufig statt. Nun testet der Musik-Streaming-Dienst jedoch eine Personalisierung dieser kuratierten Playlists. Das betrifft bislang nur eine kleine Hand voll Nutzer. Dennoch bleibt es spannend zu sehen, ob diese Playlists bald für alle Nutzer anpassbar werden.

Update vom 13. September 2018

Spotify verdreifacht das Offline-Limit

Über längere Zeit wünschten sich Spotify Premium-Nutzer, mehr Songs herunterladen zu können, damit diese auch Offline verfügbar sind. Besonders unterwegs ist das Feature sehr hilfreich, da das Musikhören dann nicht das Datenvolumen belastet. Doch bislang gab es ein Beschränkung von 3.333 Songs, die mit Spotify Premium heruntergeladen werden konnten. Das klingt zwar nach einer ganzen Menge und sicherlich vielen Stunden Hörvergnügen, jedoch schien es für einige Nutzer nicht genug zu sein.

Doch der Musik-Streaming-Dienst hat die Kritik seiner Kunden erhört und das Limit erhöht. Nun ist es möglich, auf mehr als drei Mal so viele Songs auch offline zuzugreifen. Pro Gerät ist nun das Abspeichern von bis zu 10.000 Titeln möglich. Gleichzeitig ist mit dem Premium-Abo nun auch die Nutzung von fünf statt drei Endgeräten erlaubt. Unter fünf Endgeräten aufgeteilt, ergibt das eine Summe von 50.000 Songs, die Premium-Kunden nun auch offline hören können. Das berichtet das Musikmagazin Rolling Stone.

Das dürfte besonders Fans des Hörbuch-Angebots des Musik-Streaming-Dienstes zusagen. Denn besonders hier kommen schnell einige Titel zusammen. Aufgrund von fehlenden Vergütungsverfahren unterteilen die Rechteinhaber ein einzelnes Hörbuch bzw. Hörspiel meist in einzelne Tracks. Meist umfassen sie ein bis zwei Minuten, was bei einem ganzen Buch zu einer hohen Anzahl einzelner Titel führt.

Offline-Funktion nur für Spotify Premium-Nutzer

Die Möglichkeit, auf Songs, Podcasts und Hörbücher ohne Internetverbindung zuzugreifen, steht lediglich Premium-Mitgliedern zur Verfügung. Wer die kostenlose Version des Streaming-Dienstes nutzt, muss jederzeit online streamen.

Der aktuelle Katalog des Musik-Streaming-Dienstes umfasst momentan mehr als 35 Millionen Songs, auf die die Nutzer unbegrenzt zugreifen können. Nur das vorherige Offline-Limit führte zu Unmut bei den Premium-Nutzern. Zwar gibt Spotify auch nun keine unbegrenzte Download-Anzahl frei, jedoch sollte die Verdreifachung des Limits vorerst Ruhe einkehren lassen.

Spotify-Updates im August 2018

Update vom 13. August 2018

Active Media: Spotify testet personalisierte Werbung

Nutzer von Spotify Free könnten bald die Wahl haben, welche Werbung sie zwischen ihren gestreamten Songs hören. Der Musik-Streaming-Dienst testet in Australien derzeit ein Format, dass sich „Active Media“ nennt. Es zielt dabei auf personalisierte Werbung ab. So sollen künftig die Nutzer darüber entscheiden können, welche Werbeanzeigen sie bei Spotify Free hören und welche ihnen nicht zusagen. Laut des Musik-Streaming-Dienstes handelt es sich dabei um eine Win-Win-Situation.

Werbetreibende sollen einerseits davon profitieren, dass ihre Anzeige nur die Personen erreichen, die sich für den jeweiligen Bereich interessieren. Andererseits zahlen Spotifys-Werbekunden nur dann, wenn ein Spot gänzlich gehört bzw. gesehen wurde. Bei Active Media handelt es sich also um ein sogenanntes „Cost per listen“ oder auch „Cost per view“-Prinzip.

Mehr Kreativität in den Werbespots

Davon verspricht sich Spotify auch einen gewissen Anstieg der Kreativität. Denn je kreativer ein Spot, umso größer die Chance, dass er gehört wird. Zum Start von Active Media will der Musik-Streaming-Dienst seinen Werbepartnern unter die Arme greifen. Mit dem Programm „Be Heard“, was übersetzt „Werde gehört“ heißt, fordert einige der größten Kreativ-Agenturen in Australien heraus. Dazu gehören unter anderem Cummins&Partners Sydney, Ogilvy Melbourne, und Isobar Sydney.

Spotify testet personalisierte WerbungQuelle: Spotify

Während die Vorteile für die Werbetreibenden doch recht deutlich erscheinen, stellt sich die Frage, wie hilfreich die personalisierte Spotify-Werbung durch Active Media für die Nutzer wird. Besonders wenn das Smartphone oder ein anderes Gerät mit einem smarten Bluetooth-Lautsprecher verbunden ist, ist das jeweilige Gerät oftmals nicht in greifbarer Nähe. Der Nutzer müsste also jeweils an sein Smartphone gehen, um die unerwünschte Werbung zu überspringen. Es bleibt also abzuwarten, ob Spotify Active Media auch mit Hilfe von Sprachassistenten steuerbar macht.

