Apple Watch 4 im Test: Kaum besser als die 3. Generation | handy.de
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Apple Watch 4: Der Smartwatch-Fitnessguru im Test

Sturzerkennung in Apples neuer Computeruhr nicht verlässlich

Die Apple Watch ist die inzwischen am meisten verkaufte Computeruhr-Serie. Selbst den Verkauf von klassischen Uhren übertrumpft Apple inzwischen. Kein Wunder, dass der Tech-Gigant deshalb grundsätzlich am Bewährten festhält und der vierten Generation hauptsächlich einem weiteren Feinschliff unterzieht. Statt die Feile zu zücken, packt Apple allerdings das Nudelholz aus. Die Apple Watch 4 wirkt wie eine ausgewalzte Apple Watch 3: Sie bietet deutlich mehr Displayfläche bei etwas dünnerem Gehäuse. Nachdem Fitness schon immer immer ein Schwerpunkt war, achtet das neue Modell nun außerdem stärker auf ein gesundes Herz und will seinem Träger nach einem Sturz mit Rettungskräften wieder auf die Beine helfen. Ergibt dies und viele kleine Detailänderungen am Design das geniale Smartwatch-Paket, das Apple in der Ankündigung versprochen hat? Unser Test der 44-Millimeter-Variante ohne LTE zeigt es.

Eine vibrierende Krone für die Königin der Smartwatches

Beim Design setzt Apple weiterhin auf das kantige, rechteckige Format und verfeinert die ikonische Formsprache lediglich. So wirken die Ecken des Gehäuses und des darüber liegenden Displays minimal abgerundeter. Außerdem ist der Rahmen um den Bildschirm schmaler, der deshalb noch stärker an den Rand heranrückt. Gleichzeitig ist die Apple Watch 4 minimal dünner als die Vorgängergeneration. Statt 11,4 Millimeter misst sie 10,7 Millimeter, was nur bei genauer Betrachtung wirklich auffällt.

Dafür ist die vierte Generation sichtbar größer und fühlbar schwerer geworden. Zwei Millimeter mehr Kantenlänge und vier Gramm mehr Gewicht mögen nach nicht viel klingen. Aber das größere 44-Millimeter-Modell fühlt sich an unserem Handgelenk wie ein richtiger Klotz an! Im zugegebenermaßen etwas hinkenden Vergleich zur kleineren 38-Millimeter-Version der Vorgängergeneration wird der Wachstumsschub besonders deutlich.

Viele weitere Änderungen fallen nicht sofort ins Auge. Kaum sichtbar aber deutlich spürbar ist der Feinschliff an der Krone. Sie wirkt etwas filigraner und vermittelt über einen Vibrationsmotor ein haptisches Feedback, das sich wie das Klicken mechanischer Zahnräder anfühlt.

Außerdem hat Apple die Unterseite aller Varianten mit Keramik und Saphirglas verkleidet, während der Gehäuseboden der Apple Watch 3 ohne LTE aus einem Kunststoffkomposit bestand. Das soll freiere Bahn für den Funkverkehr schaffen, ändert an Optik und Gefühl aber nichts. Das Deckglas auf der Oberseite hat Apple nicht nennenswert überarbeitet. Ein zusätzlicher Schutz bleibt wie bei der Apple Watch 3 empfehlenswert.

Trotz größerem Display und dünnerem Gehäuse bleibt immer noch genug Platz für Dichtungen. Daher ist die Apple Watch 4 nach ISO-Norm wasserdicht bis in 50 Meter Tiefe. Das gilt gleichwohl für „normales“ Baden oder Tauchen. Hingegen Wassersport mit hohen Geschwindigkeiten schließt Apple von dieser Zusage aus.

Ein Drittel mehr Display: Kinoleinwand fürs Handgelenk

Analog zum iPhone Xs Max und iPhone Xr setzt Apple in der neuen Watch-Generation auf ein deutlich größeres Display und nimmt damit die auffälligste Änderung überhaupt vor. So beträgt die Diagonale jetzt 40 Millimeter statt 38 Millimeter und 44 Millimeter statt 42 Millimeter. Dadurch ist die Displayfläche um 35 Prozent bei der kleineren Variante (759 mm2  vs. 563 mm2) um 32 Prozent bei der größeren Variante (977 mm2 vs. 740 mm2) gegenüber der Vorgängergeneration gewachsen.

Im Vergleich zur Apple Watch 3 wirkt das Display des aktuellen Modells geradezu wie eine Kinoleinwand. Nachrichten etwa von WhatsApp lassen sich viel angenehmer betrachten und das Lesen von News in Apps wie Onefootball ergibt auf diese Weise auch auf einer Smartwatch Sinn.

Apple Watch 4 Display Ziffernblatt VaporQuelle: Berti Kolbow-Lehradt
Das deutlich größere Display bei schmaleren Rändern ist die auffälligste Änderung beim Generationswechsel. Ziffernblätter wie Vapor füllen die Fläche komplett aus und betonen damit die ganze Displaypracht.

Zudem bietet das Display mehr Fläche für aufwendige Ziffernblätter. Zwei exklusive Watchfaces für das neue Modell namens Infograph und Infograph Modular sowie die neuen Ziffernblätter Vapor, Fire and Water und Liquid Metal füllen die Fläche besonders gründlich aus und betonen damit die schmalen Ränder zwischen Display und Gehäuse.

Analog zum größeren Bildschirm sind auch die Pixelmaße mitgewachsen, sodass er genauso scharf wirkt wie bei der Apple Watch 3. Technisch setzt Apple weiterhin auf ein OLED-Display, das tolle Farben, Kontraste und Helligkeit liefert. Dank der maximalen Leuchtstärke von 1.000 Nits ist die Apple Watch 4 ebenso wie die vorhergehende Generation draußen sehr gut abzulesen. Neu ist allerdings eine Display-Komponente hinter den Kulissen. Statt einer LTPS-Platine steuert eine modernere LTPO-Platine die Energieversorgung der Leuchtdioden. Das ändert an der Bildqualität gar nichts, spart aber Strom verbessert die Akkulaufzeit.

Die Ausstattung in der Übersicht

Modell Apple Watch 4 (44 mm) Apple Watch 4 (40 mm)
Abmessungen 44 x 38 x 10,7 mm 40 x 34 x 10,7 mm
Gewicht 36,7 g (Aluminium)

47,9 g (Edelstahl)

30,1 g (Aluminium)

39,8 g (Edelstahl)

Display LTPO OLED Retina Display mit Force Touch
Displayauflösung und -größe 368 x 448 Pixel

970 mm² Anzeigebereich

324 x 394 Pixel

759 mm² Anzeigebereich

Betriebssystem watch OS 5
Chipsatz 64-Bit Dual-Core S4 Prozessor

W3 Apple Wireless Chip

Konnektivität LTE, UMTS, WLAN 802.11 b / g / n 2,4 GHz, Bluetooth 5.0, GPS, GLONASS, Galileo, QZSS
Speicher 16 GB
Akku k.A.

18 Stunden Laufzeit

Magnetisches Ladedock

Sensoren Elektrischer Herzsensor, Optischer Herzsensor

Sturzerkennung

Barometrischer Höhenmesser

Schutzklasse Wasserdicht bis 50 Meter nach ISO 22810:2010
weitere Funktionen Krone mit Vibrationsmotor
Farben und Material Silber, Space Schwarz, Gold

Aluminium (WiFi- und LTE-Variante)

Edelstahl (LTE-Variante)

Armbandvarianten Silikon (Sport), Nylon (Sport Loop), Leder, Edelstahl (Milanaise) und Edelstahl-Gliederarmband
Ausgewählte Preise 459 Euro (Aluminiumgehäuse mit Sport- oder Sport-Loop-Armband, WiFi)

559 Euro (Aluminiumgehäuse mit Sport- oder Sport-Loop-Armband, LTE)

429 Euro (Aluminiumgehäuse mit Sport- oder Sport-Loop-Armband, WiFi)

529 Euro (Aluminiumgehäuse mit Sport- oder Sport-Loop-Armband, LTE)

Aufpreis für Edelstahlgehäuse, Leder- und Stahlarmbänder

Rechenleistung und Speicherangebot: Schnell und stark wie ein Spitzensportler

Wie von einem aktuellen Top-Modell zu erwarten, lässt sich die Apple Watch 4 im Test zügig und reibungslos bedienen und mit viel Musik bespielen. Beide Modellvarianten verfügen über 16 GB für Betriebssystem, Apps, Fotos und Musik. Wir können geschmeidig durch das Menü scrollen und Apps schnell starten. Dafür sorgt ein Ensemble aus Apples S4-Prozessor und eine ungenannte Anzahl von RAM-Bausteinen.

Bis zu zweimal schneller soll die neue Prozessor-Generation der Apple Watch 4 Beine machen. Einen solchen Vorsprung konnten wir im Test teilweise nachvollziehen, zum Beispiel beim Booten. Zwischen 40 Sekunden und einer Minute benötigte unser Testgerät für den Startvorgang, während bei einer Apple Watch 3 etwa zwei Minuten dafür vergingen.

Apple Watch 4 TestQuelle: Berti Kolbow-Lehradt
Die Apple Watch 4 öffnet Apps zum Teil spürbar schneller als eine Apple Watch 3. Der Unterschied ist allerdings nicht so gravierend, dass nur wegen dieses Kriteriums ein Umstieg lohnt.

Beim App-Start ist das Vergleichsergebnis uneinheitlich. Manche Apps starten auf der Apple Watch 4 auf Anhieb, während auf der älteren Generation noch das Ladesymbol eingeblendet wird. Jedoch in anderen Fällen unterscheiden sich die Ladezeiten nur in der Größenordnung eines Wimpernschlags.

Siri und Telefonie genauso gut wie zuvor

Auf Anfragen an Siri reagieren die beide Watch-Modelle fast genauso prompt, auf der Apple Watch 4 vielleicht noch minimal zackiger. Einen deutlicheren Unterschied beobachten wir jedoch, wenn wir die Uhr weiter entfernt vom Mund platzieren. Dann ist die neue Generation gegenüber der Apple Watch 3 deutlich im Vorteil. Das liegt aber vermutlich nicht allein an der Rechenleistung, sondern auch am leistungsfähigeren Mikrofon, das Apple zwecks besserer Sprachverständlichkeit neu platziert hat.

Apropos Sprachverständlichkeit: Laut Apple soll der Lautsprecher der neuen Apple Watch 50 Prozent mehr maximale Lautstärke bieten als die vorherige Modellgeneration. Das konnten wir jedoch weder bei Siri-Auskünften noch bei Telefonaten in diesem Maß nachvollziehen. Tatsächlich sind die Lautsprecher in der Apple Watch der vierten Generation gegenüber dem Vorgängermodell geringfügig klangstärker, bieten in punkto Sprachqualität aber das gleiche Niveau. Ein krasser Praxisvorteil ergibt sich nicht.

Neue Ziffernblätter in watchOS 5: Einige sind exklusiv, andere exklusiv schön

Die Apple Watch 4 wird ab Werk mit watchOS 5 ausgeliefert. Wir haben die Uhr inklusive des ersten Patches auf Version 5.0.1 getestet. Nutzer älterer Computeruhren können das aktualisierte Betriebssystem als kostenloses Update einspielen. Viele Neuerungen stehen allen Uhrengenerationen zur Verfügung. Das gilt beispielsweise für die automatische Trainingserkennung. Wir empfinden das Aufploppen der Hinweise allerdings als lästig, weil wir eine andere App dafür nutzen.

Nur auf wenige Funktionen greift die Apple Watch 4 exklusiv zu. Das betrifft etwa die beiden Ziffernblätter Infograph und Infograph Modular. Dabei handelt es sich um Vorzeige-Ziffernblätter, die sehr viele Infos unterbringen und damit das riesige Display der Apple Watch 4 betonen. Allerdings wirkt Infograph in der Standard-Version selbst auf unserem Exemplar mit 44 Millimeter Displaydiagonale viel zu überladen. Dagegen ist Infograph Modular die übersichtlichere und zudem anpassbare Variante.

Demgegenüber sind die neuen dynamischen Ziffernblätter Vapor, Fire and Water und Liquid Metal zwar für alle Watch-Generationen verfügbar, entfalten aber nur auf der Apple Watch 4 ihre volle Pracht. Dort füllen die Animationen das ganze Rechteck des Displays aus, während sie auf unserer Apple Watch 3 als kleinerer Kreis mit viel schwarzem Rand dargestellt werden.

Gesundheitsfunktionen: EKG fehlt noch, Sturzerkennung nicht verlässlich

Stärker als die ergänzten Ziffernblätter stellt Apple neue Gesundheitsfunktionen in den Vordergrund. Allerdings ist die Analyse von Herzbeschwerden wie Vorhofflimmern mittels eines EKGs noch nicht verfügbar. Apple will das EKG noch nachliefern – erst zu einem späteren Zeitpunkt und dann auch vorerst nur in den USA. Zu diesem Zweck hat Apple extra zwei statt wie bisher einen Herzfrequenzsensor verbaut. Das Duo ist natürlich nicht nutzlos. Schließlich bleibt es bei der Möglichkeit, sich von der Apple Watch warnen zu lassen, wenn der Herzfrequenzsensor mit mehr als 120 oder weniger als 40 bis 50 Schlägen pro Minute auffällt.

Apple Watch 4 und Apple Watch 3 HerzfrequenzsensorQuelle: Berti Kolbow-Lehradt
Die Sensoreinheit für die Herzfrequenzmessung der Apple Watch 4 (links) sieht kompakter aus als bei der Apple Watch 3, bietet aber tatsächlich doppelt so viele Sensoren. Sie sollen ein EKG ermöglichen. Diese Funktion gibt es in Deutschland aber vorerst nicht.

Die Gesundheit ihrer Nutzer soll die neue Apple Watch 4 auch in einer weiteren Hinsicht noch aufmerksamer im Blick behalten. Beschleunigungssensor und Gyroskop können demnach erkennen, ob der Nutzer stürzt und länger als eine Minute liegen bleibt. Dann alarmiert die Uhr automatisch Rettungskräfte und den hinterlegten Notfallkontakt. Ab Werk ist diese Funktion für Nutzer unter 65 Jahren deaktiviert, wir haben sie in der Watch-App auf dem iPhone manuell eingeschaltet.

Zur Belustigung von Augenzeugen haben wir uns anschließend mehrfach möglichst authentisch auf den Boden fallen lassen. Dennoch gelang es uns im Test nicht, die Sturzerkennung zu einer Reaktion zu bewegen. Apple selbst räumt in der App ein, dass die Computeruhr weder alle Stürze erkennt, noch vermeiden kann, heftige Bewegungen fälschlich als Stürze zu identifizieren. Daher ist die Sturzerkennung in dieser Form kein verlässliches Instrument und kann nicht als Kaufargument dienen. Während der Präsentation hatte Apple betont, dass der Sturzsensor nur bei einem Fall aus großer Höhe greift. Wie viele Meter das sind, ist noch unklar.

Kleinerer Akku hält länger

Nutzer einer Apple Watch haben es resigniert hingenommen, dass sie neben dem iPhone auch die Computeruhr praktisch jeden Abend laden müssen. Trotz größerem Display soll sich die Nutzungsdauer auf der Apple Watch 4 zumindest nicht verkürzen, betont Apple. Rund 18 Stunden Nutzung sollen die dritte und vierte Generation gleichermaßen erlauben. Dabei legt Apple ein eigenes Nutzungsszenario zugrunde, das vom individuellen Alltagsgebrauch der Nutzer naturgemäß stark abweichen kann.

Apple Watch 4 TestQuelle: Berti Kolbow-Lehradt
Trotz größerem Display und kleinerem Gehäuse ist die Akkulaufzeit nicht geschrumpft. Erst am jeweils zweiten Abend muss die Apple Watch 4 in unserem Test wieder aufs magnetische Ladedock.

In unserem Test kommt die neue Generation deutlich länger als einen Tag ohne Steckdosenkontakt aus. Bei konservativer Nutzung schaffen wir es so gar bis zum zweiten Abend ohne Aufladen. Damit schlägt die Apple Watch 4 unser Vergleichsmodell aus der dritten Generation. Dieses ist allerdings auch schon ein Jahr im Gebrauch und kann daher die unvermeidlichen Verschleißerscheinungen am Akku aufweisen.

Unser Eindruck deckt sich mit Apples Aussage und den Erfahrungen anderer Tester. An der Akkukapazität liegt das jedoch nicht. Vielmehr ist der Energiespender in der Apple Watch 4 sogar kleiner als in der vorherigen Modellgeneration. Stattdessen lässt sich das bessere Energiemanagement mit sparsameren Komponenten begründen. So sind die LTPO-Technologie im Display, der Bluetooth-Standard 5.0 und die Konstruktion des S4-Prozessors stark auf Energieeffizienz getrimmt.

Test-Fazit: Das Display der Apple Watch 4 macht den Unterschied

Bei der Apple Watch 4 hat der Hersteller an einer Vielzahl von Details geschraubt, um bei seiner ohnehin erfolgreichen Uhrenserie nochmals eine Schippe draufzulegen. Herausgekommen ist eine schicke, hochwertig verarbeitete, reaktionsschnelle und durchdacht zu bedienende Computeruhr mit starkem Funktionsumfang. Dennoch bleibt am Ende wenig übrig, was im Vergleich mit der direkten Vorgängergeneration neue Kaufanreize setzt.

Am meisten überzeugt im Test das deutlich größere OLED-Display, das mehr Fläche bei genauso brillanter Bildqualität und nicht im gleichen Maße gewachsenem Gehäuse bietet. Die neuen dynamischen Ziffernblätter sehen auf der Apple Watch 4 zudem beeindruckender aus als auf vorherigen Uhrengenerationen. Für schmale Handgelenke ist die physisch sehr präsente 44-Millimeter-Variante allerdings weniger geeignet.

Das Design der Apple Watch 4 wirkt noch etwas eleganter und stimmiger, behält aber die quadratische Form und den technischen Look eines Minicomputers bei. Wer auf ein klassisches Uhrendesign steht, wirft lieber einen Blick auf die aktuellen Modelle von Samsung und Huawei.

Ferner reagiert die Apple Watch 4 vorbildlich schnell auf Eingaben, erzielt aber keinen praxisrelevanten Vorteil gegenüber der Apple Watch 3. Stattdessen dürften Besitzer älterer Watch-Generationen einen erheblichen Geschwindigkeitsunterschied feststellen.

Enttäuschend ist die Leistung von Apples Krankenstation. Denn die EKG-Funktion ist für deutsche Nutzer bis auf Weiteres nicht verfügbar. Zudem zeigt unser Test, dass Nutzer sich auf die Sturzerkennung im Notfall lieber nicht verlassen sollten.

Preis: Apple Watch 3 noch gute Alternative

Wer daher auch mit einem kleineren Display Vorlieb nehmen mag und auf formatfüllende Ziffernblätter verzichten kann, greift statt zum aktuellen Modell zur Apple Watch 3, die der Hersteller weiter als Neugerät zu einem Preis ab 299 verkauft. Hingegen die Apple Watch 4 ist je nach Gehäusematerial, Armbandvariante und Ausstattung mit oder ohne LTE zwischen 429 Euro und 849 Euro erhältlich. Sonder-Editionen kosten zum Teil deutlich mehr.

Apple Watch 3 und Apple Watch 4 GrößenvergleichQuelle: Berti Kolbow-Lehradt
Die Apple Watch 4 (rechts, ein 44-Millimeter-Modell) ist minimal dünner als die Apple Watch 3 (links, ein 38-Millimeter-Modell). Im direkten Vergleich macht das ältere Modell immer noch einen guten Eindruck.

Die von uns nicht getestete LTE-Variante funktioniert hierzulande nur mit einem Vertrag von Vodafone oder Deutsche Telekom, der zusätzliche Kosten verursacht. Du musst die LTE-Version allerdings nicht direkt beim Provider kaufen, sondern kannst sie auch über Händler wie Gravis beziehen und dann mit deinem Mobilfunkvertrag verknüpfen.

Das Testexemplar wurde uns von Apple-Händler Gravis zur Verfügung gestellt.