Instagram führt mit Update Parallel-Postings ein | handy.de
Apps

Instagram: Update lässt Parallel-Postings zu

Das Update gibt es bisher allerdings nur für iOS

Um Fotos oder kurze Videos zu teilen, nutzen viele Menschen Instagram. Den zu Facebook gehörenden Dienst gibt es sowohl für Android als auch iOS als App für Smartphones und Tablets. Regelmäßig wird der Foto-Dienst per Update um neue Funktionen erweitert. Daher stellen wir Dir auf dieser Seite die aktuellen Updates vor, die für Instagram angeboten werden. Auch informieren wir Dich über wichtige Neuerungen, die aktuell zwar noch geplant sind, aber schon bald auf Deinem Smartphone oder Tablet landen könnten.

Update vom 10. Januar 2019

Doppelt hält besser: Parallel-Postings auf mehreren Konten möglich

Instagram macht süchtig. Doch vielleicht wird das bald vorbei sein: Ab sofort soll es möglich sein, bei verschiedenen Konten gleichzeitig zu posten. Die Mehrfachbeiträge seien jedoch bisher nur für iOS-Nutzer zulässig. Das bestätigte der Bilderdienst gegenüber dem Magazin TechCrunch.

Zumindest für iPhone-Nutzer ist es nun also möglich, ein und dasselbe Posting parallel abzuschicken. Die Funktion könnte vor allem für die zahlreichen Influencer wichtig sein, die einige Konten zugleich bespielen müssen. Instagram will laut Eigenaussage den Nutzern, die oft auf vielen verschiedenen Konten posten, „ein besseres Nutzererlebnis bieten“.

Quelle: TechCrunch
Mit einem Schieberegler sollen verschiedene Konten parallel bespielt werden.

Bisher war es zwar möglich, innerhalb der App zwischen verschiedenen angemeldeten Konten hin- und herzuwechseln. Jedoch musste man ein Posting immer wieder neu erstellen und die Bilder und Storys einzeln hochladen.

Natürlich hat Instagram mit dem neuen Feature auch die eigene Reichweite im Blick. Mit der neuen Funktion werden die Inhalte der Influencer noch einfacher an das Publikum verteilt. Das dürfte auch Auswirkungen auf die KI-gestützte Auswahl der gesehenen Postings und somit auch auf die interessengestützte Filterblase der Nutzer haben, vermutet TechCrunch. Die Frage, ob Nutzer sich über Mehrfachpostings derselben Beiträge von verschiedenen Konten freuen werden, muss dementsprechend dahingestellt bleiben.

Ob es auch eine Funktion für Mehrfachbeiträge für Android geben soll und falls ja, wann diese erscheint, hat Instagram bisher nicht bekannt gegeben.

Update vom 28. Dezember 2018

Update-Test verärgert Instagram-Nutzer

Ist das hier Tinder oder Instagram? Diese Frage haben sich kürzlich wohl zahlreiche Instagram-Nutzer gestellt. Bereits seit Anfang Dezember scheint die Facebook-Tochter eine Funktion zu testen, die gewohnte Insta-Features grundlegend verändern wird. Der Insta-Blog WABetaInfo hat in einem Tweet demonstriert, wie der Instagram-Feed aussieht, wenn nicht mehr von oben nach unten sondern von rechts nach links gewischt wird, um im Feed bzw. Insta-Profil zu stöbern. Der Tweet sorgte im Netz für Ärger. Zahlreiche Instagram-Profile wurden wohl kurzzeitig umgestellt und swipten a lá Tinder horizontal statt vertikal. Doch dabei soll es sich wohl lediglich um einen Test gehandelt haben. Denn der horizontale Feed ist inzwischen wieder verschwunden. Es ist denkbar, dass das neue Insta-Feature noch im Beta-Test den letzten Schliff erhält. Nutzer werden dann bei Livegang der Funktion wohl entscheiden können, in welche Richtung sie lieber swipen wollen.

Update vom 11. Dezember 2018

Instagram-Update bietet ab sofort Sprachnachrichten für Chats

Instagram ist ausschließlich zum Bildergucken da? Das war mal. Der Netzwerkdienst zum Teilen von Fotos und Videos erweitert seine Funktion. Mit dem aktuellen Update können im Community-Netzwerk auch Sprachaufzeichnungen verschickt werden. Per Direktnachricht gehen die Audio-Dateien in private Chats oder Gruppen. Die Sprachnachrichten dürfen jedoch nicht länger als eine Minute sein. Das Update, das die Sprachnachricht ermöglicht, wird derzeit für iOS und Android ausgeliefert.

Die Funktion für die Sprachnachrichten findest Du bei der aktuellsten Version direkt neben dem Texteingabefeld für die Direktnachrichten. Ähnlich wie beim Messenger WhatsApp musst Du das Mikrofonsymbol gedrückt halten, um aufzunehmen. Lässt Du den Button los, wird die Nachricht direkt verschickt. Gefällt dir die Aufnahme nicht, kannst du mit einer Wischbewegung in Richtung Papierkorb die Sprachnachricht in die Mülltonne verschieben.

