Google sperrt Huawei: Das passiert jetzt mit deinem Huawei-Handy| Update 19
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USA vs. Huawei: Huawei könnte wieder Android nutzen | Update 20

Gibt es weiterhin Android-Updates - und was passiert sonst rund um Huawei?

Donald Trump macht ernst: Der Handelskrieg zwischen den USA und China nimmt neue Ausmaße an. Nachdem Apple seit Ende letzten Jahres keine iPhones mehr im Reich der Mitte verkaufen darf, trifft es nun Huawei. Der Smartphone-Hersteller ist nicht nur einer der größten Handyproduzenten, sondern verkauft auch Telekommunikationstechnik – hier heißt es seitens der USA, dass ein Spionageverdacht bestehe. Aber was passiert jetzt mit deinem Huawei-Handy? Wir haben alle aktuellen Infos gesammelt.

Update vom 11. Oktober:

Huawei könnte zukünftig wieder Android nutzen

Jetzt doch wieder Android für Huawei-Geräte? In China regt sich Hoffnung, dass das mobile Betriebssystem von Google vielleicht in Zukunft doch genutzt werden kann. Die Trump-Regierung plant, die Handels-Einschränkungen ein wenig aufzulockern. Die New York Times spricht von „nonsensitive goods“, die in Zukunft wieder zwischen Huawei und US-Unternehmen gehandelt werden dürfen.

Das heißt: Bauteile wie Prozessoren, Akkus etc. können in Zukunft wieder eingekauft werden. Aber: Von Android selbst ist in dem Bericht keine Rede, da es sich vor allem auch um ein Softwareprodukt handelt. Der Handelskrieg selbst wirkt sich wirtschaftlich eher auf Käufe und Verkäufe als auf Software aus, dementsprechend ist die Priorität von Android in dem Gesamt-Handelsstreit auf politischer Ebene nicht besonders groß.

So oder so: Google und Huawei würden von der Wiederzulassung sehr profitieren. Das Huawei P30 Pro wurde im September vorgestellt, muss aber weltweit ohne Google-Services auskommen. Das heißt: In ganz Europa und den USA ist das Gerät mehr oder weniger nutzlos, weil Google Maps, Gmail und alle anderen Google-Dienste inklusive des Google Play Stores nicht installiert sind. Nur im asiatischen Markt, wo der Suchmaschinenriese keine so große Rolle spielt, kann Huawei seine Stellung halten.

Allerdings stellt sich die Frage, ob Huawei jetzt überhaupt noch zu Android zurückkehren möchte. Immerhin wurde das Vertrauen zu den Kunden schon genügend getestet und kaum jemand ist sich sicher, welches Huawei-Handy man jetzt noch vertrauensvoll kaufen kann, damit es weiterhin Updates bekommt. Zwar gibt es die Info-Seite zukunftsversprechen.de, sie führt aber leider auch nicht alle Details zu den neuesten Geräten ohne den vorinstallierten Play Store auf.

Update vom 14. September

So könnte sich Huawei aus der Krise mogeln

Offiziell darf Huawei nicht an die USA verkaufen oder Produkte aus den USA erwerben. Aber anscheinend hat die chinesische Firma eine Lösung parat: Wenn sie einfach die Lizenzen für entsprechende Software verkaufen, dürfte theoretisch auch die 5G-Technik von Huawei in den USA genutzt werden – und das, obwohl es dort so einige Sicherheitsbedenken gibt.

Wenn eine nicht-chinesische Firma die Rechte über die Erfindungen von Huawei zugeschrieben bekommt, könnten US-Unternehmen theoretisch bei dort einkaufen – und zwar ohne Konsequenzen. Auch Huawei könnte sich die Lizenz vom externen Unternehmen „mieten“ und die Technik wie eine eigene nutzen. Nur wäre der US-Markt auch komplett erschlossen.

