Zahlenkombis & Co - Die schlechtesten Passwörter 2018 | handy.de
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Das sind die schlechtesten Passwörter 2018

Die Klassiker "123456" und "password" führen erneut die Liste an

Alle Jahre wieder warnen Sicherheitsexperten vor Daten-Lecks und zu leicht zu knackenden Passwörtern. Doch in unserem digitalen Alltag müssen wir immer mehr Passwörter vergeben und uns diese merken. Da ist es sehr verlockend, sich ein einfaches Passwort auszusuchen, das man so schnell nicht vergisst. Oft und gern wird der Geburtstag, der Name des Lieblingshundes oder eines tollen Films gewählt.

Ausgerechnet diese personalisierten Passwörter sind besonders unsicher, da sie sich genauso leicht hacken wie merken lassen. Auch für hat der Passwort-Manager Anbieter SplashData wieder eine Liste mit den schlechtesten Passwörtern des Jahres veröffentlicht. Hierfür wurden mehr als fünf Millionen Passwörter ausgewertet. Diese wurden im Laufe des Jahres 2018 im Internet veröffentlicht – meist natürlich unfreiwillig. Alle Passwörter stammen von Nutzern aus Nordamerika oder Westeuropa.

Der Klassiker gewinnt: Passwort mit Zahlen-Kombi

Die gebetsmühlenartigen Wiederholungen der Sicherheitsexperten haben wohl zumindest ein bisschen genützt: Immer mehr Menschen steigen auf Passwort-Manager um oder verwenden zunehmend zumindest halbwegs sichere Passwörter. Diese sollten Groß- und Kleinbuchstaben, sowie Zahlen und Sonderzeichen enthalten.

Leider gibt es aber immer noch sehr viele Leute, die für Ihre Passwörter wie für ihr E-Mail-Postfach oder ihre Apple-ID sehr einfache Wörter oder Zahlenkombinationen wählen. Daher ist es wenig verwunderlich, dass “123456“ nun schon zum wiederholten Male auf Platz 1 der schlechtesten Passwörter gelandet ist. Auf dem zweiten Platz ist, auch das dürfte niemanden wirklich wunhdern, der Klassiker “password“ gelandet. Auch einfache Tastenkombinationen, die sich fast schon automatisch tippen lassen, sind in der Liste wiederzufinden. Dazu zählen eher unoriginelle Kombinationen wie 111111, abc123, die allzeit beliebte Kombination „admin“ oder das international bekannte „qwerty“.

In der Liste findest Du die 25 schlechtesten Passwörter des Jahres 2018. Die Klammer hinter dem Passwort bezeichnet den Platz, den das Passwort im Vorjahr eingenommen hat.

Die 25 schlechtesten Passwörter lauten:

1. 123456 (1)
2. password (1)
3. 123456789 (6)
4. 12345678 (3)
5. 12345 (5)
6. 111111 (Neu)
7. 1234567 (8)
8. sunshine (Neu)
9. qwerty (4)
10. iloveyou (10)
11. princess (Neu)
12. admin (11)
13. welcome (12)
14. 666666 (Neu)
15. abc123 (15)
16. football (9)
17. 123123 (17)
18. monkey (13)
19. 654321 (Neu)
20. !@#$%^&* (Neu)
21. charlie (Neu)
22. aa123456 (Neu)
23. donald (Neu)
24. password1 (Neu)
25. qwerty123 (Neu)

Passwort-Trends erkennbar

Die Datenspezialisten bei SplashData haben in ihrer Liste vorwiegend englischsprachige Passwörter. (Die komplette Liste gibt es bei SplashData). Dennoch bietet die Liste eine Tendenz, welche Passwörter auch in Deutschland unsicher und leicht zu hacken sind. So solltest Du nie einfache Zahlen- oder Tastaturkombinationen verwenden oder einfach den Namen der Liebsten oder des nettesten Haustiers, das Du kennst.

Einen interessanten Trend haben die Spezialisten für 2018 jedoch schon festgestellt. Einer der auffälligsten Neuzugänge dürfte „donald“ sein. Das Passwort bezieht sich auf den aktuellen US-Präsidenten. Generell sind Namen von Prominenten eine sehr beliebte Wahl. Allerdings werden  diese jedoch genauso schnell und häufig geknackt.

Tipp der Redaktion

Die handy.de-Redaktion empfiehlt daher, ein besonders sicheres Passwort zu wählen, das aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Richtig gute Passwörter bestehen aus Zahlen- und Buchstaben, die keinen Sinn ergeben und meist automatisch generiert wurden. Da sich solche Passwort-Konstrukte jedoch nicht oder nur sehr schwer merken lassen, werden Passwort-Manager wie SplashData, immer beliebter. Aber auch andere Passwort-Manager wie LastPass, 1Password und KeePass sammeln die einzelnen geschützt mit einem Master-Passwort.

Quelle SplashData
Via dailymail.co.uk
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