Update vom 15. Oktober 2018

Instagram zeigt an, wie viel Zeit man in der App verbringt

Scrollen, liken, wischen: In sozialen Netzwerken kann man schnell ein paar Stunden am Tag verbringen. Digital Detox ist die junge Gegenbewegung für übermäßigen Smartphone-Konsum und soll den viereckigen Augen den Kampf ansagen. Smartphone-Hersteller und soziale Netzwerke entwickeln fleißig neue Methoden, um ihren Nutzern das Gefühl von Kontrolle über die in der App verbrachte Zeit zu geben. Nachdem bereits Facebook eine neue Funktion implementiert hat, ist nun die Foto-App Instagram dran: Das neue Dashboard „Deine Aktivität“ ist da. Seine Smartphone-Zeit zu tracken, scheint schwer in Mode zu sein. Auch Apple hatte mit iOS 12 ein Feature namens Bildschirmzeit eingeführt, mit der iPhone- und iPad-Besitzer das Digital Detox erleichtert werden soll. Das neue Instagram-Dashboard zeigt Nutzern an, wie viel Zeit sie innerhalb der App auf ihrem Smartphone verbringen und bietet unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten an, um Herr über die Insta-Nutzung zu werden.

Der neue Zeitmanager erlaubt es Nutzern beispielsweise, eine bestimmte Obergrenze für die Nutzung der App einzustellen. Ein Pop-Up soll ihn bei Überschreitung der Zeit dann warnen. Des Weiteren lassen sich die Push-Benachrichtigungen, die von Instagram kommen, nun noch detaillierter eingrenzen und es kann ein Mute-Zeitraum eingestellt werden, in dem die App keinen Ton von sich gibt, wenn sich was im Feed tut. „Deine Aktivität“ ist in den USA bereits verfügbar und lässt sich über das Hamburger-Menü aufrufen. Deutsche Instagram-Nutzer müssen sich noch gedulden, bis das Instagram-Update live geht. Es dürfte aber jeden Tag soweit sein.

iOS 12 ist da. Apple hat sein Betriebssystem gründlich verbessert und viele neue Features eingebaut. Was sich auf den iPhones und iPads dieser Welt verändern wird, verraten wir hier.

Update vom 10. Oktober 2018

Mehr Freundlichkeit bei Instagram: Neue Tools gegen Mobbing

Das soziale Netzwerk Instagram will die Freundlichkeit der Foto-Community wieder in den Fokus stellen. Deshalb stellt das Facebook-Tochterunternehmen nun seine neuesten Tools zur Bekämpfung von Mobbing vor, die eine neue Möglichkeit bieten, Mobbing in Fotos zu erkennen und zu melden. Das teilte der neue Vorstandsvorsitzende von Instagram, Adam Mosseri, in einer Pressemitteilung mit. Ab sofort soll maschinelles Lernen eingesetzt werden, um Mobbing in Fotos und Bildunterschriften proaktiv zu erkennen. Das Community Operations-Team von Instagram überprüft die Meldungen dann im Anschluss. Das soll vor allem junge Teenager und weitere Betroffene schützen, da gerade sie die Mobbing-Vorfälle oft nicht melden. Die Implementierung des Tools hat bereits begonnen und wird laut Instagram in der kommenden Woche fortgesetzt.

Instagram kämpft gegen MobbingQuelle: Instagram
Die neuen Filter für die Instagram Stories verbreiten Freundlichkeit.

Darüber hinaus sollen Live-Videos nun mit einer Technologie gefiltert werden, die schon vor einigen Monaten für Kommentare im Feed und auf Profilen eingeführt wurde. Weiterhin hat das soziale Netzwerk in Zusammenarbeit mit der New York Times Bestseller-Autorin, Tänzerin und Schauspielerin Maddie Ziegler einen Filter für die Instagram Stories entworfen. Auch hier geht es vor allem darum, Positivität zu fördern. Dieser füllt den Bildschirm mit Herzen und fordert Dich dazu auf, einen Freund zu markieren, den Du unterstützen möchtest. Um den Effekt zu nutzen, musst Du entweder Maddie Ziegler auf Instagram folgen oder von einem Freund mit dem Effekt in seiner Story erwähnt werden.

Update vom 08. Oktober 2018

Instagram teilt zu lange Videos in den Stories automatisch auf

Das Teilen von Videos in den beliebten Instagram Stories wird einfacher. Bislang durfte ein Video die maximale Länge von 15 Sekunden nicht überschreiten. Das gilt für einen einzelnen Story-Post zwar immer noch, dennoch soll das Aufnehmen von Videos innerhalb des Story-Modus einfacher werden. 

Das Feature ist in der neuesten Instagram-Version auf unserem Android-Smartphone bereits verfügbar und sorgt dafür, dass sich Videos selbstständig in einzelne Stories aufteilen. So ist es möglich, Videos auch über eine Länge von 15 Sekunden aufzunehmen. Damit wird umgangen, dass einige Teile plötzlich abgeschnitten werden und von neuem begonnen werden muss. Ein Reddit-Nutzer demonstriert in einem Video das neue Feature. 

Durch Klick auf das Video willigst Du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von Dir angegebener, personenbezogener Daten durch YouTube zu.

Hier zeigt sich eindeutig, wie viel angenehmer der Prozess nun ist. Automatisch erstellt Instagram weitere Stories, sobald die 15 Sekunden rum sind. Diese werden dann im unteren Teil dargestellt und können nach Beenden der Aufnahme einzeln durchgesehen werden. So vereinfacht sich das Teilen von Videos in den Instagram Stories und das Kalkulieren mit den 15 Sekunden hat ein Ende.

