CES Tag 4: Die Highlights von Harman, LG und Co. | handy.de
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CES Tag 4: Die Highlights von Harman, LG und Co.

handy.de in Las Vegas

Mit dem Donnerstag brach für Katharina und Julia von handy.de auch der letzte Tag auf der CES 2018 an. Die ersten Tage auf der Messe füllen sich meist nahezu automatisch mit Pressekonferenzen und Stand-Rundgängen. Daher sollte der Donnerstag bewusst ein Tag werden, an dem es  für die Redaktion etwas weniger feste Termine und mehr Zeit zum Erkundschaften der Messe gab.

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09.30 Uhr: Showroom-Tour bei Harman

Seit gut einem Jahr ist Harman International eine hundertprozentige Tochter von Samsung Electronics Co., Ltd. Mehr als Grund genug, dem Audiohersteller einen Besuch in seinem eigenen Showroom im Hard Rock Hotel abzustatten. Harman ist in Deutschland unter anderem für seine JBL-Bluetooth-Boxen und -Kopfhörer sehr bekannt. In dem groß angelegten Showroom erhielt unsere Chefredakteurin Katharina eine Einführung in das Produktportfolio.

An Neuheiten im Gepäck gab es mit dem JBL GO 2, JBL Clip 3 und JBL Xtreme, neue Version der bekannten Bluetooth-Lautsprecher für den Outdoor-Bereich. Ebenso zeigte der Audiohersteller zwei neue Modelle der JBL-Everest-Reihe. Neu ist hier – und an dieser Stelle ist ein eindeutiger Trend der gesamten Messe zu erkennen – die Integration des Google Assistent. Im höherpreisigen Segment gab es mit dem In-Ear-Modell AKG N5005 ebenfalls eine Neuigkeit zu begutachten und zu belauschen. Eine ausführliche Produktvorstellung der aktuellen JBL-Kopfhörer und JBL-Boxen wird in den nächsten Tagen folgen.

JBL Xtreme 2Quelle: Katharina Schell / handy.de

15.00 Uhr: LG-Standtour

Da auch der LG-Stand vom Stromausfall am Mittwoch in der Central Hall betroffen war, fand der Standrundgang mit LG-Pressesprecher Klaus Petri erst am Donnerstagnachmittag statt. Wie seit ein paar Jahren nun fast schon üblich, führt LG seine Besucher durch einen beeindruckenden OLED-Tunnel auf den eigenen Messestand.

Doch nicht etwa die neuen 4K-OLED-Fernseher im Tunnel waren dieses Mal Highlight am Stand. Denn vor Ort zeigte der südkoreanische Hersteller ebenfalls einen Prototyp eines 65-Zoll-Fernsehers, der sich ausrollen lässt. Ja, richtig gelesen. Das OLED-Panel lässt sich ganz einfach ein- und ausrollen wie bei einer Leinwand für Beamer.

Apropos Beamer: Mit dem HU80KA hat LG ebenfalls einen 4K-UHD-Beamer vorgestellt, der Blockbuster, Serien, Sport und Co. auf eine Fläche von bis zu 150 Zoll projiziert.

LG 4K-BeamerQuelle: Katharina Schell / handy.de

Doch weg von den ausrollbaren OLED-Fernsehern und 4K-Beamern. Denn ein Thema zog sich durch den gesamten LG-Stand: ThinQ, die neue LG-Plattform auf Basis einer proprietären, lernbasierten Technologie der künstlichen Intelligenz. In den verschiedenen Showrooms des großen Messestandes zeigt LG, wie die vernetzten Haushaltsgeräte untereinander kommunizieren. Der Kühlschrank gibt dem Backofen beispielsweise die Einstellung zum Vorheizen vor und der Backofen wiederum sendet das richtige Abwaschprogramm an die Spülmaschine.

Weiterhin etwas zickig zeigte sich der Smart Assistent CLOi, der nicht nur in der LG-Pressekonferenz seine Tücken hatte. Auch am Stand fühlte sich CLOi in der lauten Umgebung und bei den zahlreichen Netzen nicht ganz wohl.

LG CLOiQuelle: Katharina Schell / handy.de

Alles weitere zum Thema Smart Home und künstliche Intelligenz von LG kannst Du in unserem ausführlichen Artikel zur LG-Pressekonferenz “ThinQ und CLOi: LG stellt KI und Smart Home in den Fokus“ nachlesen.

Lustiges und Verrücktes auf der CES

Vielleicht fragst Du Dich, was man neben den großen Herstellern wie Samsung, Huawei oder Sony sonst noch so zu sehen bekommt? Eins lässt sich auf jeden Fall feststellen: Die Hallen sind voll mit Technik im Bereich Smart Home, Lautsprecher-Boxen mit Alexa oder Google Assistent-Integration, drahtlosen oder Schnell-Ladegeräten, Smartphone-Zubehör, Drohnen, Wearables und Co.

Besonders „präsent“ für jedermann war auch „Whoosh“ vertreten. Denn bei jedem Toilettengang wurden die CES-Besucher daran erinnert, dass die Toilette, die man soeben benutzt hat, vermutlich sauberer als das eigene Handydisplay ist. Whoosh ist ein Hygienespray für das Smartphone- oder Tablet-Display, das dem entgegen wirken will. Das Whoosh-Spray kostet um die 10 Euro und kommt mit einem Mikrofasertuch.

Whoosh WerbungQuelle: Katharina Schell / handy.de

Viele Frauen kennen das Problem: Man steht im Drogeriemarkt und fragt sich, ob Lidschatten A oder Lippenstift B zum eigenen Hautton passen und ob man sich mit diesem Look überhaupt wohl fühlt. Die App YouCam Makeup bietet hier die Lösung. In Zusammenarbeit mit Labels wie Yves Saint Laurent oder Giorgio Armani kann der Nutzer die neuste Schminke und den neusten Trend in Echtzeit auf dem eigenen Gesicht ausprobieren und direkt kaufen. Dies funktioniert dank einer speziellen Gesichtserkennungstechnologie sehr gut, da diese Gesichtszüge und Konturen präzise zuordnet. Ebenfalls möglich: Ein Haarfarbenwechsel.

Die App ist kostenlos im Google Play Store und im Apple App Store erhältlich.

ouCam Makeup auf der CES im Kurz-TestQuelle: Katharina Schell / handy.de

Übersicht CES 2018 Highlights: