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iPhone X im Fakten-Check

10 Gründe, warum das neue Apple-Flaggschiff sein Geld wert ist

Das iPhone X ist Apples Meisterwerk und zudem die Antwort auf das allererste iPhone aus dem Jahr 2007, das den Weg für smarte Mobiltelefone maßgeblich geebnet hatte. Mit seinem randlosen Design und dem hochauflösenden Super Retina Display besticht das iPhone X auf den ersten Blick. Doch im Inneren des Oberklasse-Smartphones steckt ebenfalls aktuellste Technik und raffinierte Software. Wir stellen Dir die Besonderheiten des iPhone X vor und verraten, warum es das beste iPhone aller Zeiten ist.

1. Ein Design zum Niederknien

Auf den ersten Blick besticht das iPhone X durch abgerundete Kanten, ein großes 5,8-Zoll-Display und ganz viel kühles Glas. Apple selbst spricht vom robustesten Glas, das je in einem Smartphone verbaut wurde. Tatsächlich sind das Display und die Glasrückseite sehr beständig gegen Kratzer. Beim silbernen Modell des iPhone X kommt ein hochglänzender Edelstahlrahmen zum Einsatz, der Bildschirm und Backpanel in Perfektion einfasst. Apple hat hier sehr großen Wert auf eine nahtlose Verarbeitung gelegt, und schafft es dennoch, das iPhone X nach IP67-Standard gegen Staub und Spritzwasser zu schützen.

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Das iPhone X macht einen hochwertigen Eindruck

Das iPhone X in Space Grey wartet mit einer dunklen Rückseite und einem ebenso dunklem Edelstahlrahmen auf. Der Rahmen weist dabei eine sanfte und gleichmäßige Mattierung auf. Dieser schwer zu erreichende Effekt des Edelstahls wurde von Apple erstmals erfolgreich umgesetzt, während Apple den Rahmen des silbernen iPhone X auf Hochglanz poliert hat. Die rückseitige Glasplatte des iPhone X macht vor allem im Sonnenlicht eine gute Figur. Die gräuliche Beschichtung erscheint in einem ansehnlichen 3D-Effekt, der den typischen Apfel räumlich gesehen ins Gehäuse absenkt.

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Auf der Glasplatte thront das typische Apple-Logo

2. Herzstück Display: Apple entwickelt nahezu perfektes OLED-Display

Die Vorderseite des iPhone X steht dem rückseitigen Pendant in nichts nach – im Gegenteil. Der erste Blick auf das eingeschaltete Super Retina Display sorgt für einen echten Wow-Effekt. Fast randlos thront das erstmals zum Einsatz kommende OLED-Display im Rahmen. Nur die sogenannte Notch (engl. f. Kerbe) spaltet das hochauflösende Display am oberen Rand um zahlreiche neue Sensoren unterzubringen.

Die technischen Daten des Super Retina Displays in der Übersicht

  • 5,8 Zoll OLED Multi-Touch Display mit 14,7 Zoll Bildschirmdiagonale
  • HDR Display
  • Auflösung: 1.125 x 2.436 Pixel
  • Pixeldichte: 458 ppi
  • True Tone
  • 3D Touch
  • Fettabweisende Beschichtung

Das Super Retina Display des iPhone X ist das erste OLED-Display, das Apples Ansprüchen genügt. Typische Schwachstellen des OLED-Displays konnte Apple weitestgehend ausmerzen, sodass beispielsweise kein starker Blaustich sichtbar wird bei schräger Betrachtung. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen des iPhone X ohne Super Retina Display werden vor allem die Vorteile der OLED-Technologie deutlich.

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Das kontrastreiche OLED-Display des iPhone X

Da die Pixel auf einem OLED-Display, im Gegensatz zum LCD-Display, ohne Hintergrundbeleuchtung visualisieren, stellt das iPhone X schwarze Pixel wirklich Schwarz dar. So entsteht eine kontrastreiche und reale Darstellung der Inhalte. Die maximale typische Helligkeit von 625 cd/m2 rundet das beeindruckende Display-Erlebnis ab.

Die Hardware verschwindet hinter dem Erlebnis

Im täglichen Umgang mit dem iPhone X zeigt sich das Super Retina Display von seiner Schokoladenseite. Das weiche Glas lässt Besitzer die erforderlichen Wischgesten flüssig und angenehm durchführen. Die fettabweisende Beschichtung ist eine wirkungsvolle Waffe gegen deutliche Fingerabdrücke und Schmutz-Schlieren. Die Notch stört im Alltag nicht, da Apple iOS 11 perfekt auf das iPhone X abgestimmt hat.