Instagram-Neuerungen im September 2018

Update vom 26. September 2018

Bildunterschriften ohne Hashtags: Instagram testet neues Feature

Wer die Social-Media-App Instagram nutzt, wird sie kennen: Hashtags. Die mit Rauten versehenen Wörter tauchen hier so gut wie in bzw. unter jedem Posting auf. Oftmals finden sich in den Bildunterschriften eine ganze Reihe Hashtags. Doch damit könnte Instagram bald Schluss machen (#Endstation). So wie die Twitter-Nutzerin Jane Manchun Wong berichtet, testet das soziale Netzwerk nun die Möglichkeit, die Hashtags an anderer Stelle in einen Post einzubinden.

Statt in der Bildunterschrift erscheinen die Hashtags hier oberhalb des Bildes – dezent neben der Ortsangabe, sobald diese vorhanden ist. Aus den Bildunterschriften würde Instagram die Hashtags damit verbannen. Diese Möglichkeit dürfte vielen Instagram-Nutzern zugute kommen, da viele oftmals versuchen, die Hashtags unter den Bildunterschriften zu verstecken. Ästhetisch gesehen wäre dieses Feature demnach eine Bereicherung für das soziale Netzwerk, das sich auf Fotos spezialisiert.

Bislang gibt es hier außerdem in der Testphase noch keine Beschränkung, was die Stückzahl der Hashtags angeht. Dennoch ist davon auszugehen, dass eine Begrenzung spätestens mit dem Rollout der Funktion vorhanden sein wird. Ob das Feature jedoch überhaupt kommt, ist bislang unklar. Zudem ist ungewiss, ob sie dann auch hierzulande ausgerollt wird. Das wird die Testphase zeigen müssen.

Update vom 21. September 2018

Neues Feature: GIFs in den Direktnachrichten an Freunde versenden

Die Instagram-App wird derzeit wieder mit einer neuen Funktion ausgestattet. Diese ist zwar diesmal ein bisschen kleiner, kann den Nutzern dennoch viel Freude bereiten. Ab sofort ist es nämlich möglich, in den Direktnachrichten auch GIFs zu versenden. Die beweglichen Bilder sind schon lange auch bei Messenger-Apps wie WhatsApp sehr beliebt.

Instagram: GIFs per DirektnachrichtQuelle: Instagram

Innerhalb des Nachrichtenfensters erscheint im Eingabefeld, gleich neben dem Symbol für Fotos aus der Galerie, nun das kleine Symbol für GIFs. Per antippen öffnet sich oberhalb des Textfeldes eine Auswahl vom GIFs. Dabei handelt es sich in der Regel um die gerade beliebtesten GIFs. Mit einem Wisch Links kann der Nutzer hier durchscrollen. Darüber hinaus können auch bestimmte bewegliche Bilder per Texteingabe gesucht werden. Wie die Facebook-Tochter Instagram berichtet, ist das neue Feature sowohl für die iOS- als auch für die Android-App erhältlich.

Update vom 10. September 2018

Neue Emoji-Leiste für noch schnelleres Kommentieren

Das beliebte Foto-Netzwerk Instagram hat in einem Tweet eine neue nützliche Funktion angekündigt, die auch schon bei vielen Instagram-Nutzern verfügbar ist. Wer Bilder künftig kommentiert, hat seine Lieblings-Emojis direkt über dem Text-Feld zur Verfügung und muss diese nur noch antippen. Somit fällt der Wechsel zwischen Buchstaben, Zahlen und Emojis innerhalb der Smartphone-Tastatur künftig weg. Sinn der Sache: Instagram-Nutzer sollen noch schneller kommentieren und interagieren können. Welche Emojis innerhalb der neuen Leiste über der Tastatur erscheinen, hängt von der Nutzungsfrequenz ab. Somit werden an dieser Stelle die Emojis angezeigt, die Du am häufigsten bei Instagram nutzt.

Seit Mai hatte Instagram das neue Emoji-Feature bereits getestet. Nun wurde es weltweit für alle zugänglich gemacht. Die Emoji-Leiste wird nur innerhalb der Kommentier-Funktion erscheinen, nicht jedoch beim Antworten in einer Story oder beim Erstellen eigener Instagram-Posts. Das Feature ist für iOS wie Android ab sofort verfügbar.

Instagram-Neuerungen im August 2018

Update vom 29. August 2018

Instagram-Update: Drittanbieter-Apps für Zwei-Faktor-Authentifizierung

Instagram verbessert seine eigene Zwei-Faktor-Authentifizierung und bringt damit auch Drittanbieter-Apps ins Spiel. In diesem Fall können Authentikator-Apps von anderen Entwicklern genutzt werden. Unter anderem ist hier zum Beispiel der Google Authenticator zu nennen. Dieser generiert eine Nummer, die dann für den Login benötigt wird.

Das neue Verfahren steht aber noch nicht allen Usern zur Verfügung. Das Instagram-Update dafür soll in den kommenden Wochen verteilt werden. Dann wird auch die neue Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiv. Um diese dann nutzen zu können, musst Du diese dann in den Einstellungen aktivieren.

Facebook arbeitet schon seit längerem am Re-Design seines Facebook Messengers und integriert einige neue Features. Eine neue Funktion lässt ab sofort das Zurückholen von bereits abgeschickten Nachrichten zu.

Zudem verspricht der Entwickler in den kommenden Wochen einen verbesserten Verifikationsprozess für große Instagram-Profile. Diese sollen deutlich mehr Informationen erhalten und damit auch transparenter für Fans werden. Grundlegend geht es vor allem darum, auch die Echtheit der Profile besser bestimmen zu können und so vor Fake-Accounts zu warnen.

