Bokeh | handy.de

Bokeh

Wenn vom Bokeh-Effekt die Rede ist, geht es meist um eine besondere Wirkung bei Porträtfotos, die Du mit dem Smartphone aufnimmst. Dabei stellt die Kamera den Vordergrund scharf und lässt den Hintergrund in Unschärfe verschwimmen. Auf diese Weise wird das scharf gestellte Motiv vom Rest des Bildes isoliert und dadurch künstlerisch betont.

Für diesen Effekt benutzt der Volksmund das Wort Bokeh, obwohl das fachlich nicht ganz korrekt ist. Eigentlich steht der aus dem japanischen stammende Begriff dafür, wie „ästhetisch“ der Unschärfebereich aussieht. Erscheinen Lichtreflexe dort als Ringe oder Kreise, gilt dies als ein „schönes Bokeh“. Hingegen werden zum Beispiel Doppelkonturen um Objekte als unruhig und störend wahrgenommen.

Beim Fotografieren mit herkömmlichen Kameras bestimmen zum großen Teil technische Eigenschaften des Objektivs, wie das Bokeh aussieht. In der Smartphone-Fotografie wird dieser Effekt im Wesentlichen durch die Kamera-Software erzeugt und lässt sich mithilfe von Apps stark verändern.

Willst Du mit dem Smartphone den Bokeh-Effekt verwenden, ist für ein gutes Ergebnis übrigens ein ganz anderes Kriterium entscheidend. Und zwar, wie präzise es der Software gelingt, den Vordergrund vom Hintergrund zu trennen, sodass nicht Details undeutlich werden, die eigentlich scharf bleiben sollten. In der Regel gelingt diese Berechnung Smartphones mit Dual-Kamera besser als solchen mit nur einem Objektiv.

Immer mehr Smartphones wie das iPhone 8 Plus oder das Huawei Mate 10 Pro besitzen Dual-Kameras. Doch welche Vorteile bieten Sie dem Nutzer im Vergleich zu einer normalen Kamera? Die unterschiedlichen Dual-Kamera-Techniken erklären wir Dir daher hier.

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