Custom-ROMs: Huawei-Handys mit eigenem Android bespielen - So geht's
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Custom-ROMs: Huawei-Handys mit eigenem Android bespielen – So geht’s

P20 Pro, Mate 20, Honor 10 und Co.: So kannst Du Googles Update-Sperre umgehen

Huawei P30 Pro: Keine ROM-Installation möglich

Huawei P30 Pro Front DesignOpenKirin funktioniert leider nicht für alle Huawei-Smartphones. Für alle nicht oben gelisteten Huawei- und Honor-Handys gibt es nur sporadisch Lösungen, die häufig noch mehr Schritte bei der Installation erfordern. Dazu kommt das Risiko, dass die Installation schief läuft – hier installieren nur wenige Leute ein alternatives Android auf Huawei-Smartphones, während OpenKirin auf eine gewisse Nutzermasse zurückgreifen kann. Wir haben an dieser Stelle Anleitungen für Dich gesammelt, die Dir so vielleicht auch das Flashen von nicht unterstützten Geräten ermöglicht:

Huawei-Handys mit eigenem Android bespielen: Einschränkungen und Probleme

Mit dem Android-Update von EMUI auf die Custom ROM Deiner Wahl bist Du jetzt zwar unabhängig von Huaweis Software-Updates, bekommst selbst nach Support-Ende noch aktuellere Andriod-Versionen und hast völlige Freiheit, welche App Du installieren kannst. Dennoch gibt es ein paar Konsequenzen durch das Update, die Dir bewusst sein sollten.

Google Pay: Bei Custom ROMs nur mit Einschränkungen nutzbar.

Zum einen funktionieren Zahlungsdienste wie Google Pay bei geflashten Smartphones häufig nicht. Das hängt mit der Gerätesicherheit zusammen: Theoretisch könnte ein Hacker auf Dein Gerät zugreifen und Unfug mit den Zahlungsdaten anstellen. Um das zu verhindern, sind nur offizielle Android-Versionen von den Herstellern für die Zahlung zugelassen. Auch einige Banking-Apps setzen auf diesen Schutz und könnten unter Umständen später nicht mehr ordentlich funktionieren. Die mobile Website Deiner Bank funktioniert aber definitiv wie gewohnt weiter.

Durch den Fokus auf die Kamera – vor allem beim P20 Pro und P30 Pro – hat Huawei hier viel Software selbst programmiert. Du könntest zum Teil, wenn nicht sogar ganz, Zugriff auf die Zoom-Kameras verlieren und nur die Hauptkamera nutzen. Die Kamera-Anwendung lässt sich auf gerooteten Geräten aber einfach nachinstallieren.

Traust Du Dir das Aufspielen von eigenen Android-Updates nicht zu? Können wir verstehen – der Prozess ist relativ komplex und kostet auch ein wenig Zeit und Geduld. Falls Du unbedingt neue Android-Updates installieren möchtest, können wir Dir ansonsten ein paar Smartphones empfehlen, die definitiv keine Update-Sperre erhalten werden – etwa von Nokia, Samsung oder Google selbst.