Google Pixel 4a: Googles Mittelklasse-Statement
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Google Pixel 4a: Googles Mittelklasse-Statement

Gleiche Kamera, geringerer Preis: Das Pixel 4a ergänzt Googles Pixel-Reihe

Googles hauseigene Smartphone-Reihe Pixel bekommt Nachwuchs: Das Google Pixel 4a bringt die meisten Funktionen des Vorgängers mit, ist aber gleichzeitig günstiger. Den gleichen Ansatz fuhr Google bereits mit dem Pixel 3a, welches sehr erfolgreich war. Das sind Ausstattung, Design und Preis des Mittelklasse-Handys.

Google-exklusive Funktionen für 340 Euro

Das Google Pixel 4a startet bei 340 Euro – damit ist das Smartphone im Mittelklassesegment angeordnet. Und so lesen sich auch die technischen Details: Das Display mit 5,8 Zoll löst bei 2.340 x 1.080 Pixeln auf und wird nur von einer Hole-Punch-Frontkamera durchbrochen. Google setzt auf OLED-Technologie.

In Sachen Kamera ist Google zumindest bei der Hardware etwas spärlich: Nur eine einzige Kamera ragt auf der Rückseite aus dem Kamera-Bump hervor. Der sensor löst mit 12 Megapixeln auf, profitiert aber enorm von der „Gcam“ – der hauseigenen Kamera-App, die mithilfe von KI überraschend viele Details und deutlich schönere Fotos zaubern kann, als viele andere Hersteller das schaffen. Künstliches Bokeh, digitale Bildstabilisierung und Langzeitaufnahmen aus der Hand sind so kein Problem mehr. Die Frontkamera löst immerhin mit 8 Megapixeln auf.

Ansonsten ist das Google Pixel 4a relativ unspannend: Der Prozessor ist ein Snapdragon 730G, der quasi guter Standard der Mittelklasse ist. Dazu gibt es 6 GB RAM und 128 Gigabyte internen Speicher. Der Akku mit 3.140 mAh hielt bei vorherigen Pixel-Smartphones lang genug durch, als dass keine Powerbank mit geschleppt werden müsste.

Neben dem Direktkauf für 340 Euro bietet Google höchstselbst die Möglichkeit, das Smartphone zu finanzieren. Als Alternative kannst Du so über 24 Monate alle 30 Tage rund 14 Euro bezahlen.

In ersten Tests wird das Pixel 4a als sehr fähiges Mittelklasse-Smartphone bewertet, welches vor allem durch die entschlackte Software, gute Fotoqualität und den leichten Formfaktor punktet. Abzüge gibt es durch die Reihe für eine fehlende zweite Linse auf der Rückseite, wie es sie beim Pixel 4 gibt.

Leak-Gerüchte vom 13. Juli 2020:

Neue Fotos von Google höchstselbst zeigen Pixel 4a im Store

Ursprünglich waren wir davon ausgegangen, dass das Google Pixel 4a als neues Budget-Smartphone schon im Mai oder Juni vorgestellt werden würde. Stattdessen warten wir immer noch auf eine offizielle Enthüllung. Offenbar kommt es zu weiteren Verspätungen, verrät uns dieser Tweet von Jon Prosser, der schon im Vorfeld ein paar richtige Details zum kommenden Google-Smartphone enthüllte:

Allerdings sehen wir jetzt auch zum ersten Mal echte Fotos vom Pixel 4a. Während bisher nur ein Photoshop-Billboard auftauchte (siehe unten), veröffentlichte Google im Shop einen Beitrag mit entsprechendem Pixel 4a-Bild etwas zu früh. Auf dem Foto erkennen wir nicht nur, dass das 4a mit einer einzelnen Kamera ausgestattet ist, sondern können auch die Position des Fingerprint-Sensors auf der Rückseite erkennen (via smartdroid.de):

Die Vor- und Rückseite des Google Pixel 4a.

Pixel 4a: Technische Daten und Ausstattung

Ein Leak zeigt uns schon im Vorfeld die Ausstattung des Pixel 4a.

Dank weiterer Bilder wissen wir bereits, wie das Gerät von innen aussehen wird. Mehrere Screenshots beweisen, was im Gerät selbst verbaut ist. Dazu gehört ein typischer Mittelklasse-Prozessor, 6 GB an RAM und 64 Gigabyte Speicher. Der Bildschirm wird mit 5,81 Zoll vergleichsweise klein ausfallen – andererseits ein Schritt in die richtige Richtung, um auch Menschen mit kleineren Händen ein gutes Gerät bieten zu können.

