Die besten Foto-Apps für Android und iOS | handy.de
Ratgeber

Die besten Foto-Apps für Android und iOS

Lightroom CC, Snapseed, Pixlr und andere Foto-Apps im Check

Fotografieren auf dem Smartphone macht Spaß und ist zum Teil viel komfortabler als mit einer herkömmlichen Kamera. Denn während Du bei klassischen Kameras Deinen kreativen Spielraum nur durch Zubehör oder über den Umweg zum Computer erweiterst, kannst Du bei der Smartphone-Fotografie alles mit nur einem einzigen Gerät machen. Die wichtigsten Tipps und Tricks zum Fotografieren mit dem Smartphone haben wir Dir bereits in einem anderen Artikel vorgestellt. Für das besondere Etwas benötigst Du jedoch bestimmte Foto-Apps. Daher stellen wir Dir hier die wichtigsten Foto-Apps für die Vorbereitung, das kreative Fotografieren selbst, die Nachbearbeitung und zum Präsentieren vor.

Die besten Foto-Apps zum Vorbereiten

Fripito

Viele Menschen nutzen ihre Reisen zum ausgiebigen Fotografieren. Die App Fripito (iOS, Android) hilft Dir dabei, die schönsten Foto-Standorte zu finden. Sie bietet eine Sammlung von internationalen Reiseführern, die extra für Foto-Enthusiasten geschrieben wurden. Neben sehenswürdigen Gebäuden und Landschaften nennen die Reiseführer auch den besten Zeitpunkt für fototaugliches Licht und empfehlen passende Kamera-Einstellungen. Du kannst Reiseführer einmalig für 8 Euro kaufen oder für ein Monatsabo (10 Euro) Zugriff auf alle Inhalte erhalten. Sie sind zum Teil nur auf Englisch verfügbar.

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Cewe mytravel

Diese App versteht sich als Reiseführer von Fotofreunden für Fotofreunde. Jeder kann hier tolle Foto-Spots empfehlen oder sich auch nur einfach davon inspirieren lassen. Bislang sind ausschließlich sehenswürdige Motive in Deutschland gelistet. Die kostenlos nutzbare Android-App liegt als Beta-Version vor, läuft aber stabil.

SunSurveyor

Das passende Licht macht den Unterschied, ob Deine Fotos “nett“ oder “überragend“ aussehen. Mit dieser App kannst Du mithilfe einer Augmented-Reality-Ansicht den Sonnen- und Mondstand an einem Standort vorausplanen und dann wiederkommen, wenn er perfekt für Dein Motiv ist. Die Android-Version kostet 8,49 Euro, die iOS-Version 10,99 Euro.

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PhotoPills

Mit PhotoPills kannst Du ebenfalls per Augmented Reality die Lichtsituation für tolle Landschaftsfotos oder Stadtansichten vorausplanen. Außerdem bietet die App eine Vielzahl weiterer Planungshilfen für anspruchsvolle Fotografen wie beispielsweise zur Schärfentiefe und Belichtung. Wettbewerbe und Video-Tutorials steigern Deine Motivation. Für die Android-App werden 9,99 Euro fällig, für die iOS-Version 10,99 Euro.

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Die besten Foto-Apps für kreative Aufnahmen

Boomerang

Viele Szenen leben von der Bewegung und sind daher zu schade, um sie in einem Foto einzufrieren. Mit Boomerang nimmst Du ein kurzes Video auf und lässt es in der Machart eines animierten GIFs in einer Dauerschleife ablaufen. Weil Boomerang eng mit Instagram und Facebook verzahnt ist, kannst Du Deine Kreationen direkt dort teilen. Alternativ speicherst Du sie in deinem Smartphone. Die App ist für Android und iOS kostenlos nutzbar.

Microsoft Pix-Kamera

Mithilfe von maschinellem Lernen, auch als Künstliche Intelligenz bezeichnet, gibt diese Kamera-App dem Vollautomatik-Modus eine völlig neue Bedeutung. Die App nimmt immer eine Bilder-Serie auf und wählt daraus das beste Einzelmotiv. Erkennt sie eine interessante Bewegung, erstellt sie aus der Bilder-Serie ein Live-Foto im Sinne eines animierten GIFs. Außerdem legt sie den Autofokus immer auf Gesichter. Wer nicht gern selbst Einstellungen vornimmt, findet in dieser kostenlosen iPhone-App ein äußerst nützliches Werkzeug.