In einem Interview mit dem Economist wird konkret die 5G-Technologie angesprochen, bei der Huawei neben Nokia Networks und Ericsson einer der drei größten Player ist. Weil allerdings die nationale Sicherheit der USA durch Huawei bedroht wäre, darf die Funktechnik in Amerika nicht installiert werden.

Update vom 30. August: 

Huawei Mate 30 Pro muss ohne Google-Apps auskommen

Huawei Mate 30 im Leak.

Was ein herber Schlag: Nach dem Ganzen hin und her waren wir davon ausgegangen, dass Huawei insgesamt ein halbes Jahr lang Google-Software nutzen kann, als wäre nichts passiert. Allerdings zieht Google für das neue Huawei Mate 30 Pro die Softwarelizenz bereits jetzt zurück. Das heißt: Das Mate 30 wird zwar mit Android ausgeliefert, aber alle Google-Anwendungen fehlen. Von Haus aus sind diese beliebten Programme also nicht verfügbar:

  • Google Play Store
  • Google Maps
  • Google Mail
  • Google Drive
  • Google Assistant
  • Google Pay

Das Mate 30 Pro ist offiziell noch nicht einmal erhältlich. Es soll erst am 18. September vorgestellt werden, aber mit dieser Nachricht im Vorfeld wird es für Huawei brenzlig. Durch die ungewollte Änderung wird Huawei es gerade im westlichen Markt und den USA sehr schwierig haben, Geräte an die Kunden zu verkaufen. Aber: Theoretisch dauert das manuelle Installieren der Google-Anwendungen weniger als 15 Minuten. Wer also ein wenig Erfahrung hat und einer einfachen Anleitung folgen kann, kann das Mate 30 Pro „ganz normal“ nutzen.

Vielleicht wird das P30 Pro dann das perfekte Gerät für Schnäppchenjäger: Das Handy wird sicher günstiger sein als vergleichbare Top-Handys, die direkt mit Google-Diensten daher kommen. Ein paar Minuten Handarbeit könnten sich also für mehrere hundert Euro Ersparnis durchaus lohnen.

Bekommt das Mate 30 Pro Android-Updates?

Auch hier trickst Huawei ein bisschen: Anscheinend wird auf dem Huawei Mate 30 Pro eine spezielle Version von Android laufen, die zwar auch direkt von Google kommt. Die Chinesen greifen auf AOSP zurück, eine spezielle Version, die im Kern von Google mit dem Open-Source-Gedanken im Kopf gepflegt wird. Jeder kann diese Grundversion von Android nutzen, da Open-Source-Software von Handelskriegen etc. nicht betroffen ist. Für diese Android-Version gibt es auch häufige Updates, das P30 Pro wird also auch nicht ungeschützt auf den Markt „geschmissen“. Ob das Huawei Zukunftsversprechen allerdings auch beim Mate 30 Pro gilt, wissen wir nicht.

Update vom 09. August:

Jetzt offiziell: Huawei-Betriebssystem heißt Harmony OS

Nach monatelangen Diskussionen und zahlreichen Gerüchten ist es offiziell: Huawei Harmony OS wird in Zukunft der Android-Ersatz werden. Das kündigte das Unternehmen bei der eigenen Entwicklerkonferenz Huawei Developer Conference 2019 an. Das OS soll die Basis für Smartphones, aber auch smarte andere Geräte bieten. Der Kern von Harmony OS ist Open Source – das heißt, jeder kann auf der Basis des Betriebssystems etwas eigenes aufbauen und beispielsweise eine eigene optische Oberfläche entwickeln.

Sollten die Gerüchte stimmen, soll das erste Handy mit Harmony OS noch dieses Jahr auf dem Markt erscheinen. Dabei handelt es sich um ein Mittelklasse-Gerät – High-End-Smartphones mit dem neuen OS auszustatten, wäre gefährlich, wenn sich Kunden bei ihrem 1000-Euro-Investment über noch nicht final ausgereifte Software beschweren. Ein Smartphone um die 300 Euro ist ideal für Entwickler und Enthusiasten, die das neue Huawei-Betriebssystem erst einmal ausprobieren wollen.