Instagram-Neuerungen im Juli 2018

Update vom 20. Juli 2018

Instagram-Update: Nutzer sehen jetzt, wenn Freunde online sind

Das Foto-Netzwerk Instagram bekommt ein neues Feature, das wohl nicht allen Nutzern gefallen dürfte: Künftig zeigt ein kleiner grüner Punkt im Profilbild, dass man gerade aktiv in der App unterwegs ist. Doch der Online-Status lässt sich ganz einfach ausschalten und ist auch nicht für alle einsehbar. Wie das funktioniert, erklären wir hier.

Wir kennen es bereits von Facebook: Den Onlinestatus, mit dem alle Freunde sehen, dass man gerade durch die Timeline surft. Auch Instagram hat nun einen Online-Status eingeführt. Ein kleiner grüner Punkt erscheint ab sofort im Bereich Direktnachrichten oder beim Teilen von Fotos mit anderen Nutzern. Praktisch: Nur Instagram-Nutzer, mit denen Du per Direktnachricht ohnehin schon kommunizierst, können den Online-Status einsehen. Das Foto-Netzwerk hat das neue Feature für jeden Nutzer standardmäßig aktiviert. Innerhalb der Account-Einstellungen befindet sich nun ein neuer Reiter namens „Aktivitätsstatus“. Hier kannst Du mithilfe eines Schiebereglers den Instagram Online-Status ein oder ausschalten.

Ähnlich wie bei WhatsApp lässt sich der Online-Status von anderen Instagram-Nutzern nicht einsehen, wenn er im eigenen Account ausgeschaltet ist. Mit der Einführung des neuen Online-Status will das Foto-Netzwerk mehr direkte Kommunikation auf seiner Plattform anregen, wie das Netzwerk in seinem Blog schreibt. Wer einen grünen Punkt in einem Profilbild sieht, sei eher dazu geneigt, die Person anzuchatten.

Update vom 13. Juli 2018

Instagram Stories bekommen Fragen-Sticker

Und wieder ein Update für Instagram, das neue Sticker bringt. Dieses Mal kommt der Fragen-Sticker in die Stories. Er ergänzt den im Oktober 2017 eingeführten Umfrage-Sticker. Wenn Du Deinen Followern Fragen stellen oder eine Umfrage für sie starten möchtest, kannst Du das nun über die Fragen-Sticker tun. Die Freunde und Bekannten können die Frage dann direkt aus der Story heraus beantworten. Und das so oft wie sie möchten. Ebenso können die Follower auch eine Frage zurückstellen. Mit dem neuen Frage-Sticker sind beide Varianten möglich. Anders als bei den bisherigen Umfrage-Stickern sogar mit beliebigem Text ohne vorgegebene Antworten. Dafür müssen sie einfach auf den Sticker tippen.

Fragen-Sticker bei InstagramQuelle: Instagram
So sieht der neue Fragen-Sticker bei Instagram aus.

Wie immer sind die Sticker in der Stickerauswahl zu finden. Passend zum Hintergrund und geposteten Motiv lassen sie sich farblich anpassen. Zudem sind sie frei in der Story platzierbar. Die neuen Fragen-Sticken für Instagram kommen als Update sowohl auf die App für iOS als auch Android.

Update vom 02. Juli 2018

Neuer Sticker bringt Musik in die Instagram Stories

Allem Anschein nach, scheint Instagram gerade wieder neue Story-Features auszurollen. Ein kleineres Update bringt hierzulande einen neuen Sticker, mit dem die Stories noch persönlicher werden. Der „Musik“-Sticker lässt Nutzer nun Songs integrieren. Dabei kann aus einer großen Bibliothek aus tausenden von Liedern das passende ausgesucht werden. Hier können Nutzer auch ihre Lieblingsstelle im Song auswählen, die zwischen fünf und 15 Sekunden lang sein kann. Zum Schluss lässt sich das Design des Stickers, der Interpret und Titel enthält, noch anpassen.

Zudem ist die Musikbibliothek nach Popularität, Stimmung und Genre sortiert, so dass User bereits eine Reihe von Songs vorgeschlagen werden. Bei der iOS-Version kann zusätzlich eingestellt werden, ob das gewählte Lied als Hintergrundmusik in der Story läuft. Instagram soll  das schon bald für Android nachliefern.

Umfrage in der Instagram Story: Offene Antworten sollen möglich sein

So wie es aussieht, ist neben dem Musik-Sticker auch ein weiteres Story-Feature auf dem Weg. Wie AndroidPolice berichtet, haben einige Instagram-Nutzer bereits auch eine neue weitere Funktion in ihren Stories entdeckt. Diese betrifft das Umfrage-Feature. In der Kommentarspalte des Android-Blogs hat ein User einen entsprechenden Screenshot geteilt. Bislang ist es bei einer Umfrage lediglich möglich, seinen Followern zwei Antwortoptionen in Form von Buttons zur Verfügung zu stellen. Weiterhin können die User einen Schieberegler mit Emoji in ihre Story integrieren. Doch bei einigen Nutzern soll nun eine freie Antwortoption aufgetaucht sein. Demnach können Follower darüber individuelle Antworten ohne Zeichenbegrenzung zu einer Frage abgeben.

Neues Umfrage-Feature für Instagram Stories soll offene Antworten erlaubenQuelle: Android Police / Jrandiny

Da das Feature bislang nur bei einigen Instagram-Nutzern angekommen ist, scheint die Facebook-Tochter das Update gerade erst auszurollen. Ob und wann es hierzulande verfügbar sein wird, ist noch unklar.