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Lightroom CC

Die native Kamera-App des iPhone und auch die einiger Android-Smartphones bieten Dir nicht den vollständigen Zugriff auf alle Kamera-Features. Wenn Du ein Motiv nach Deinen Vorstellungen aufnehmen und nachbearbeiten möchtest, brauchst Du eine Extra-App wie Lightroom CC. Dort kannst Du im Pro-Modus das detailreichere Rohdaten-Format DNG verwenden sowie die Verschlusszeit, den ISO-Wert und viele andere Parameter anpassen. Gut gelungen ist auch der HDR-Modus. Abgesehen davon ist Lightroom CC ein äußerst umfangreicher Foto-Editor. Diese Funktionen sind sowohl unter Android als auch iOS kostenlos nutzbar. Willst Du Deine Bilder automatisch über die Cloud synchronisieren, wird ein monatliches Abo über 12 Euro fällig.

Die besten Foto-Apps zur Bildbearbeitung

Photoshop Fix

Während Lightroom CC eine Komplettlösung für grundlegende Bildkorrekturen ist, kannst Du mit Photoshop Fix spezielle Retusche-Arbeiten vornehmen. Die App ist besonders gut dafür geeignet, Gesichtspartien aufzuhübschen, störende Elemente aus Motiven zu entfernen oder bestimmte Bildbereiche durch Aufhellung und Unschärfe gezielt zu betonen. All diese Funktionen sind unter Android und iOS kostenlos verwendbar. Für eine Synchronisation der Foto-Projekte mit anderen Adobe-Programmen ist ein Monatsabo zu 12 Euro nötig.

SKRWT

In vielen Smartphones stecken Kamera-Objektive mit Weitwinkel-Brennweite, die dazu neigen, das Motiv zu verzerren. Wenn Du dann noch das Handy in einem ungünstigen Winkel neigst, wirken insbesondere Gebäude so, als würden sie umkippen. Mit der App Skrwt kannst Du diese “stürzenden Linien“ begradigen. Leider gibt es keine Automatik-Funktion. Daher musst Du für gelungene Ergebnisse etwas herumprobieren. Danach sehen Deine Fotos jedoch viel professioneller aus. Die 1,49 Euro für die Android-Version und die 2,29 Euro für die iOS-Version sind gut investiert.

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Snapseed

Die App für Android und iOS zählt zu den beliebtesten Foto-Editoren überhaupt, weil sie trotz großen Funktionsumfangs intuitiv zu bedienen ist. Einsteiger erhalten hier einen Allrounder, mit dem sich Bilder in wenigen Schritten veredeln lassen. Obendrein ist die von Google herausgegebene App auch noch kostenlos nutzbar.

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Google Fotos

Die Bilder-App von Google bietet Dir gängige Werkzeuge zur Foto-Bearbeitung, von denen vor allem der Schieberegler für den “Pop“-Effekt einen großen Unterschied machen kann. Doch mehr als das Bearbeiten ist das intelligente Organisieren von Bildern die große Stärke von Google Fotos. Die Anwendung erstellt themenbezogene Sammlungen und ermöglicht Dir, die Bilder nach automatisch hinzugefügten Schlagworten zu durchsuchen. Der Sync über alle erdenklichen Plattformen hinweg ist ein weiteres großes Plus der kostenlosen App für Android und iOS.

Pixelmator

Dass Bildbearbeitung auf dem Smartphone und Tablet inzwischen genauso umfangreich möglich ist wie mit Desktop-Programmen, beweist Pixelmator. Bei der 5,49 teuren App für iPhone und iPad handelt es sich um ein ausgesprochen leistungsstarkes Kreativ-Werkzeug für Bildkorrekturen, Retusche, Malen und Grafik-Design. Der Einsatz von Ebenen ermöglicht eine non-desktruktive Bearbeitung. Weil Du Dateien auch im PSD-Format abspeichern kannst, ist ein nahtloser Import in Photoshop möglich. Eine Integration der iCloud erleichtert die Synchronisation mit anderen Apple-Geräten.

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Photo Mate R3

Wenn Du Dateien nicht in JPG, sondern in einem Rohdatenformat speicherst, sicherst Du Dir mehr Möglichkeiten für die Bildbearbeitung. Die App Photo Mate  R3 versteht sich nicht nur mit dem bei Handys üblichen Raw-Format DNG, sondern akzeptiert ebenfalls Raw-Bilder aus Deiner klassischen Kamera. Die Bearbeitungsfunktionen stehen denen bekannter Raw-Editoren auf dem Desktop nicht nach. Auch die Bibliotheksfunktion ist gelungen und erleichtert die Bildverwaltung sehr. Die ausschließlich für Android verfügbare App ist den Preis von 6,49 Euro (In-App-Kauf) wert.