Hat Harmony OS eine Chance gegen Android?

Um es kurz zu fassen: Ja. Das Betriebssystem ist von Grund auf neu konzipiert worden und ist in einigen Szenarien laut eigenen Aussagen bis zu 60% schneller. Das liegt daran, dass Huawei die neuesten technischen Standards der Programmierwelt mitnutzt. Android basiert im Kern auf einer mehreren Jahre alten Software, die immer wieder partiell Updates erhielt. Huawei nimmt neue Standards mit, beispielsweise eine deterministische Programmierung: Dadurch können Aufgaben in Echtzeit bearbeitet werden, anstatt in Blöcken abgearbeitet zu werden. Dieses kurze Video erklärt, wie das in etwa funktionieren soll:

Andererseits hat Huawei mit einem sehr großen Problem zu kämpfen: Der Marktanteil liegt bei 0%, der Markt ist mit Android und iOS komplett gesättigt. Ereilt das Betriebssystem also das gleiche Schicksal wie Windows Phone? Wohl kaum – denn Harmony OS ist kompatibel mit Android-Apps. Die großen Unternehmen müssen ihre Apps also einfach nur neu im Huawei-App-Store einreichen und schon kann jeder Harmony OS-Nutzer auch die gewohnten Android-Anwendungen nutzen.

Spannende Zeiten für mobile Betriebssysteme – das wäre die Chance, ein nicht-amerikanisches Betriebssystem zu etablieren. Davon würde nicht nur Asien profitieren, sondern auch Länder, die unter US-Repressionen leiden. Auch hier in Europa würde ein wenig Wettbewerb nicht schaden – und Nutzer hätten die Wahl, ob sie (Achtung, Ironie) lieber den US-Geheimdienst oder den chinesischen Staat als potenziellen Mithörer dabei hätten.

 

Update vom 31. Juli:

Huawei: Dieses andere Betriebssystem könnte zum Einsatz kommen

Wer soll da noch durchblicken: Statt Android wollte Huawei anscheinend erst Hongmeng OS als Ersatz nutzen. Dann änderte sich der Name für den europäischen Namen zu Ark OS, aber auch Harmony steht im Gespräch Dann heißt es, dass diese Systeme nur für Wearables und Smart Home-Geräte gedacht seien. Und nun könnte es Fuchsia sein – ein noch anderes mobiles Betriebssystem, welches tatsächlich von Google kommt.

Seit rund 2016 arbeitet Google an dem Android-Ersatz. Die neue Software soll Kindheitsfehler von Android ausbessern und von Grund auf deutlich effizienter arbeiten. Das OS besteht aus vier einzelnen „Teilen“: Einem Kernel, der die grundlegenden Bestandteile des Handys miteinander verknüpft, und weiteren Teilen, die quasi Schicht für Schicht ein Betriebssystem formen.

Angeblich ist Huawei derzeit mit der aktiven Entwicklung der untersten Schicht beschäftigt: Der Kernel hört auf den Namen Zircon und soll eine universelle Plattform bieten, um Smartphones generell gleich ansteuern zu können.

Allerdings stellt sich das gleiche Problem wie vorher: Fuchsia als US-Produkt fällt theoretisch unter das Embargo, auch wenn es sich derzeit Stück für Stück lockert. Ein Rückfall zu den „alten“ Verhältnissen zwischen den USA und Huawei im Mai wäre für die chinesische Firma tödlich, sollte Fuchsia der Android-Ersatz werden.

Update vom 19. Juli:

Marktforschung: 35 Prozent weniger Huawei-Handys verkauft

Kantar Wordpanel ist in der Welt der Smartphone-Analysten ein geachteter Name: Das Unternehmen befasst sich seit Jahren mit Trends in der Mobilfunkindustrie und hat einen relativ genauen Überblick darüber, was in der Welt der Smartphones so passiert. Unter anderem veröffentlicht Kantar monatlich Verkaufsstatistiken.