Apples neue True Tone-Technologie, die erstmals im neuen iPad 10.5 zum Einsatz kam, sorgt bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen automatisch und unbemerkt für einen perfekten Weißabgleich. Der Kontrast bliebt so zu jeder Zeit augenfreundlich.

Das Zusammenspiel aus hoher Auflösung, True Tone-Technologie und HDR geben dem einzigartigen OLED-Display eine besondere Tiefe, die mit LCD-Displays nicht erreicht wird. Die Display-Inhalte stehen scheinbar direkt auf dem Glas und nicht darunter. So schafft es Apple mit dem iPhone X letztendlich sehr dicht an sein Lebensziel: Das Erlebnis von Technologien in den Vordergrund zu stellen und die Hardware in den Hintergrund rücken zu lassen.

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iOS 11 ist perfekt auf die „Notch“ abgestimmt

3. Der neue A11 Bionic Prozessor: So viel Leistung wie ein Computer

Traditionell hat Apple seinem neuen iPhone-Setup die weiterentwickelte Generation seines eigenen A-Prozessors spendiert. Der A11 Bionic brach dabei unmittelbar nach Marktstart des iPhone 8 und 8 Plus alle Benchmark-Rekorde. Bei Geekbench erreicht der SoC satte 4.237 Punkte, wohingegen das Samsung Galaxy Note 8 hier auf vergleichsweise schlappe 2.021 Punkte kommt.

Dass der A11 Bionic es mit einem Prozessor aufnehmen kann, der in Desktop-Computern verbaut wird, ist dabei keine Überraschung. Vor allem die Fähigkeit, Inhalte mit Augmented Reality (AR) ruckelfrei und ansehnlich darzustellen, erfordert viel Rechenleistung. Aber auch die Berechnung des neuen Foto-Features Porträtlicht bringt den A11 Bionic auf Hochtouren. Hochtouren, das bedeutet, dass zwei Kerne des neuen A11 Bionic im iPhone X rund 25 Prozent schneller arbeiten, als die Kerne im A10-SoC des iPhone 7. Vier Kerne des A11 Bionic sollen sogar um 70 Prozent schneller sein.

Im Alltag macht sich die rasante Arbeitsweise des neuen Prozessors nur bemerkbar, wenn es um anspruchsvolle AR-Anwendungen geht. Gewöhnliches Surfen oder Umherscrollen in iOS 11 laufen so flüssig, wie auf den iPhone-Vorgängern aus dem Jahr 2016. Die Berechnung der ansehnlichen Porträtlicht-Effekte funktioniert ebenfalls reibungslos.

4. Software und Leistung: Der Home Button ist Geschichte

Apples Strebsamkeit zum Minimalismus macht sich beim iPhone X einmal mehr bemerkbar. Nachdem 2016 bereits die Klinkenbuchse vom Bauplan gestrichen wurde, verzichtet Apple beim iPhone X gänzlich auf einen Home Button und somit auch auf einen Fingerabdrucksensor. Zwei wichtige Fragen stellte sich die Technikwelt daraufhin: Wie wird das iPhone X ohne Home Button bedient und welche biometrische Entsperrmethode kommt zum Einsatz?

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Wo mal ein Home Button war, ist nun noch mehr Display

Auf beide Fragen lieferte Apple selbstbewusste Antworten. Zum einen lässt sich das iPhone X komplett per Wischgesten bedienen. Zum anderen kommt eine ausgereifte Gesichtserkennung namens Face ID als Entsperrmethode zum Einsatz. Schauen wir uns beide Besonderheiten einmal genau an.

Drückst Du noch oder wischst Du schon?

Der Home Button hatte bislang bei jedem iPhone-Modell seine Daseinsberechtigung. Er war maßgeblich dafür verantwortlich, Apples ausgeklügeltes iOS-Betriebssystem benutzerfreundlich zu gestalten. Mit dem Wegfall des Home Buttons hat Apple nun intuitive Wischgesten und Tastenkombinationen entwickelt, mit dem der Nutzer sein iPhone X ebenso gut bedienen kann.

