Libratone: Neue Kopfhörer und Alexa-Support für Zipp vorgestellt | handy.de
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Libratone: Neue Kopfhörer und Alexa-Support für Zipp vorgestellt

handy.de auf der CES 2018

Der dänische Kopfhörer und Bluetooth-Boxen-Hersteller Libratone hat neue Produkte und eine smarte Überraschung mit zur CES 2018 gebracht. handy.de hat dem aufstrebenden Unternehmen, das sich vor allem durch sein unverkennbares Produktdesign auszeichnet, auf dem Messe-Stand einen Besuch abgestattet. Dabei hat Uffe Kjems Hansen, Global Product Management Director, im Interview erzählt, warum das Unternehmen 2018 smart wird.

Auf dem Messestand von Libratone auf der CES 2018 beeindrucken weiche Formen und knallige Farben das Auge. Passend zu Libratones unverkennbarem Produktportfolio, scheint hier alles bis ins kleinste Detail designt worden zu sein. Uffe Kjems Hansen ist Libratones Global Product Management Director und führt uns zu Beginn des Termins zur Hauptinsel des Messestandes, auf dem der dänischen Hersteller von Bluetooth-Boxen und Kopfhörern neue Produkte ungesichert präsentiert.

Produktdesign revolutioniert

Kjems Hansen zeigt uns zunächst eine wahre Revolution des noch jungen Unternehmens: Mit den neuen Kopfhörern Track und Track+ verzichtet Libratone erstmals auf den unverkennbaren Stoffbezug, in dem sich bei der Q-Adapt-Reihe das Kabel verbirgt. „Wir wollten mit den Track-Kopfhörern robuste und wasserfeste Kopfhörer auf den Markt bringen“, sagt Kjems Hansen und zieht die aus weichem Silikon gefertigten Behind-Neck-Kopfhörer locker durch zwei Finger. „In erster Linie haben wir mit den neuen Kopfhörern gleich zwei Probleme gelöst. Zum Einen entstehen dank dem Einsatz von Silikon keine Reibungsgeräusche mehr, die durch schnelle Bewegungen an der Kleidung bei der Q-Adapt-Reihe zu beobachten waren. Außerdem haben wir die Ear-Buds komplett neu designt – sie sind deutlich ergonomischer.“

Tatsächlich war das die Schwachstelle bei den ansonsten sehr robusten und klanglich starken Q-Adapt-In-Ears. Nach einigen Stunden Tragen können hier unangenehme Druckstellen entstehen. Wir haben die neue Form der ab 149 Euro erhältlichen Kopfhörer gleich ausprobiert. Der Tragekomfort wurde durch das eckigere aber flachere Design deutlich verbessert. Und auch Libratones Griff zu Silikon statt Stoff tut dem Design der neuen Behind-Neck-Kopfhörer keinen Abbruch. Auf jeden Fall werden die Kopfhörer länger wie neu aussehen, da der Besitzer sie sehr einfach reinigen kann.

Libratone integriert CityMix II im Track+

Die beiden Modelle der neuen Track-Reihe unterscheiden sich dabei innerlich wie äußerlich. Während die 149 Euro teuren Track-Kopfhörer deutlich filigraner sind, da sie ohne Noise-Cancelling-Technologie auskommen, warten die Track+ mit Libratones eigener Noise-Cancelling-Funktion CityMix II auf. Im Gegensatz zu CityMix in der Q-Adapt-Reihe kann CityMix III laut Kjems Hansen eigenständig agieren und schaltet die Geräuschunterdrückung je nach Umgebungslautstärke hoch oder herunter. Das klingt smart. „Außerdem verfügen die Track-Kopfhörer über einen Bewegungssensor, der das Headset in einen Standby-Modus versetzt, wenn es abgelegt wird. Bei Wiederaufnahme schaltet sich der Kopfhörer eigenständig wieder ein.“

Libratone stellt neue Kopfhörer vorQuelle: Julia Froolyks / handy.de

Die intelligenten neuen Funktionen der Track-Reihe sind dabei nicht das smarteste, was Libratone 2018 präsentieren will. Im ersten Quartal des neuen Jahres will Libratone zudem die Bluetooth-Lautsprecher Zipp und Zipp mini durch ein Software-Update Alexa-kompatibel machen. „Wir halten unseren Fokus ganz klar auf den Genuss von Musik, verpackt in einem einzigartigen Design. Dass unsere Zipp-Lautsprecher smart werden, ist allerdings ein Schritt, den wir 2018 unbedingt gehen wollen. Smart Home wird in diesem Jahr eine große Rolle spielen und sich weiter entwickeln. Da wollen wir natürlich mitziehen.“ Wann genau Libratone Amazons Sprachassistentin via Softwareupdate nachrüstet, konnte Kjems Hansen noch nicht verraten. Der dänische Product Manager schmunzelt, als wir im Interview erwähnen, dass das nicht schlimm ist, da die deutschen Verbraucher Sprachassistenten wie Alexa oder Siri ohnehin noch sehr skurril finden.