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QHD

Mit der fortschreitenden Entwicklung der Display-Technologie sind die Wiedergabe-Ergebnisse immer besser, klarer und kontrastreicher geworden. Besonders deutlich wird das bei den Fernseh-Bildschirm-Standards der vergangenen drei Jahrzehnten. Circa zur Jahrhundertwende löste der neue Standard HDTV, sprich High Definition Television, den damaligen VGA-Standard ab. HD entspricht 1.280 x 720 Pixeln bei einem Seitenverhältnis von 16:9. Full-HD gibt die Eigenschaft eines Displays an, eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln auszugeben bzw. aufzuzeichnen. Danach folgt QHD, die etwas einfachere Bezeichnung für WQHD, das wiederum für „Wide Quad High Definition“ steht. Im Bezug auf die Anzahl der Pixel entspricht WQHD einer Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln. 16:9 beträgt das Format von WQHD-Displays. Im Vergleich zur 720p HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln ist die WQHD-Auflösung von der gesamten Anzahl an Bildpunkten vier Mal so hoch. Es entspricht jedoch nicht einer 4k Ultra HD-Auflösung.

LG und Samsung machten QHD bei ihren Smartphone-Modellen ab etwa 2013 salonfähig, obwohl diese Auflösung die Akku-Leistung erheblich stärker beansprucht und zudem das menschliche Auge den Unterschied zu Full-HD auf den Displays unter 5 Zoll kaum wahrnehmen kann. Inzwischen statten LG und Samsung ihre aktuellen Smartphones mit randlosem Full-Vision-Design-Displays sogar mit Quad-HD+ (2.960 x 1.440) aus, da das neue 18,5:9-Format eine veränderte Auflösung erfordert.

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