Apple iPhone 2020: Notch verschwindet im nächsten Jahr | handy.de
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Apple iPhone 2020: Notch könnte im nächsten Jahr verschwinden

Ein Jahr lang nach dem iPhone 2019 soll die Aussparung noch verbleiben

Erste Smartphones mit dem neuen Datenstandard 5G werden vermutlich auf dem Mobile World Congress 2019 (MWC) Ende Februar in Barcelona vorgestellt. Das werden voraussichtlich ausschließlich Android-Modelle sein, als Hersteller der ersten Stunde gelten derzeit Huawei, Oppo und Xiaomi. Apple wird hingegen nicht dazu gehören. Auch die Notch soll wohl noch an Ort und Stelle verbleiben. Entsprechende Gerüchte zum Design gibt es also bereits jetzt. Wir halten Dich in diesem Artikel über Updates zum Apple iPhone 2020 auf dem Laufenden.

Update vom 07. Januar 2019

Apple iPhone 2020: Notch bleibt noch mindestens ein Jahr

Apple führte die Notch zwar nicht als erster ein, ist aber Vorbild für das Design der Smartphones der letzten Jahre gewesen. Mittlerweile gibt es sie in vielen unterschiedlichen Formen und Positionen im Display. Während die meisten Android-Hersteller daraufhin arbeiten, die Notch deutlich zu verkleinern oder auch aus der Front zu entfernen, könnte Apple noch bis 2020 an der bisherigen Aussparung festhalten.

Der Hinweis stammt vom Star-Leaker Ice Universe, der eigentlich größtenteils für seine Informationsflut von Samsung-Geräten bekannt ist. Dieser behauptet, dass das Frontpanel-Design auch mit den für September 2019 erwarteten iPhones nicht verändert wird. Erst mit dem Apple iPhone 2020 soll eine Loch-Notch geplant sein.

Damit würde sich auch im dritten Jahr der iPhone-Geräte nicht viel am Design ändern, sondern erst mit dem Apple iPhone 2020 ein komplettes Redesign der Front stattfinden. Ob man hier allerdings von einem komplett neuen Design sprechen sollte, ist bei heutigen Display-Verhältnissen eher schwierig zu ermitteln.

Apple Face ID: Umsetzung mit Loch-Notch schwierig?

Die Annahme klingt jedenfalls alles andere als unrealistisch. Schließlich steckt in der jetzigen Display-Aussparung Apples fortschrittliches Face-ID-System. Ob eine Loch-Notch in der Lage wäre, die vielen Sensoren für diese Technik unterzubringen, ist eher fraglich. Wahrscheinlich braucht Apple noch einige Zeit, um die Technologie weiter zu verfeinern. Da klingt das Jahr 2020 noch am realistischsten für ein solches Vorhaben.

Ob sich Face ID aber schlussendlich überhaupt in einem kleinen Loch umsetzen lässt, bleibt abzuwarten. Da Touch ID bis zu einem gewissen Zeitpunkt aus den iPhone-Modellen verschwinden soll, bleibt Face ID in Zukunft die einzige biometrische Sicherheitsfunktion. Eventuell können Sensoren auch an anderen Stellen untergebracht werden. Hier müssen wir einfach weitere Leaks und Informationen abwarten.

Originalmeldung vom 05. November 2018

Erstes Apple-Smartphone mit 5G ist wohl erst das iPhone 2020

Offenbar will das Unternehmen, das derzeit von Firmenchef Tim Cook geleitet wird, den Datenstandard 5G erst im Apple iPhone 2020 nutzen. Das schreibt das Online-Magazin Fast Company. Apple lasse sich unter anderem darum Zeit, weil es derzeit noch Probleme mit der Hitzentwicklung des getesteten 5G-Modems gebe. Das Modem stamme von Intel, es handelt sich dabei angeblich um das Intel 8160. Das produziere aber derzeit noch zu viel Abwärme, die sogar durch das Gehäuse eines Testgerätes hindurch zu spüren sei.

Das günstigste neue iPhone kommt mit Liquid Retina LCD-Screen, Notch, Alu-Rahmen und kunterbunten Glas-Rückseiten. Warum sich der Kauf des deutlich teureren iPhone Xs jetzt nicht mehr lohnt, zeigt das ausführliche Test des iPhone Xr.

Spürbare Abwärme ist aber nicht nur unter Umständen für den Nutzer unangenehm, sondern deutet auch auf einen zu hohen Stromverbrauch hin. Das macht sich dann in kürzeren Akkulaufzeiten bemerkbar, was Käufer eines hochpreisigen Smartphones ebenfallskaum gefallen dürfte. Entsprechend testet Apple zwar mit dem Intel 8160, hofft aber, im iPhone 2020 dann den Nachfolgechip Intel 6181 verwenden zu können. Bei dem soll Intel die Hitze- und Akkuproblematik dann gelöst haben.

Mediatek als Plan B?

Seit den gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem bisherigen Partner Qualcomm arbeitet Apple im Bereich Modems fast ausschließlich mit Intel zusammen. Ein Zurück gibt es nach den öffentlich ausgefochtenen Anfeindungen von Qualcomm und entsprechenden Entgegnungen samt Vorwürfen der Industriespionage wohl so bald nicht. Stattdessen habe sich Apple bei Konkurrent Mediatek nach einer passenden 5G-Lösung umgeschaut, so die Quellen von Fast Company. Das klingt aber eher nach einer Notlösung, schließlich stellt Mediatek aktuell eher Mittel-, statt Oberklasse-Chipsätze her.

Kurzfristig unnötig, langfristig alternativlos

Die Behauptung, Apple wolle erst mit dem iPhone 2020 auf 5G setzen, klingt durchaus plausibel. Schließlich bekennt sich Apple offen dazu, nicht zwangsläufig als erster neue Technik einsetzen zu wollen. Stattdessen verwendet das Unternehmen sie, wenn sie ausgereift erscheint. Im Jahr 2019 wird der neue Datenstandard aber wohl vor allem unter einem Anfangs nur spärlich ausgebauten Netz und entsprechend kaum vorhandener Verfügbarkeit von 5G leiden. Außerdem muss Smartphone-Nutzern erst einmal der Nutzen von noch schnellerer mobiler Internetverbindung klar gemacht werden.

Der ist aber auf den ersten Blick kaum ersichtlich, schließlich bietet auch 4G derzeit theoretische, aber praktisch nicht zu erreichende Download-Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich. Mangelnde Nachfrage könnte den Ausbau des 5G-Netzes dann weiter ausbremsen. Früher oder später müssen Mobilfunkanbieter aber auf 5G setzen. Denn eine der Stärken des neuen Systems ist eine deutlich reduzierte Reaktionszeit, dank derer daten nahezu in Echtzeit ausgetauscht werden können. Das ist nicht nur für das Internet der Dinge (IoT), sondern auch für andere Bereiche wie etwa echtes autonomes Fahren von Autos enorm wichtig.

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