Mein Kampf gegen das verschlüsselte iTunes-Backup | handy.de
Digital Diaries

Mein Kampf gegen das verschlüsselte iTunes-Backup

Emily's Diary #2

Ich hatte euch ja schon berichtet, dass mein iPhone 6s ein kaputtes Display hat und ich mich eigentlich um die Reparatur kümmern wollte. Aber ihr kennst das ja: Manchmal schiebt man Dinge einfach gerne vor sich hin. Leider habe ich es bis heute nicht geschafft, das Display reparieren zu lassen.  Aber das eilt zum Glück jetzt auch nicht mehr. Denn eine sehr gute Freundin hat mir ihr iPhone 7 zu einem echten Freundschaftspreis angeboten, da sie sich das neue iPhone X gekauft hat. (An dieser Stelle auch noch mal ein herzliches Dankeschön an meine Freundin!). Doch nun begann meine nächste Apple-Story. Dieses Mal in der Hauptrolle: Das iTunes-Backup.

Das verschlüsselte iTunes-Backup und meine Vergesslichkeit

Ich habe mich über das iPhone 7 natürlich tierisch gefreut! Sofort wollte ich nochmal ein iTunes-Backup von meinem alten iPhone 6s machen, damit ich alle meine Daten 1:1 auf das neue iPhone 7 spielen kann. Das iTunes-Backup hat auch super funktioniert. Als ich dann aber das neue iPhone 7 an den PC angeschlossen habe, wurde ich nach einem Passwort gefragt. Mein iTunes-Backup sei verschlüsselt und ich würde hierfür das festgelegte Passwort benötigen. Ihr könnt euch natürlich denken, dass ich gar keine Ahnung hatte, wie das Passwort lauten könnte. Zunächst bin ich davon ausgegangen, dass iTunes vermutlich mein normales Apple-ID-Passwort von mir eingetippt sehen wollte. Doch Fehlanzeige! Es musste also ein anderes Passwort sein. Ich hatte aber gar keine Erinnerung mehr daran, dass ich jemals nochmal ein separates Verschlüsselungspasswort vergeben hätte.

Passwort zurücksetzen? Schön wär’s!

Dann dachte ich: Na gut, es muss doch möglich sein, das Passwort einfach zurückzusetzen? Aber Nein! In allen Beiträgen, die ich darüber im Internet gefunden habe, stand immer drin, dass man das Passwort nur zurücksetzen kann, wenn man iOS 11 auf seinem Gerät installiert hat. Das hatte ich auf meinem iPhone 6s aber noch nicht. Also gab es nur eine Lösung: Das Passwort so oft ausprobieren, bis es klappt. Und da ich generell ähnliche Passwörter benutze, was man ja eigentlich nicht machen sollte, hat es irgendwann im gefühlten 114-ten Versuch funktioniert. Jetzt konnte es ja endlich losgehen. Mein neu eingerichtetes iPhone 7 und mich trennen nur noch wenige Klicks – dacht ich zumindest!

Von 64 GB auf 32 GB Speicherplatz

Denn dann folgte direkt der nächste Schock: Ich hatte gar nicht darauf geachtet, wie viel GB das neue iPhone 7 hat. Und leider hat das iPhone 7 nur 32 GB und mein iPhone 6s hatte 64 GB, die ich als leidenschaftliche Hobbyfotografin und Selfie-Queen natürlich auch fast komplett füllte. Wie soll man also von 64 GB auf 32 GB heruntergehen?  Ich habe so viele tolle Fotos auf meinem iPhone, auf diese will ich einfach nicht verzichten.

Zwei iPhones sind besser als eins

Verzweifelt suchte ich nach einer Lösung. Da fiel es mir ein: Seit ein paar Tagen hatte ich neben meiner privaten Handynummer, auch eine berufliche. Also zwei SIM-Karten. Ich richtete das iPhone 7 mit meiner privaten Nummer als ganz neues Gerät ein und das iPhone 6s begleitet mich nun beruflich. Und ja – vermutlich werde ich das Display des iPhone 6s dann in den nächsten Tagen auch mal reparieren lassen. Vorher mache ich aber natürlich noch ein iTunes-Backup und setze es auf Werkseinstellungen zurück. Dann muss ich auch kein mulmiges Gefühl haben, wenn ich es reparieren lasse und meinen Sperrcode nennen muss.

Ich bin Emily, 27 Jahre alt, Single, wohne im Ruhrgebiet und schreibe dieses Digital Diary seit Dezember 2017.  Mein ständiger Begleiter ist mein kleiner Hund Carlos. Der Kleine begleitet mich überall hin und ist ein wahrer Freund für mich. Privat interessiere ich mich sehr für Mode, Fitness und gesunde Ernährung.

Info: Falls Du Dich fragst, wie wir unsere coolen Avatare von Emily, Klaas, Louisa, Mia und Co. erstellt haben: Wir benutzen hierfür die App Bitmoji. Mit dieser App kannst Du einen digitalen Avatar von Dir erstellen. Du kannst ihn unterschiedlich kleiden und stylen und dann in unterschiedlichen Stimmungen und Szenarien an Deine Freunde per Snapchat, WhatsApp und Co. schicken.