Die wichtigsten Wischgesten in der Übersicht

  • Aus einer App in den Home Screen wechseln: Vom unteren Bildschirmrand nach oben wischen
  • Zum App-Switcher gelangen: Vom unteren Bildschirmrand nach oben wischen und gedrückt halten
  • Bildschirm einschalten zum Ablesen des Sperrbildschirms: Einmal leicht auf das Display tippen
  • iPhone X entsperren: iPhone anheben/Display antippen und von unten nach oben wischen
  • Kontrollzentrum öffnen: Von oben rechts nach unten wischen
  • Benachrichtigungen und Widget-Menü: Von oberhalb der Notch nach unten wischen
  • Siri aktivieren: Seitlichen Power Button gedrückt halten
  • Screenshot erstellen: Power Button und Lauter-Taste gleichzeitig drücken

5. Face ID statt Fingerabdrucksensor

Eine weitere Besonderheit, die dem Wegfall des Home Button geschuldet ist, ist Apples neue Entsperrmethode Face ID. Gesichtserkennung in Smartphones sind an sich keine Neuheit. Zahlreiche Android-Handys weisen dieses Feature bereits seit Jahren auf. Der feine Unterschied liegt einmal mehr in Apples Präzision, mit der vorhandene Technologien perfektioniert und sehr nutzerfreundlich umgesetzt werden.

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Sensoren in der Notch erfassen das Gesicht des Besitzers

So hat Apple sein Face ID ausgereift im iPhone X verbaut. Sensoren, die in der Notch liegen, messen bei der Einrichtung von Face ID etwa 30.000 Gesichtspunkte. Die Tiefenmessung erfasst dabei ein dreidimensionales Bild des iPhone-X-Besitzers, sodass ein einzigartiges Abbild entsteht. Apple selbst gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fremder das iPhone X mit seinem eigenen Gesicht entsperren kann, bei 1:1 Million läge.

Face ID Ist sicherer als Fingerabdrucksensoren

Kurz nach Marktstart des iPhone X ließ sich die Gesichtserkennung nur durch eineiige Zwillinge oder aufwendige detailgetreue Masken überlisten. Face ID bleibt somit eine der sicherste Entsperrmethoden und ist noch sicherer, als der klassische Fingerabdrucksensor. Dennoch gilt: Jede biometrische Entsperrmethode lässt sich mehr oder weniger aufwendig überlisten.

Im Alltag funktioniert Face ID zuverlässig. Ihr richtiges Können beweisen die Infrarot-Sensoren allerdings bei völliger Dunkelheit: Auch hier entsperrt Face ID das iPhone X innerhalb von Sekundenbruchteilen.

Apple zeigt mit dem iPhone X, dass alte Bauteile, die eine enorme Relevanz zu haben scheinen durch ausgeklügelte Technik und stetigem Fortschritt ersetzt werden können.

6. Starker Akku, Quick Charge und kabelloses Aufladen

Eine weitere Besonderheit des iPhone X ist der starke Doppelkammer-Akku, der sich hinter den Glasplatten verbirgt. Apple hat somit erstmals zwei Akkus in einem iPhone verbaut. Und obwohl der Akku des iPhone X mit 2.716 mAh rund 200 mAh weniger als das iPhone 7 Plus fasst, hält der Akku des Flaggschiffs bis zu zwei Stunden länger. Das macht sich auch im Alltag bemerkbar: Das iPhone X verfügt bei moderater Nutzung auch Abends noch über beträchtliche Restenergie.

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Dank Glasrückseite lässt sich das iPhone X kabellos aufladen

Ist der Akku des Luxus-iPhones mal leer, lässt der Akku sich dank Quick Charge innerhalb von 30 Minuten um bis zu 45 Prozent aufladen. Durch die Verwendung von Glas ist es außerdem erstmals möglich, dass sowohl das iPhone X als auch die Mittelklasse-Geräte iPhone 8 und iPhone 8 Plus kabellos geladen werden können. Für dieses Feature ist jedoch die Anschaffung einer QI-Ladeplatte notwendig.

7. Highlight: Poträtlicht

Die vertikal ausgerichtete Dual-Kamera des iPhone X ist eine weitere Besonderheit. Die 12-Megapixel-Kamera besitzt ein Weitwinkel-Objektiv mit einer großen f/1.8-Blende sowie ein Teleobjektiv mit einer f/2.4-Blende. Flankiert wird die ausgereifte Hardware durch neue Software-Features. Hier hat Apple die Weiterentwicklung seiner Porträt-Funktion eingebunden. Die Beta von Porträtlicht ermöglicht beeindruckende Studio-Effekte beim Aufnehmen von Porträts mit der Dual-Kamera des iPhone X.

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Die Kamera des iPhone X macht beeindruckende Studio-Aufnahmen

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Da sich die Funktion noch in der Beta befindet, kann es zu Ungleichmäßigkeiten kommen

So erscheint beispielsweise der Hintergrund eines Porträts nicht nur im typisch verschwommenen Bokeh-Effekt, sondern kann auch gänzlich durch einen schwarzen Hintergrund ersetzt werden. Eine duale optische Bildstabilisierung sowie ein schneller Autofokus machen die Fotografie mit dem iPhone X zu einem echten Erlebnis. Doch erstmals geht es an der Front von Apples iPhone ebenfalls richtig zur Sache.

8. Neue TrueDepth Kamera beeindruckt

Endlich eine Selfie-Kamera, die es mit der Konkurrenz aus dem Hause Samsung oder Huawei aufnehmen kann. Apple hat mit der Präsentation des iPhone X die neue TrueDepth-Kamera vorgestellt. Die 7-Megapixel-Kamera verfügt ebenfalls über die Porträtfunktion und bietet die Beta-Version von Porträtlicht. Zwar wird dieser Effekt bei der TrueDepth-Kamera ausschließlich softwareseitig bewerkstelligt. Dafür können sich die Ergebnisse mehr als sehen lassen.

Ein Retina-Blitz, Körper- und Gesichtserkennung sowie eine automatische Bildstabilisierung schnüren ein perfektes Kamera-Paket für Seflie-Fans. Dank Sensoren, die das Gesicht des Besitzers dreidimensional erfassen können, lassen sich außerdem die neuen witzigen Animojis erstellen.

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Animojis sind ein beliebtes Feature auf dem iPhone X

9. Animojis erobern die Chat-Apps

Animojis sind eine Weiterentwicklung der regulären Emojis nach Unicode 10, die statisch in diversen sozialen Netzwerken und Chat-Anwendungen versendet werden können. Innerhalb der Nachrichten-App lassen sich so animierte Einhörner, Kackhaufen, Hunde und Co. erstellen und verschicken. Dabei geben die animierten Emojis die Mimik und Stimme des Erstellers wieder.

Außerdem lassen sich über einen Trick die erstellten Animojis auch in anderen Chat-Anwendungen wie WhatsApp oder Threema teilen. Dafür müssen die erstellten Animojis einfach lange gedrückt werden, um sie daraufhin in der Camera-Roll des iPhone X zu sichern. Von dort aus können die charmanten Animojis dann über beliebige Dienste versendet und geteilt werden.

10. AR- und VR-Inhalte ohne Brille genießen

Apple hat mit der Vorstellung von ARKit eine Schnittstelle für Entwickler geschaffen, mit der Augmented- und Virtual Reality-Inhalte auf dem iPhone und iPad konsumiert werden können. Das iPhone X ist den Anforderungen der rechenintensiven AR-Anwendungen dank A11-Bionic-Prozessor gewachsen. So ist es möglich, dass die zahlreichen Kamera-Sensoren des iPhone X die Umgebung in Echtzeit vermessen und über AR-Apps mit virtuellen Inhalten ergänzen. Das Besondere: Besitzer des iPhone X benötigen für die beeindruckende Verschmelzung von Realität und Fiktion keine VR-Brillen oder teure Headsets mehr anschaffen.

Im App Store sind bereits zahlreiche AR-Apps für das iPhone X zum Download verfügbar. Neben Strategie- oder Puzzle-Spielen erscheinen auch immer mehr Produktivitäts-Apps, die auf Augmented Reality zugreifen. So können Nutzer beispielsweise ihre Wohnung vermessen und mit Möbeln ausstatten, die eigentlich gar nicht da sind. Das iPhone X zeigt großes Potenzial im Bereich AR und VR. Technisch gesehen sind alle Voraussetzungen erfüllt. Je nachdem, wie Entwickler mit Apples neuem ARKit in Zukunft umgehen werden, und welche spannenden AR-Apps den Weg in den App Store finden werden, kann man sich sehr auf Apples virtuelle Zukunft freuen.

Fazit: Das iPhone X ist ein würdiges Jubiläums-iPhone

Viele Features des iPhone X machen das Flaggschiff zu einem besonderen Smartphone. Aufgrund von Face ID, Animojis und Wisch-Steuerung, bietet es zahlreiche Alleinstellungsmerkmale, die weder Vorgänger, noch die parallel vorgestellten iPhone-8-Geräte bieten.

Dabei haben die ausgereiften und weitergedachten Features sowie das beeindruckende Design ihren Preis: Für die 256-GB-Variante verlangt Apple 1.319 Euro. Die deutlich kleinere Speichergröße mit 64 GB schlägt mit 1.149 Euro zu Buche. Das iPhone X ist ein Luxus-Gerät, das Apple sich dementsprechend bezahlen lässt. Bei uns im Shop findest du das iPhone X in Kombination mit günstigen Top-Tarifen.