Pixlr

Manchmal reicht nicht die Zeit für eine ausführliche Bildbearbeitung. Dann erfüllt ein Effektfilter oft auch den Zweck. Pixlr zeichnet sich durch eine vergleichsweise große Auswahl an zum Teil sehr originellen Filtern aus. Außerdem machen Korrektur- und Pinselwerkzeuge Pixlr zum Foto-Allrounder. Da die App für Android und iOS kostenlos nutzbar ist, gehört sie zur Pflichtausstattung für Fans von Effektfiltern.

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VSCO

An Anwendungen für Effektfilter sind die App Stores nun wahrlich nicht arm. Wenn Du nach etwas besonderem suchst, das aus der Masse heraussticht, wirf einen Blick auf die VSCO-App. Sie ist bei anspruchsvollen Foto-Enthusiasten beliebt, weil die Filter Bildern mit einem Klick einen hochwertigen, ästhetischen Look verleihen ohne zu dick aufzutragen. Für eine dezente und intuitive Bildbearbeitung auf die Schnelle ist die unter Android und iOS gratis verfügbare App daher die richtige Wahl. Gleichzeitig bietet VSCO auch eine starke Community, die es zahlenmäßig aber nicht mit großen Netzwerken wie Instagram aufnehmen kann.

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Die besten Foto-Apps zum Präsentieren

Instagram

Unter den vielen Foto-Netzwerken ist Instagram inzwischen das populärste. Neben Schnappschüssen aus dem Alltag von Prominenten und Otto-Normalverbrauchern sind dort auch immer mehr Perlen von anspruchsvollen Foto-Amateuren und -Profis zu finden. Wenn Du Deine kreativen Foto-Arbeiten einem großem Publikum präsentieren möchtest, ist die werbefinanzierte Gratis-App für Android und iOS eine gute Adresse. Auf die richtigen Hashtags zu achten, ist dafür aber unverzichtbar. Außerdem solltest Du von den bereits viel zu oft verwendeten Effektfiltern Abstand nehmen. Die Werkzeuge zur Bildbearbeitung sind nett, aber nicht so vielfältig und präzise wie in anderen Foto-Editoren.

Canva

Mit dieser kostenlos nutzbaren Design-App für Android und iOS erstellst Du aus Deinen Fotos in wenigen Schritten beeindruckende Social-Media-Grafiken. Per Drag-and-Drop wählst Du aus Vorlagen, Schriften, Fotofiltern und Stickern und kreierst im Nu Dein eigenes Design. Und sollte unter Deinen eigenen Aufnahmen keine passende dabei sein, kannst Du sogar aus einer Reihe von Stock-Fotos wählen.

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Microsoft Sway

Abende mit Dia-Schauen waren gestern. Heutzutage erstellst Du Bildergeschichten im Web. Der Cloud-Dienst Sway von Microsoft ermöglicht Dir mithilfe von Design-Vorlagen in wenigen Schritten ein Foto-Tagebuch zu gestalten und es über das Web zu teilen. Gehostet werden Deine Projekte auf Sway-Servern, sodass Du sie auch per Browser abrufen kannst. Die nur für iPhones und iPads verfügbare App ist gratis nutzbar, setzt aber ein Microsoft-Konto voraus, das Du Dir ebenfalls kostenlos erstellen kannst.

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Adobe Spark Video

Auch Grafik-Software-Spezialist Adobe hat digitale Storytelling-Apps im Programm. Das originellstes ist Spark Video. Damit kannst Du aus Deinen Fotos ein animiertes Video erstellen und es im Social Web teilen. Zur Untermalung kannst Du Musik und Kommentare hinzufügen. Design- oder Schnitt-Profi musst Du nicht sein, die Bedienung ist selbsterklärend. Die App ist kostenlos nutzbar, aber nur für iOS verfügbar.

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Cewe Fotowelt

Fotos auf Displays zu betrachten ist gut und schön, aber manchmal geht nichts über das haptische Erlebnis eines Papierabzugs. Cewe gehört zu den größten und bekanntesten Dienstleistern für gedruckte Fotoprodukte. In der übersichtlich gestalteten und leicht zu bedienenden App kannst Du aus Deinen Bildern Fotobücher, Fotokalender, Grußkarten, Handyhüllen und vieles mehr gestalten. Der Anbieter lebt von den Preisen für das Fotoprodukt, daher ist die App für Android und iOS kostenlos nutzbar.

Mit dem Automatik-Modus aktueller Smartphones macht man mittlerweile schon ziemlich gute Fotos. Doch die neuen Handykameras können viel mehr. Wir zeigen Dir, wie Du mit ganz einfachen Tricks, deutlich bessere Fotos machst.

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