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Call of Duty jetzt auch mit Handy spielbar

Action-Shooter setzt auf Lootboxen und kostenpflichtige Skins

Das weltweit bekannteste Shooter-Spiel Call of Duty bekommt einen Smartphone-Ableger. CoD Mobile ist ab sofort für iOS und Android verfügbar und soll mit hübscher Grafik sowie intuitiver Steuerung in vielen verschiedenen Spielmodi überzeugen. Wir haben uns den Titel angeschaut.

Bevor es in die Welt der Waffen in allen Formen und Größen geht, steht ein Download von mehr als einem Gigabyte an. Du solltest Dich also vor dem ersten Spiel mit einem WLAN-Netzwerk verbinden, um den Datentarif nicht zu sehr zu belasten. Nach rund einer Stunde Installationszeit sind dann alle nötigen Daten heruntergeladen. Sollte es zu Fehlermeldungen kommen, starte die App einfach in ein paar Stunden noch einmal – die Server könnten überlastet sein. Zusätzlich hilft zum Teil auch ein Neustart Deines Handys.

Gebündelte Energie für das beste Spielerlebnis

Das Spiel selbst wurde von Activision und Tencent Games entwickelt. Activision gehört die Marke seit mehr als zehn Jahren und entwickelte an allen CoD-Teilen mit. Tencent wurde in das Team berufen, weil die Entwicklerschmiede schon so einige mobile Gaming-Titel umgesetzt hat. Beispiele gefällig? Playerunknown’s Battlegrounds (PUBG) Mobile wurde von Tencent gebaut, auch wenn der größte Konkurrent Fortnite auch von Tencent stammt. Fortnite Mobile wurde ebenfalls von Tencent veröffentlicht. Kein Wunder, dass Activision dann auf die Creme de la Creme der Entwickler zurückgreift.

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Call of Duty: Mobile erinnert dabei zur gleichen Zeit an viele verscheidene Ausgaben des Spiels. Die Waffen wirken sehr modern und könnten aus Modern Warfare stammen, bei den Karten wurden Highlights der mehr als zehn Spiele ausgewählt und zusammengefügt. Ein bunter Mix zwischen Black Ops, Advanced Warfare und weiteren Teilen sorgt für viel Abwechslung.

Trotzdem muss sich das Spiel mit einem der größten Probleme von Handys herumschlagen: Die Steuerung von Shootern auf Touch-Displays gestaltet sich immer als sehr schwierig. Deswegen gibt es zwei verschiedene Kontroll-Schemata: Zum einen die Standard-Steuerung, bei der der linke Daumen die Position des Charakters bestimmt und rechts zum Zielen und Schießen benötigt wird. Allerdings schießt die Waffe automatisch, sobald sich ein Gegner zwischen Kimme und Korn befindet. Das ist im ersten Moment etwas unintuitiv, hilft bei der Bedienung aber ungemein und passt vom Stil her zum „ballerwütigen“ CoD-Feeling.

Für fortgeschrittene Spieler gibt es einen erweiterten Modus, der einen Zoom-Knopf bietet. Erst bei dem Zoom-Vorgang kommt es dann zum Schuss, was für mehr Möglichkeiten beim Zielen sorgt.

Dazu kommt das ganz normale CoD-Feeling: Killstreaks gehören genauso dazu wie etwa Granaten oder Waffen-Erweiterungen mit Klassen. Und dann gibt es natürlich noch verschiedenste Spielmodi.

CoD Mobile kommt mit vielen Spielmodi

Wie ein PC-CoD kann auch die mobile Variante mit viel Variation glänzen: Neben dem klassischen Team Deathmatch kommen Zombie-Modi, Free for All und natürlich auch Battle Royale zum Zug. Alle Spielmodi sind auf das kleinere Display angepasst, es gibt kürzere Spielrunden und auch sonst profitiert die App von vielen kleinen Änderungen am Gameplay.

Gleichzeitig macht CoD große Fortschritte in Sachen Gameplay und Bedienung: Die Bewertungen sprechen für sich, wenn sie Call of Duty als besten Handy-Shooter bewerten. Playerunknown’s Battlegrounds setzt wie beim PC-Vorbild auf 30-minütige Runden, was für Spiele auf dem Handy häufig zu lang ist. Zusätzlich sind die Gegner als kleine Pixel in großer Entfernung kaum zu erkennen. Fortnite Mobile hat eine Exklusivpartnerschaft mit Samsung und ist dementsprechend auch nicht besonders weit verbreitet. Einige andere Shooter setzen auf das altbewährte Prinzip Bewegen, Zielen, Zoomen, mehr Zielen und dann Schießen – das sind zu viele Bewegungen, als dass ein wahrer Spielfluss entsteht, und die Frustrationsgefahr ist groß.

Call of Duty: Mobile: Bekannte Probleme

Das Spiel ist seit dem 01. Oktober verfügbar und durchlief nur eine kurze Beta-Phase. Kein Wunder also, dass häufig(er) Probleme auftreten. Das kann passieren:

  • Herunterladen der Konfiguration fehlgeschlagen: Mit manchen WLAN-Netzwerken will sich CoD einfach nicht verbinden. Vielleicht kannst Du mit einem anderen Netzwerk ins Internet?
  • Spiel startet nicht über den Startbildschirm hinaus: Die Entwickler wollten keine schwachen Handys ausgrenzen. Vielleicht hat dein Gerät zu wenig Arbeitsspeicher oder der Prozessor reicht nicht aus?
  • Nicht genügend Speicherplatz / 555024384: In unserem Test tauchte dieser Fehler auf, allerdings hatte das Handy mehrere Gigabyte Platz. Ein Neustart des Spiels und / oder des Handys behob das Problem.
  • Spiel hängt im Lademenü / Ladeanimation: Die Server könnten überlastet sein, gerade zum Start des Spiels kann das öfter passieren. Hier hilft nur abwarten und es später noch einmal probieren.
  • Keine Anmeldung möglich: Die Server sind wahrscheinlich überlastet. Du musst wohl oder übel warten, bis wieder freie Kapazitäten zur Verfügung stehen und Du dich anmelden kannst.

Call of Duty Mobile: Pay to Win oder witzig zu spielen?

Handy-Spiele haben es nicht besonders einfach: Kosten die Titel zu Release für die reine Installation Geld, wird das Spiel häufig einfach nicht installiert. Doch wie finanziert man die Entwicklung? Reine Werbung nervt zu sehr, deswegen gibt es seit einigen Jahren das Prinzip von Lootboxen und Skins. Genau diese Erweiterungen kommen auch bei Call of Duty: Mobile vor. Aber wird man besser, je mehr man ausgibt?

Top Game Es hat sich gelohnt hat zu warten, aber die Preise sind der Horror. Sicher, die Entwicklungskosten für das Game wollen wieder eingeholt werden aber die Preise hätten schon fairer sein können. Immerhin muss man sich keine Pro Version oder ähnliches kaufen.

– Play-Store-Bewertung –

Wer möchte, kommt in Call of Duty: Mobile auch ohne In-App-Käufe aus. Dann fehlen aber zahlreiche Waffen, Designs und andere Erweiterungen. Ziel ist es ganz klar, Geld umzusetzen. Für den anfänglichen Spielspaß gibt es aber eine ausreichend große Grundlage an Waffen.

Call of Duty: Mobile: Download für iOS und Android

Die Spieldatei erhälst Du ganz normal über den Google Play Store und den Apple App Store. Nach einer kleinen anfänglichen Installation startest Du die Anwendung und das Spiel lädt weitere Inhalte herunter. Danach kann es dann endlich los gehen – Account erstellen und ab ins Getümmel:

Call of Duty®: Mobile
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Preis: Kostenlos+

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