Ob und wann das neue Format für Werbung für Spotify Free-Nutzer auch in Deutschland ankommt, ist unklar. Spätestens nach einem erfolgreichen Testlauf in Australien, können wir auch mehr Informationen hoffen.

Update vom 03. August 2018

Spotify-Timer: Streaming-Dienst testet das Einschlafen mit Podcasts

Vor dem Einschlafen noch ein paar Podcasts hören und dann allmählich wegdösen. Für Spotify-Nutzer war das bislang so nicht möglich, da eine entsprechende Timer-Funktion fehlte. Doch wie eine Twitter-Nutzerin aus den USA mit einem Screenshot zeigt, soll der Musik-Streaming-Dienst genau so eine Funktion gerade testen. Sie kann den Spotify-Timer bereits nutzen:

Demnach taucht im Menü während eines Podcasts die Einstellung „Sleep Timer“ auf. Hier erhält der User die Möglichkeit, von einer Zeitspanne – angefangen bei fünf Minuten und endend bei einer Stunde – zu wählen. Zudem bietet der Spotify-Timer auch an, die Wiedergabe nach dem Ende der Episode zu beenden. Sobald der Timer eingestellt wurde, wird die verbleibende Zeit in den Einstellungen angezeigt.

Spotify-Timer: So geht’s ohne die integrierte Funktion

Die Funktion würde vielen Nutzer, die zum Einschlafen gerne Podcasts hören, sehr entgegen kommen. Es ist zwar auch ohne die in die App integrierte Funktion möglich, die Wiedergabe zu einem bestimmten Zeitpunkt enden zu lassen. Dann aber nur über Umwege. Alle die ein iPhone besitzen, finden in der Uhr-App die Kategorie „Timer“. Hier lässt sich auch einstellen, dass dieser Wiedergaben stoppen soll. Android-Nutzer dagegen brauchen eine externe App wie beispielsweise „Sleep Timer“.

Sleep Timer (Musik aus)
Sleep Timer (Musik aus)
Entwickler: CARECON GmbH
Preis: Kostenlos+

Spotify scheint sich nun vermehrt Gedanken über seine schlafenden Nutzer zu machen. Erst kürzlich hat die Google-Uhr-App den Musik-Streaming-Dienst in den Wecker integriert – eine Art Spotify-Wecker also. Damit können sich Nutzer von ihren Playlists oder Lieblingssongs des Streaming-Dienstes wecken lassen. Ob und wann der Spotify-Timer dann auch hierzulande beim Einschlafen hilft, ist bislang nicht bekannt.

Update vom 01. August 2018

Spotify als Wecker: Googles Android-Uhr weckt Dich mit gestreamter Musik

Sind wir mal ehrlich: Es gibt fast kein schlimmeres Geräusch als der eigene Weckton. Und die Wecker-Funktion des Smartphones hat oftmals auch nicht gerade den passenden im Angebot. Oft sind wie viel zu schrill oder einfach nervig. Wäre es da nicht viel schöner, sich jeden Morgen von seinem aktuellen Lieblingssong wecken zu lassen? Und zum Beispiel einfach Spotify als Wecker zu nutzen? Das wird nun möglich. Denn Google integriert Streaming-Dienst in die eigene Uhr-App für Android. Das gibt Google Product Manager Rui Song nun auf dem Google Blog bekannt.

Mit Musik in den Tag starten: So nutzt Du das Feature

Künftig kann, statt der vorinstallierten Alarmtöne, auch Musik aus Spotify für die Wecker-Funktion gewählt werden. Voraussetzung dafür ist jeweils die neueste Version der Google Uhr-App und der App des Musik-Streaming-Dienstes. Im Auswahlmenü für den Alarmton wird künftig nun auch „Spotify“ als Kategorie auftauchen. Dort findest Du dann die zuletzt gespielten Playlists oder kannst nach einer bestimmten Suchen. Es muss jedoch nicht zwangsläufig eine ganze Playlist sein, Du kannst auch nur einen bestimmten Song suchen und auswählen. Mit Deiner Lieblingsmusik startest Du dann vielleicht etwas motivierter in den Tag. Nachdem Du den Alarm ausgeschaltet hast, gibt es zusätzlich die Option die Playlist oder den Song bei über den Musik-Streaming-Dienst weiter laufen zu lassen.

Spotify-Musik als Wecker: Google Uhr-App integriert Musik-Streaming-DienstQuelle: Google

Google rollt das Feature diese Woche weltweit aus. Wir haben es in unserer Uhr-App bislang noch nicht gefunden. Es kann also noch ein paar Tage dauern, bis Spotify in der Google-App integriert ist. Die Funktion kommt für alle Smartphones die unter Android 5.0 (Lollipop) oder höher laufen. Ob das Feature zukünftig auch durch andere Musik-Streaming-Dienste erweitert wird, bleibt bislang noch unklar.