Instagram-Neuerungen im Juni 2018

Update vom 13. Juni 2018

Shopping kommt in die Instagram Stories

Instagram wird nicht müde, neue Features und Funktionen für sein beliebtes soziales Netzwerk zu entwickeln. Bereits seit längerer Zeit können Shops ihre Produkte gezielt bewerben. Das im März vorgestellte Shopping-Feature für den Instagram-Feed kommt nun auch in die Instagram Stories.

Instagram bringt neues Stories-Feature: ShoppingQuelle: Instagram

In seinem Online-Blog stell das soziale Netzwerk die Neuerung für Instagram Stories vor. Demnach soll es nicht mehr nur im Instagram Feed möglich sein, als Shop Produkte gezielt zu taggen und direkt in einen Online-Shop zu leiten, sondern auch in einer Instagram Story. Große Hersteller wie Adidas oder Louis Vuitton seien Vorreiter gewesen, was die Vermarktung von Produkten über Instagram Stories angeht. Nun sollen sie mit neuen Stickern direkt innerhalb einer neuen Story Produkt-Tags einfügen können. Instagram-Nutzer können dann nach Belieben durch die Stories scrollen und ihre Lieblingsprodukte direkt online kaufen. Das Feature ist seit heute in den USA verfügbar und sollte in den kommenden Tagen auch hierzulande in Erscheinung treten.

Update vom 8. Juni 2018

Neues Feature @mention vorgestellt

Wer künftig in Instagram-Stories erwähnt wird, kann den Inhalt in seiner eigenen Story teilen. Das neue Feature nennt Instagram „@mention“ und erklärt die neue Teil-Funktion auf seinem News-Blog. Demnach erhalten Instagram-Nutzer künftig eine Mitteilung, wenn sie in einer Story über die @-Funktion erwähnt wurden. Daraufhin kann entschieden werden, ob der Inhalt in der eigenen Story geteilt werden soll. Das ist besonders praktisch in Momenten, in denen man das eigene Smartphone nicht zücken möchte, aber dennoch den Moment in dem beliebten Foto-Netzwerk teilen will. Besonders gelungen: Der Inhalt lässt sich vor dem Teilen noch durch eigene Sticker, Text oder andere Tools bearbeiten. Zudem können Follower den Namen des Urhebers des ursprünglichen Posts unter dem geteilten Inhalt sehen und sein Profil aufrufen. Nur Stories von öffentlichen Profilen können ab heute in der iOS- und Android-App von Instagram geteilt werden.

Instagram-Neuerungen im Mai 2018

Update vom 23. Mai 2018

Beiträge und Stories stumm schalten

Derzeit verteilt die Foto-App ein Update, das es ermöglicht, bestimmte Accounts stumm zu schalten. Somit wirst Du über neue Posts nicht mehr informiert, ohne die Verbindung mit dem Mitglied gleich ganz kappen zu müssen. Hilfreich ist das Stumm schalten beispielsweise dann, wenn über den Account in einer bestimmten Zeit (Urlaub, Events etc.) ungewöhnliche viele Beiträge gepostet werden. Über Kommentare und Markierungen in den Posts wirst Du weiterhin informiert.

Um einen Account stumm zu schalten, kannst Du entweder in den Feeds auf das Symbol mit den drei Punkten klicken und „Stumm schalten“ auswählen. Oder Du gehst über die Instagram Profile. Stumm schalten lassen sich wahlweise nur die Beiträge im Feed oder die Beiträge zusammen mit den Instagram Stories. Anders als das Entfreunden, bei dem die Verbindung mit dem Mitglied ganz gekappt wird, kannst Du das Stumm schalten jederzeit wieder rückgängig machen.

Update vom 18. Mai 2018

Teile Posts im Feed in Deiner Story

Ab sofort können Android-Nutzer Posts in ihrem Feed in der eigenen Story teilen. Das teilt die Facebook-Tochter im Instagram Info Center mit. Sobald Du einen Post siehst, den Du mit Deinen Freunden teilen möchtest, kannst Du ihn zu Deiner Story hinzufügen. Das geht nun über das Papierflugzeug-Symbol unter dem gewünschten Foto oder Video. Neben der Option, diesen Post mit einem Freund oder einer Gruppe per Direct-Nachricht zu versenden, erscheint hier nun ganz oben „Beitrag zu deiner Story hinzufügen“.

Dabei entsteht aus dem Post im Story-Modus ein Sticker, der verkleinert oder vergrößert und verschoben werden kann. Du kannst den Stil zudem durch das Antippen des Stickers verändern. Wie gewohnt kannst Du die Story dann noch mit weiteren Stickern, mit Text oder mit Zeichnungen erweitern. Dann noch den gewünschten Filter auswählen und fertig ist die Story. Darüber hinaus wird der Urheber des Posts angezeigt und die Story erhält einen Verweis auf den ursprünglichen Post, der sich dann per Fingertipp öffnet.

Instagram Story: Posts auf dem Feed zur Story hinzufügenQuelle: Instagram

Nur Posts von öffentlichen Accounts können den eigenen Instagram Stories hinzugefügt werden. Zudem kann jeder Nutzer in den Einstellungen entscheiden, ob andere ihre Posts zu deren Storys hinzufügen können.