Google Pixel 4: Technische Daten im Überblick

  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 730, 8 Kerne
  • Bildschirm: 5,81 Zoll, 2.340 x 1.080 Pixel
  • Arbeitsspeicher: 6 Gigabyte RAM
  • Speicher: 64 Gigabyte
  • Kamera: 12 MP, Weitwinkel
  • Frontkamera: 8 MP
  • Akku: 3.080 mAh
  • USB: USB Typ C, Quick Charge
  • Software: Android 10, Updates für mindestens 2 Jahre

Pixel 4a: Preis und Verfügbarkeit

Wie auch das Pixel 3a soll das 4a die besten Funktionen des Pixel 4 auch in günstigerer Form anbieten. Deswegen lag der Preis des 3a mit 399 Euro ein gutes Stück unter dem des Pixel 3 – und die Kunden freuten sich. Eine ähnliche Taktik wird Google wohl auch bei diesem Modell fahren.

Auch auf dem geleakten Plakat steht ein Einstiegspreis von 399 Dollar – dementsprechend ist die Preisspanne zumindest grob abgesteckt. Normalerweise sind Handys in der EU etwas teurer (Steuer direkt im Preis inbegriffen), aber auch in Europa könnte es glatte 399 Euro kosten, ganz nach dem Vorbild des Pixel 3a.

Durch die Auswirkungen des Coronavirus ist noch offen, wann genau das Smartphone-Modell nun erscheinen wird. Verfügbar sollte das Modell dann rund einen Monat später sein. Aber auch hier: Änderungen sind jederzeit möglich, da die Lieferketten der Handy-Hersteller wahrscheinlich nachhaltig geschädigt sein werden und erst einmal alle Unternehmen wieder aufrappeln müssen. Eine Verschiebung und / oder Verknappung ist durchaus denkbar. Wir halten Dich über alle aktuellen Änderungen auf dem Laufenden!

Die Corona-Epidemie legt inzwischen nicht mehr nur China lahm, sondern auch zahlreiche andere Staaten. Welche Auswirkungen hat das auf den Handymarkt - gibt es im Sommer vielleicht keine Smartphones mehr? Wir schauen uns die derzeitige Lage genau an.

Originalbeitrag vom 12. März:

Google Pixel 4: So sieht es aus

Die ersten Bilder bekommen wir vom Power-Leaker Evan Blass präsentiert. Er bekam Bilder einer großen Reklame-Wand zugespielt. Die Aufnahmen sind ganz klar Ergebnisse aus Photoshop und können deswegen wahlweise direkt aus dem Google-Team geleakt oder schlichtweg gefälscht worden sein. Wahrscheinlicher ist die erste Variante: Die Grafiken stimmen mit dem Google-Look überein und auch das gezeigte Handy deckt sich mit den Infos, die bisher vorlagen. Also: Es handelt sich um den Bild zwar um kein echtes Foto, dafür aber wahrscheinlich um ein echtes Mockup aus dem Hause Google.

Die drei Motive zeigen zum einen die Front des Gerätes. Hier besonders auffällig: Im Vergleich zum Pixel 4 ist der Bildschirmrand deutlich kleiner, da der Radar-Chip Project Soli wohl nicht verbaut sein wird. Auch am unteren Rand des Handys ist der Screen größer als beim Pixel 4. Eine einzelne Frontkamera im Punch-Hole-Stil reicht für Selfies aus.

Auf den weiteren Bildern ist auch die Rückseite mit der charakteristischen Kamera-Aussparung zu sehen. Offenbar bekommt das Pixel 4a nur eine einzelne Kamera spendiert, statt der zwei wie beim Pixel 4. Damit enfällt die Tele-Linse. Die kompletten KI-Funktionen bleiben jedoch erhalten. Auch der Sensor soll identisch zum „großen Bruder“ sein, sodass die Ergebnisse sich sehen lassen können.

Auch ein Fingerabdrucksensor ist auf der Rückseite zu finden; Gesichtserkennung oder ein Under-Display-Fingerprint-Sensor scheinen zu fehlen.

Pixel 4a erinnert an großen Bruder

In Sachen Farbe sehen wir bisher zwei Ausführungen: Ein schwarzes Modell, wessen Power-Button in minzgrüner Akzentfarbe gehalten ist (Name: Just Black), und ein weiteres Modell in leicht bläulichem Look – das könnte aber auch täuschen und der Farbton „Clearly White“ sein. Der Power-Knopf ist orange akzentuiert. Dazu kommt die charakteristische Glas-Rückseite, die die unteren zwei Drittel des Handys abdeckt.