Spotify-Updates im Juli 2018

Update vom 10. Juli 2018

Spotify-Redesign für iOS und Android in der Testphase

Ein Spotify-Redesign soll für neuen Wind im Hause des Streaming-Dienstes sorgen. Die Optik der Mobil-Apps wurde schon länger nicht überarbeitet.Bei einigen Playlists und Songs experimentiert Spotify nun herum: Das Album-Cover wird noch größer, die Wiedergabeleiste schrumpft etwas. Insgesamt gefällt der neue Look. Sowohl Android- als auch iOS-Nutzer können das neue Design ausprobieren.

Statt dem alten Look mit einem quadratischen Albumcover wird dieses zukünftig in der vertikalen auf die ganze Bildschirmgröße skaliert. Dadurch fallen zwar am linken und rechten Rand Details der Coverbilder weg, dafür ist der gezeigte Ausschnitt deutlich größer und schöner anzusehen.

Spotify: Farben sorgen für besseren Look

Spotify-Redesign: Links das neue, rechts das alte Aussehen. Quelle: Leonard Mühring
Spotify-Redesign: Links das neue, rechts das alte Aussehen auf dem iPhone 10.

Neben dem Cover hat auch die Schriftart überarbeitet. Zum einen wurde die Größe etwas verändert. Sowohl Titel als auch Interpret sind einige Pixel größer. Zum anderen passen sich Wiedergabe-Button und Interpret farblich dem Hintergrund an: Bei Hauttönen wird der Button bräunlich, Wasser sorgt für einen blauen Look.

Im Spotify-Redesign wird die Wiedergabeleiste etwas dünner als beim herkömmlichen Look. Sie ist trotzdem so responsiv wie vorher und lässt sich problemlos bedienen.

Mit Spotify, Deezer, Apple Music, Amazon Music Unlimited, YouTube Music und Co. gibt es zahlreiche Musik-Streaming-Anbieter. Wie sich die großen und wichtigsten Anbieter unterscheiden und was sie kosten, verraten wir Dir hier.

Noch eine neue Funktion: Klickst Du nun auf den mittleren Display-Bereich ohne Bedienelemente, verschwindet das Spotify-Overlay. Das Albumcover wird dann in voller Größe und ohne zusätzliche Bedienelemente angezeigt.

Spotify-Redesign: Abstimmung entscheidet über Erfolg

Spotify-RedesignQuelle: Mika Baumeister / handy.de
Auch bei Android ist das neue Aussehen von Spotify zum Teil bereits aktiv.

Spotify zeigt bei ausgewählten Songs und Playlists das neue Design an. Möchtest Du es selber einmal ausprobieren, können wir Dir die Playlist „Mood Booster“ ans Herz legen. Du kannst das neue Design allerdings nur auf dem Smartphone ausprobieren, die Web- oder Desktop-Version kommen mit dem Look nicht zurecht.

Seit ungefähr drei Wochen sehen Nutzer immer wieder das Spotify-Redesign. Über eine Abstimmung entscheidet sich bald, ob der neue Look mehrheitsfähig ist. Du kannst Deine eigene Meinung einbringen. Gefällt Dir die neue Wiedergabe, klickst Du einfach am rechten Rand dieser Website auf „Vote“.

Update vom 02. Juli 2018

Spotify Lite im Google Play Store: Abgespecktes Musik-Streaming

Die App des beliebten Musik-Streaming-Dienstes Spotify gibt es nun auch als Lite-Version. Die Anwendung ist nun im offiziellen Google App Store augetaucht. Statt der 100 MB für die Android-Version der normalen App, benötigt diese gerade einmal 15 MB des internen Smartphone-Speichers. Das ist eine Reduzierung um 85%. Dabei bleibt die App-Größe aber nicht das Einzige, was reduziert wurde. Denn die Lite-Version bietet auch einen abgespeckten Funktionsumfang. So ist hier das Feature „Spotify Connect“ nicht vorhanden. Zudem gibt es auch nicht die Möglichkeit, die Songs auf der höchsten Qualitätsstufe abzuspielen.

Spotify Lite ist jetzt im Google Play Store verfügbarViel mehr liegt der Fokus der Lite-Version auf einem möglichst geringen Datenverbrauch. Aus dem Grund ist in der App auch eine Übersicht der von Spotify Lite bereits verbrauchten mobilen Daten vorhanden. Hier kann der Nutzer zusätzlich einstellen, wie hoch das monatliche Limit an Datenvolumen für die App ist. Trotzdem lassen sich die Songs nicht herunterladen. Wer mit Spotify Lite Musik hören möchte, muss sicherstellen, dass das Smartphone mit dem Internet verbunden ist.

Das Gleiche gilt auch für Premium-Nutzer, für die sich dieser Version der Streaming-App vermutlich weniger lohnt. Denn alle Songs können hier lediglich im Shuffle-Modus abgespielt werden. Wer dennoch Interesse an der abgespeckten Spotify Lite-App hat, findet diese im Google App Store. Hier kann es aber gut sein, dass die App nicht mit dem eigenen Smartphone kompatibel ist. Dadurch lässt sie sich nicht ohne weiteres installieren. Dafür ist eine APK-Datei notwendig, die jedoch von anderen inoffiziellen Plattformen bezogen werden muss.