Während die Funktion für Android bereits verfügbar ist, müssen sich iOS-Nutzer noch einige Tage gedulden. Wir halten Euch auf dem Laufenden und geben Euch ein Update, sobald die Funktion auch für das iPhone vorhanden ist.

Update vom 3. Mai 2018

Teile Deinen aktuellen Song als Instagram Story

Bislang konnte man seine aktuelle Musik nur als Screenshots in die eigene Story integrieren. Nun kann die Musik auch direkt in eine Instagram-Story eingebunden werden. Dafür genügt es, beim jeweiligen Song oder auch bei einem Album, Playlist oder Künstler auf die „Teilen“-Option zu klicken. Hier bekommst Du nun auch „Instagram Storys“ als Option angezeigt. Mit einem Klick auf diese Teilen-Funktion gelangst Du direkt in der Instagram-App und in einem neuen Beitrag für eine persönliche Story. Zu sehen ist das jeweilige Cover des Musiktitels, Albums, Interpreten etc. Wie auch bei allen anderen Stories, kannst Du diese neue „Spotify-Story“ nun auch von der Größe anpassen und mit Filtern, GIFs, Stickern, Texten und Co. füllen und bearbeiten.

Screenshot Spotify-Musik als Instagram-Story teilenQuelle: Katharina Schell / handy.de (Screenshot)
Schritt 1: Auf Teilen klicken und dann Instagram Storys auswählen.

 

Screenshot Instagram-Story mit Spotify-MusikQuelle: Katharina Schell / handy.de (Screenshot)
Schritt 2: Das Cover individuell anpassen und in die eigene Story integrieren.

Schaut sich einer Deiner Follower Deine Story an, bekommt er oder sie praktischerweise direkt einen „Play on Spotify“-Button angezeigt. So können Deine Freunde Deine Lieblingsmusik direkt ebenfalls auf Spotify anhören.

In unserem kurzen Test in der Redaktion war die Teilen-Option in der Android-App direkt verfügbar. Dagegen war die Option in der iOS-App mit der Versionsnummer 8.4.51 noch nicht verfügbar. Laut Spotify soll die neue Instagram-Funktion jedoch ab sofort für beide Betriebssysteme zur Verfügung stehen.

Instagram-Neuerungen im April 2018

Update vom 11. April 2018

Focus-Modus: Bokeh-Effekt in der Instagram-Story

Seit dem Launch im August 2016 erweitert die Foto-App die Story-Funktion kontinuierlich. So auch mit dem neuesten Update, mit dem gleich zwei Erweiterungen für die Stories kommen. Zum einen richtet sich die Facebook-Tochter mit dem neuen Kamera-Modus „Focus“ nach dem aktuellen Bokeh-Trend. Mit dem Focus-Modus können Nutzer Portraits von sich und Freunden erstellen, bei denen eine Hintergrundunschärfe erzeugt wird. Dafür sorgt eine Art künstliche Intelligenz, die Gesichter erkennt und gleichzeitig einen weichen Hintergrund erstellt.

Bokeh-Effekt: Instagram FocusQuelle: Instagram
Neuer Portrait-Modus: Der Focus-Modus in der Instagram-Story erzeugt einen Bokeh-Effekt

Trotzdem werden wohl nicht alle Nutzer in den Genuss des Focus-Modus mit KI kommen. Die Funktion kommt auf die folgenden iPhones: iPhone SE, 6S, 6S Plus, 7, 7 Plus, 8, 8 Plus und X. Alle die ein älteres Modell besitzen, werden den Focus-Modus vergebens suchen. Zudem werden nur ausgewählte Android-Smartphones den neuen Story-Kamera-Modus erhalten. Welche das genau sind, spezifiziert Instagram nicht genauer. Für alle die unsicher sind: Die Funktion müsste sich zwischen dem Boomerang- und Superzoom-Modus befinden.

Neuer Sticker: Mit @Erwähnung Freunde in Stories einbinden

Des Weiteren kommt mit der Version 39 noch ein kleineres Feature in die Stories. Ab sofort können iOS-Nutzer Freunde und Bekannte mit dem @Erwähnung-Sticker in ihre Insta-Stories einbinden. Zuvor war das ausschließlich mit Hilfe der normalen Text-Funktion möglich. Ähnlich wie der #Hashtag-Sticker kommt der Neuzugang unter den Story-Stickern in verschiedenen Designs. Zwischen drei Farbkombinationen können Nutzer wählen. Entweder ein orange-gelber Farbverlauf, ein gräulich-durchsichtiges Design oder ein Regenbogen-Schriftzug.

Ob und wann dieser Sticker auch auf Android-Geräten erscheint, bleibt zunächst unklar. Es bietet sich dennoch die Apps stets aktuell zu halten, um Updates mit neuen Features nicht zu verpassen.

Quelle: Jessica Julia Mrzik / handy.de
Neuer Sticker: Instagram lässt Dich nun mit dem @Erwähnung-Sticker einfacher deine Freunde in Stories einbinden

Quelle: Jessica Julia Mrzik / handy.de
Egal ob im Farbverlauf, durchsichtigem…

 

Quelle: Jessica Julia Mrzik / handy.de
… oder kunterbuntem Regenbogen-Schriftzug!