Nun sind die Smartphone-Verkaufszahlen für den Juni 2019 veröffentlicht worden: In den EU-Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien hatte Huawei bisher einen Verkaufsanteil von 25,4 Prozent. Allerding ging diese Zahl durch den Huawei-USA-Konflikt gewaltig nach unten. Nach Kantar sind nur 16,4 Prozent aller neu verkauften Geräte von Huawei gewesen.

Des einen Leid‘ ist des anderen Freud‘: Die Hersteller Samsung, Xiaomi und Apple gewannen durch den Verkaufsrückgang mehrere Prozentpunkte und konnten im Vergleich zum Vormonat mehr Geräte absetzen.

Update vom 14. Juli:

Huawei-Betriebssystem könnte statt Ark OS auch Harmony heißen

Wieder neuer Stoff für Spekulationen: Bisher dachten wir, dass Huaweis eigenes Betriebssystem unter dem Namen Hongmeng OS entwickelt und in China vertrieben wird. Für alle anderen Märkte wurde bisher vermutet, dass Ark OS Android ersetzen sollte. Nun gibt es aber noch einmal neue Infos: Am 12. Juli hat Huawei offenbar beim Patentamt in München ein weiteres Betriebssystem angemeldet.

Dieses hört auf den Namen Harmony. Der Name ist in Deutschland nicht ganz unbelegt: Logitech bot mit den Harmony-Fernbedienungen eine Möglichkeit, jeden Fernseher, Receiver, DVD-Player etc. mit einer einzigen Fernbedienung zu steuern. Dementsprechend ist der Begriff (zumindest unter Personen, die diese Technik nutzten) erst einmal positiv belegt.

Huawei könnte mit dem Betriebssystem auch durchaus dreigleisig fahren: Der asiatische Markt bleibt bei Hongmeng, der amerikanische Raum bekommt Ark OS und in Europa ist das Betriebssystem unter Umständen mit dem Begriff Harmony verknüpft.

Huawei betont weiterhin, dass das eigene Betriebssystem – heißt es nun Hongmeng, Ark OS oder Harmony – deutlich schneller als Android sei und trotzdem mit allen Apps für das Google-Betriebssystem umgehen könne.

Update vom 03. Juli:

Huawei will Android-Betriebssystem weiter nutzen

In Berlin wurde für mehr Klarheit in der jetzigen Huawei-USA-Situation gesorgt: Der Westeuropa-Chef Walter Ji verriet beim Deutschlandstart des Mate20 X 5G, dass Huawei im Android-Ökosystem bleiben wolle. Die Smartphones sollen – wie vor dem Handelskrieg geplant – ganz normal weiter erscheinen.

Huaweis Zukunftsversprechen an jetzige und zukünftige Kunden.Quelle: Huawei
Huaweis Zukunftsversprechen an jetzige und zukünftige Kunden.

Ji schwieg wiederum über Ark OS: Das selbst entwickelte Huawei-Betriebssystem soll in den kommenden Monaten und Jahren vielleicht Android auf allen Endgeräten ersetzen. Zuerst auf dem chinesischen / asiatischen Markt unter dem Namen HongMeng OS, später dann weltweit unter Ark OS. Dass Huawei nun plötzlich die Entwicklung eingestellt hat, wäre höchst unwahrscheinlich. Dafür wurde zu viel Geld in das Huawei-OS und bereits registrierte Wortmarken etc. investiert.

Für Europa heißt es aber: In den nächsten Jahren wird Android in den nächsten Jahren auf jeden Fall Standard bleiben. Ark OS kann sich mit dem Release etwas mehr Zeit lassen und Konsumenten in Deutschland oder der EU haben eine „Planungssicherheit“ in Sachen Smartphone-OS.

Google sperrt Huawei: Updates aus dem Juni – Geht alles weiter wie bisher?

Update vom 30. Juni:

USA und Huawei einigen sich: Geht alles weiter wie bisher?

honor 20 lite
Das Honor 20 Lite wird nun endlich verkauft.

Vorbei ist das Chaos! Seit gestern ist klar: Die USA und Huawei wollen sich wieder vertragen. Donald Trump traf in China den chinesischen Staatschef Xi Jinping, beide Parteien konnten sich offenbar einigen. Trump verriet nicht nur, dass er weitere Strafzölle vermeiden werde, sondern gestand Huawei auch zu, wieder bzw. weiterhin mit den USA handeln zu dürfen.

Das heißt im Rückschluss auch: Honor als Huawei-Tochter erhält die gleichen Rechte und wird in Zukunft auch wieder völlig normal arbeiten können. Das Honor 20, welches im Mai vorgestellt wurde, erscheint nun (zeitnah) auch endlich in Deutschland*.

Durch den Rückzieher der USA verliert ein Großteil der bisherigen Berichterstattung ihre Relevanz. Huawei wird weiterhin:

  • Handys mit US-Bauteilen produzieren
  • Handys in den USA verkaufen
  • Laptops mit Windows anbieten
  • Smartphones mit Android ausliefern
  • Updates für „US-Software“ ausspielen
  • Alle Sanktionen sind seitens der USA aufgehoben – Produzenten können aber trotzdem frei entscheiden, ob sie Technik an Huawei verkaufen.

Trotzdem wird Huawei mit Sicherheit ihr eigenes Handy-OS Hongmeng respektive Ark OS weiterentwickeln: Obwohl Huawei erst einmal Android weiter nutzen darf, möchte sich das Unternehmen mit Sicherheit unabhängiger von US-Software machen. Ark OS ist schon jetzt auf den chinesischen Markt mit mehr als einer Milliarde potenzieller Kunden optimiert – ein paar Millionen US-Amerikaner dürften Huawei also erstmal nicht stören. Dazu kommt: Das Huawei-Betriebssystem wird in den kommenden Monaten nicht nur auf den asiatischen Markt zugeschnitten, sondern global verfügbar sein. Deswegen wurden für das OS bereits weltweit Markennamen geschützt.

Update vom 27. Juni:

Diese Honor-Handys bekommen das Android Q-Update

Endlich erhalten wir auch konkrete Infos zu den Updates der Honor-Smartphones. Nachdem insgesamt 17 Huawei-Smartphones Android Q erhalten werden, gibt sich Honor noch etwas geschlossen. Eine Update-Garantie gibt es erst einmal nur für diese drei Geräte:

  • Honor 20
  • Honor 20 Lite
  • Honor 20 Pro

Honor äußert sich nicht klar zur Honor 10-Serie, die das Update vielleicht noch bekommen könnte. Auch das View 20 wird nicht explizit erwähnt – wir denken trotzdem, dass auch hier noch einmal neue Software zum Update angeboten wird.

Update vom 25. Juni:

Diese Huawei-Handys erhalten EMUI 9.1

Langsam legen sich die zahlreichen Gerüchte rund um Huawei und Google. Jetzt steht auch fest: EMUI, die Huawei-eigene Oberfläche für Android, wird Dir als Huawei-Kunde auch erhalten bleiben. Insgesamt 24 Huawei-Handys bekommen das Update.

Die neue Version bringt neue Sicherheitspatches und soll die Handys für Spiele noch schneller machen. Der GPU Turbo schließt Hintergrundanwendungen und stellt sicher, dass alle Spiele flüssig auf den Handys laufen. Dazu gibt es einige Verbesserungen für die Bedienung. Für Foto-Freunde dürfte besonders interessant sein, dass die Kamera neue Szenenerkennungsfunktionen auf KI-Basis bietet. Das Update wird bereits ab Ende Juni auf den Geräten herunterladbar sein. Zu den Geräten zählen:

  • Huawei P20 lite (Juni 2019)
  • Huawei P smart (Juni 2019)
  • Huawei Mate 20 X / RS (Juli 2019)
  • Huawei Mate 20 (Juli 2019)
  • Huawei Mate 20 Pro (Juli 2019)
  • Huawei P20 (Juli 2019)
  • Huawei P20 Pro (Juli 2019)
  • Huawei Mate 10 (Juli 2019)
  • Huawei Mate 10 Pro (Juli 2019)
  • Huawei P smart+ (Juli 2019)
  • Huawei P30 lite (August 2019)
  • Huawei P smart 2019 (August 2019)
  • Huawei P smart + 2019 (August 2019)
  • Huawei Y5 2019 (August 2019)
  • Huawei P10 (August 2019)
  • Huawei P10 Plus (August 2019)
  • Huawei Mate 9 (August 2019)
  • Huawei Mate 20 lite (August 2019)
  • Huawei Y6 2019 (September 2019)

Für einige Smartphones ist das Update auf EMUI 9.1 wahrscheinlich das letzte Mal, dass es neue Software gibt – etwa das Huawei Mate 9. Wir wissen allerdings von 17 Huawei-Handys bereits, dass sie Android 10 Q erhalten. Scrolle dafür einfach ein Stückchen bis zum Update vom 22. Juni runter.

Huawei-Laptops: Windows Updates bleiben wie gewohnt

MateBook X Pro vorgestelltQuelle: Huawei
Auf dem MWC 2018 hat Huawei das MateBook X Pro vorgestellt.

Auch Microsoft war zum Anfang des Handelsembargos unsicher, ob und in welcher Form Huawei-Laptops in Zukunft Updates erhalten würden. Nun gibt es ein klares Statement: Neben den Sicherheitsupdates gibt es wohl auch Software-Aktualisierungen, also zum Beispiel den nächsten Versionssprung oder generelle App-Aktualisierungen im Microsoft Store.

Seitens Microsoft heißt es, dass man die Auflagen der US-Regierung genau geprüft habe. Die Softwareschmiede aus Redmond, Washington kommt zu dem Schluss, dass Updates trotz Handelsembargo kein Problem darstellen sollten.

Für Huawei ist trotzdem nicht alles im Grünen: Neue Laptops dürfen wie gehabt kein Windows als Betriebssystem installiert haben. Hier muss sich der Konzern aus China zeitnah um eine Lösung bemühen.

Auch Intel spielt weiter mit Huawei mit

Prozessorhersteller Intel will ebenfalls keinen Clinch mit Huawei. Der Konzern nimmt immerhin seit Jahren die Chips von Intel für ihre Laptops ab und konnte sich inzwischen sowohl im Mittelklasse- als auch High-End-Segment spezialisieren. Vom Konzern gibt es in Zukunft wie gehabt Treiber-Updates und neue Funktionen.

Update vom 22. Juni:

Huawei P20, P30 usw. erhalten Android Q Software-Update

Endlich haben wir Gewissheit: Direkt vom Hersteller kommt eine offizielle Liste von Huawei-Handys, die das Android Q-Update erhalten werden. Tatsächlich will Huawei in Summe 17 Handys mit dem Update versorgen, welches im August erscheint. Genaueres zum Erscheinungsdatum von Android Q auf Huawei-Handys gab es noch nicht. Das sind alle Smartphones, für die Huawei das Update zur neuen Android-Version verspricht:

  • Huawei P30 Pro
  • Huawei P30
  • Huawei Mate 20
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Huawei PORSCHE DESIGN Mate 20 RS
  • Huawei P30 lite
  • Huawei P smart 2019
  • Huawei P smart+ 2019
  • Huawei P smart Z
  • Huawei Mate 20 X
  • Huawei Mate 20 X (5G)
  • Huawei P20 Pro
  • Huawei P20
  • Huawei Mate 10 Pro
  • Huawei PORSCHE DESIGN Mate 10
  • Huawei Mate 10
  • Huawei Mate 20 Lite

Wir haben den Abschnitt „Wie lange bekommen Huawei-Handys noch Android-Updates von Google?“ den Änderungen entsprechend angepasst.

Quelle Digitimes CNBC