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ISO

Ist beim Fotografieren von ISO die Rede, geht es um die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Wenn die Umgebung nicht mehr hell genug ist, um ein scharfes Bild aufzunehmen, kannst Du die ISO-Zahl erhöhen.

Dann versucht der Bildsensor mithilfe der Kamerasoftware mehr Bildinformationen aus dem wenigen Licht zu entnehmen, das ihn noch erreicht. Das führt allerdings dazu, dass er nicht nur „echte“ Bilddetails, sondern auch Störinformationen festhält. Das ist das sogenannte Bildrauschen, das in Form von weißen, oder gar blauen und roten Pixeln zu sehen sein kann und die Bildqualität beeinträchtigt. Als Faustregel gilt daher, dass Du den ISO-Wert immer so niedrig wie möglich lassen solltest.

ISO ist eigentlich kein Fachbegriff, sondern die Abkürzung, für die Organisation, die eine Norm für die Lichtempfindlichkeit von Bildsensoren festlegt (International Organization for Standardization). Die Werte orientieren sich übrigens an der Empfindlichkeiten von Filmen. Nur das Du inzwischen wählen kannst, ob Du beispielsweise mit dem ISO-Wert 100 oder dem ISO-Wert 800 fotografierst – ohne dafür sowas wie einen Film wechseln zu müssen.

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