 

Update vom 4. April 2018

Instagram: GIF-Funktion zurück in den Storys

Ohne große Ankündigung sind die beliebten bewegten Bilder auf den beiden Social Media-Plattformen Instagram und Snapchat wieder aufgetaucht. Endlich können deren Nutzer die sogenannten GIFs wieder in ihre Storys integrieren. Die bewegten Bilder im Graphics Interchange Format (kurz: GIF) werden von der Plattform Giphy bezogen, die eine der größten Datenbanken für diese Art von Bildern darstellt. Nachdem ein rassistisches GIF aufgetaucht ist, hatten sich beide Social Media-Plattformen zu dem drastischen Schritt entschieden, die Funktion komplett zu sperren. Giphy hat nun angegeben, dass sie ihre Datenbank gründlich überprüft haben. Alle Inhalte wurden vier Mal durchkämmt, alle neuen Inhalte sollen fortlaufend geprüft werden. Laut der GIF-Plattform hat es das rassistische GIF durch einen Bug in das System geschafft.

Instagram hat die Funktion schon vor einigen Tagen wieder freigegeben, Snapchat hat nun ebenfalls nachgezogen.

Hintergrund: Rassistisches GIF ist der Auslöser

Kurz zuvor hatten beide Messenger die GIF-Funktion erst in ihre Storys integriert. Wie bei WhatsApp greift die Funktion auf die GIF-Datenbank von Giphy zurück. Bei Giphy können Nutzer eigene Loop-Videos hochladen, und doch normalerweise greift ein Filter, wenn ein GIF hochgeladen wird, das gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Portals verstößt. Diese besagen unter anderem, dass Nutzer keine keine beleidigenden, obszönen oder vulgären Inhalte veröffentlichen dürfen. Einem Nutzer ist es aber doch gelungen ein rassistisches GIF, das den Namen „Nigger crime death counter“ trägt, hochzuladen. Es zeigt einen Affen, der an einer Todesuhr dreht. Offensichtlich spielt das GIF auf Menschen mit dunkler Hautfarbe an.

https://handy.de/magazin/gifs-ueber-whatsapp-verschicken/

Giphy entfernte das GIF – Funktion weiterhin deaktiviert

Einmal auf Giphy verfügbar, konnten nun also auch Instagram- oder Snapchat-Nutzer das GIF für rassistische Zwecke missbrauchen. Daher wurde die noch recht neue GIF-Funktion bei Snapchat und Instagram deaktiviert, so berichtet es The Verge. Wie das amerikanische Tech-Portal berichtet, habe die Twitter-Nutzerin Lyauna Augmon einen Screenshot veröffentlicht, der das besagte animierte Bild zeigt. In ihrem Post taggte sie Instagram-Gründer Kevin Systrom und forderte ihn auf, die Funktion zu deaktivieren. Nicht nur Systrom folgte der Aufforderung, auch Snapchat deaktivierte die GIF-Funktion. Mittlerweile ist auch das besagte GIF nicht mehr bei Giphy zu finden. Theoretisch hätten Instagram und Snapchat die GIF-Funktion schnell wieder aktivieren können. Nun hat es zwar einige Wochen gedauert, jedoch ist die Freude darüber umso größer bei den Nutzern.

Auch der beliebte WhatsApp Messenger und die Nachrichten-App von Apple greifen auf die große GIF-Datenbank von Giphy zu, um Nutzern das Versenden der Loop-Clips zu ermöglichen. Im Gegensatz zu Snapchat und Instagram schaltete jedoch weder Facebook noch Apple das Feature aufgrund des geschmacklosen GIFs ab. Nutzer können die GIF-Funktion nach wie vor nutzen.

Instagram-Neuerungen im März 2018

Update vom 23. März 2018

Instagram-Update: Feed endlich wieder chronologisch

Viele Nutzer hatten sich offenbar bei Instagram darüber beschwert, dass der Feed neue Bilder nicht mehr chronologisch, sondern nach Interesse anzeigt. In einem Blog-Eintrag hat das zu Facebook gehörende Unternehmen jetzt ein Update angekündigt, das den Instagram-Feed wieder chronologisch anzeigen soll und dem Nutzer somit wieder das Gefühl gibt, nichts zu verpassen.

Zudem wird das neue Update einen neuen Button in die App bringen, der Nutzern mehr Kontrolle über die Aktualität des Feeds geben soll. Der „Neue Posts“-Button aktualisiert den Instagram-Feed, sobald der Nutzer ihn berührt. Daraufhin springt der Feed nach ganz oben. Wird der Button nicht genutzt, aktualisiert sich die App nicht mehr eigenständig. Auch hier ist das soziale Netzwerk wohl auf die Wünsche seiner Nutzer eingegangen. Instagram schreibt in seinem Blog-Eintrag, dass auch zukünftig noch weitere Veränderungen innerhalb der App folgen sollen. Wann das neue Update mit chronologischer Sortierung und Aktualisierungsbutton ausgerollt wird, ist hingegen noch unklar. Instagram testet die Funktionen laut eigener Aussage noch.

Die Foto-App hat zudem endlich hinter eine Erwähnung durch ein @ im Nutzerprofil einen Link gelegt. Mit einem Tipper auf die Erwähnung kann man nun direkt zum Profil des erwähnten Instagram-Nutzers oder der Seite springen. Auch hinter Hashtags, die Instagram-Nutzer in ihr Profil schreiben, verstecken sich nun Links. Beim Auswählen des Hashtags werden alle Posts angezeigt, die diesen Hashtag kürzlich ebenfalls verwendet haben.

Instagram rollt Update aus

Update vom 20. März

Instagram wird zur Shopping-Plattform

Sogenannte Influencer wissen es schon lange: Auf der Foto-Plattform Instagram lassen sich nicht nur die aufregendsten Momente des Lebens aufhübschen und posten, sondern auch Produkte platzieren. In der amerikanischen Version des zu Facebook gehörenden sozialen Netzwerks ist es bereits seit längerer Zeit möglich, einzukaufen. Auch hierzulande soll die Plattform nun zum sozialen Schaufenster werden. Verkaufen kann aber noch lange nicht jeder.

Verlinkte Produkte leiten in einen Onlineshop

Sehen, tippen, shoppen. Unter diesem Motto hat das Foto-Netzwerk auf seiner Webseite den Deutschland-Start seines Verkaufsfeatures angepriesen. Anders als Apps wie Kleiderkreisel oder Ebay-Kleinanzeigen soll auf Instagram aber nicht jeder Nutzer einen Second-Hand-Shop eröffnen können. Vielmehr ist die neue Shopping-Funktion für Unternehmen gedacht. Voraussetzung ist hier ein verifiziertes Instagram-Business-Konto und ein Facebook-Shop. Sobald ein Unternehmen für die Shopping-Funktion freigeschaltet wurde, lassen sich über sogenannte Produktmarkierungen auf den geposteten Bildern Verlinkungen zum Shop einfügen. Zeigt ein Modelabel also beispielsweise eine neue Sommer-Kollektion, können auf den geposteten Bildern bis zu fünf Produkte direkt in den Onlineshop leiten sobald der Nutzer es antippt.

In seinen FAQs für Business-Kunden schreibt das Netzwerk: „Mit Shopping-Beiträgen erhalten Kunden schnellen Zugriff auf Preise und Produktangaben innerhalb des Instagram-Feeds und über den Shop-Tab auf einem Business-Profil. Sie müssen lediglich den Beitrag antippen, um im nächsten Schritt mehr über ein anregendes Produkt ihrer Lieblingsmarke zu erfahren.“

Instagram hat 800 Millionen Mitglieder

Das soziale Netzwerk hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der meistgenutzten sozialen Netzwerke entwickelt. Laut eigenen Aussagen öffnen täglich über 200 Millionen Menschen die Foto-App. Aus diesem Grund hat die Plattform sich auch für zahlreiche Unternehmen zu einer perfekten Marketing-Plattform entwickelt. Ein erster Blick in die App hat noch keine Shopping-Optionen angezeigt (Stand 20. März, 15:20 Uhr). Hat sich ein Unternehmen für die Shopping-Funktion angemeldet, soll die Freischaltung laut Netzwerk jedoch zügig vonstattengehen. Vermutlich werden wir im Laufe der Woche die ersten verlinkten Produkte bei Instagram sehen.

Update vom 20. März 2018

Erste Tests: Stories als WhatsApp-Status

Im vergangenen Oktober hat Facebook die Möglichkeit, Instagram Stories direkt auf Facebook zu posten, eingeführt. Mit einem einfachen Klick auf das Facebook-Icon verbreiten User ihre z. T. personalisierten Fotos und Videos auch auf dem beliebten Social-Media-Kanal. Dadurch erreichen die eigenen Stories noch mehr Freunde und Kontakte. Um auch noch die andere Facebook-Tochter WhatsApp ins Boot zu holen, laufen in Brasilien bereits Tests, wie ein Instagram-Nutzer nun in einem lokalen Blog offenbart hat.

Für eine kleine Anzahl an Usern in Brasilien scheint der Test zunächst angelaufen zu sein, wie das Online-Magazin TechCrunch berichtet. Zudem bestätigte ein Facebook-Sprecher auf Anfrage der TechCrunch-Redaktion, dass Facebook sich ständig darum bemühe, das Erlebnis zu verbessern und das Teilen von wertvollen Momenten mit den wichtigsten Kontakten zu vereinfachen. Vor diesem Hintergrund scheint das neue Feature als logische Folge. Denn nachdem das Teilen von Instagram-Fotos und -Videos auf Facebook im Herbst 2017 möglich wurde, soll nun das gleiche für WhatsApp auf Instagram eingerichtet werden.

Instagram Stories auch als WhatsApp-Status

Im Test erlaubt ein Button das einfache Posten von Instagram Stories auf WhatsApp als WhatsApp-Status. Im Status-Bild erscheint dann dezent das Instagram-Icon in der unteren rechten Ecke.  Wie auch anderes Statusmaterial, werden die Instagram-Bilder und -Videos in dem WhatsApp-Kanal verschlüsselt verschickt. Alle Bilder, Videos und GIFs, die als Status gepostet werden, werden außerdem nach 24 Stunden automatisch gelöscht. Das gilt ohnehin für alle Status-Posts auf WhatsApp.

Facebook versucht seine Apps nutzerfreundlich miteinander zu verlinken

Wenn Facebook seine Anwendungen stärker miteinander verbindet, besteht jedoch die Gefahr, dass das gepostete Material mehrfach bei den Nutzern auftaucht. Dann könnte ein eher negativer Effekt entstehen: Die Kontakte, die auf Instagram und WhatsApp gleichzeitig bestehen, würden alle Posts doppelt zu sehen bekommen. Fazit: Nervig und langweilig. Um das zu vermeiden, arbeitet Facebook an einer Kalibrierung der Instagram Stories. Damit sollen die Verbund-Apps von Facebook erkennen, wenn eine Story bereits vom Nutzer einmal aufgerufen wurde. Dann wird sie ihm nicht noch ein zweites, oder gar drittes Mal angezeigt.