iPhone 2019: Dünner und leichter durch neues OLED | handy.de
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iPhone 2019: Dünner und leichter durch neues OLED-Display

Alle Informationen rund um die kommende iPhone-Generation

Im Herbst 2018 hat Apple mit dem iPhone Xs, dem iPhone Xs Max und dem iPhone Xr eine neue Smartphone-Riege präsentiert. Fast schon traditionell tauchten danach bereits die ersten Spekulationen zum iPhone 2019 auf – allen voran zum iPhone X 2019. Insgesamt gibt es wohl wieder drei neue iPhone-Modelle. Sie sollen nicht nur leistungsfähigere Akkus besitzen, sondern auch auf 3D Touch verzichten und mit Apples neuem A13 Bionic ausgestattet sein. Außerdem kündigt sich eine weitere Besonderheit an: Ein neues Design der Rückseite. In diesem Artikel fassen wir alle Berichte, Gerüchte und Spekulationen zum neuen iPhone 2019 zusammen.

Update vom 13. Dezember 2018

iPhones 2019 werden dünner – dank neuem OLED

Bei den kommenden iPhones, die 2019 erwartet werden, wird Apple erneut auf OLED-Displays setzen. Allerdings hat das Unternehmen beim Zulieferer Samsung neuartige Panels namens „Y-Octa“ bestellt, bei denen die für die Toucheingabe notwendige Schicht bereits integriert ist und nicht länger als zusätzliche Lage auf dem eigentlichen OLED liegt. Durch die Integration sind die Bildschirme für das iPhone 2019 dünner als bisher. Das zumindest berichtet das koreanische Portal ETNews unter Berufung auf Industrie-Quellen. Die Produktion der für die neuen iPhones notwendigen Chargen hat Apple demnach bereits bei Samsung Display in Auftrag gegeben.

Es wäre das erste Mal, dass Apple in seinen iPhones solche Touchscreen-integrierten OLEDs verwendet. Neben der dünneren Form haben die Bildschirme auch den Vorteil, etwas leichter zu sein als die klassischen Versionen. Vermutlich wird Apple die neuen Panels aber nur in einem Modell einsetzen, die anderen Geräten der iPhone-2019-Familie werden hingegen wohl weiterhin mit einem regulärem OLED oder sogar LCD ausgestattet sein.

Fällt 3D Touch weg?

Weiterhin hält sich die Vermutung, dass Apple bei seinen neuen iPhones auf 3D Touch verzichten wird. Somit könnte das Unternehmen bei der Displayfertigung auf eine weitere Schicht verzichten. Die Technologie hatte Apple erstmals 2015 mit dem iPhone 6s eingeführt. Sie erlaubt es Nutzern, durch den festen Druck auf das Display zusätzliche Informationen in einer bestimmten Anwendung oder auf Webseiten zu öffnen.

Design der neuen iPhones

Update vom 23. November 2018

iPhone 2019: Alles deutet auf neues Design hin

Immer wieder wird darüber spekuliert, ob und wie Apple das Design seiner iPhones ändern könnte. Nachdem der Look der aktuellen Generation zum iPhone X aus dem Vorjahr kaum verändert wurde, wäre es beim iPhone 2019 wieder Zeit für eine größere Anpassung. Die große Farbauswahl beim iPhone Xr kam bei den Kunden gut an. Es wäre also denkbar, dass Apple auch weiterhin mit Farben experimentiert. Darauf deutet auch ein neues Patent hin, das im Herbst aufgetaucht ist. Es beschäftigt sich zudem mit neuen Oberflächenstrukturen der Rückseite.

Wie mysmartprice berichtete, könnte sich Apple beim iPhone 2019 für einen Farbverlauf entscheiden, wie wir ihn bereits von Smartphones von Huawei, Honor oder Samsung kennen. Für den amerikanischen Hersteller wäre das vollkommen neu, denn bislang setzt das Unternehmen bei seinen Top-Modellen vor allem auf klassische und einheitliche Färbungen in Schwarz, Weiß, Silber oder Gold. Das höchste der Farbgefühle konnten Käufer des iPhones in der Vergangenheit immer mit dem Project-Red-Modell erwerben. Die etwas abgespeckteren Modelle wie das iPhone Xr kommen deutlich bunter daher, sind aber ebenfalls einheitlich gefärbt.

Farbverlauf durch Keramikstrahlen

Neben dem Farbverlauf soll die Oberfläche auch ein neues Finish bekommen. Im Apple-Patent für das iPhone 2019 wird dies als „Surface Finishing“ beschrieben. Durch kleine Einkerbungen im Mikro-Bereich soll das Licht eingefangen und reflektiert werden, was für einen besonderen Schimmer sorgt. Außerdem experimentiert Apple offenbar mit neuen matten Looks, die durch das Sandstrahl- bzw. Keramikstrahlverfahren erreicht werden. Im Patent wird beschrieben, wie winzig kleine Keramikperlen in die Mikrorillen auf der Oberfläche der iPhones gestrahlt werden, um diese aufzurauen. Durch das Aufrauen der Oberfläche kann eine kontrollierte Farbverschiebung innerhalb der strukturierten Oberfläche erreicht werden, was einen ganz besonderen Farbverlauf ergibt.

Abzuwarten bleibt, wie sich dieser komplizierte Prozess auf das Design der iPhones 2019 wird und ob Apple das verfahren überhaupt schon bei den kommenden Modellen anwenden wird.

iPhones 2019: Technische Ausstattung

iPhone 2019 könnte eine Infrarot-Linse und eine deutlich kleinere Notch erhalten

Das iPhone Xs und iPhone Xs Max sind noch keine zwei Monate alt, da kochen bereits seit längerer Zeit immer mehr Gerüchte zu der nächsten iPhone-Generation im Spekulations-Eintopf über. Der auf Twitter sehr aktive Designer und Leaker Benjamin Geskin hat nun ein Konzept veröffentlicht, das auf einem von mehreren Prototypen basieren soll.

Er gibt an, dass Apple hier wohl eine Infrarot-Linse verbaut haben könnte. Auch die Notch soll deutlich kleiner werden, da man die Technologie rund um Face ID verbessern und damit auch verkleinern könnte. Das gibt seitlich an der Notch auch mehr Patz für die Anzeige weiterer Informationen.

Geskin betont aber auch, dass es sich hier um Informationen über einen von vielen Prototypen handelt. Ob diese Änderungen daher auch den Weg ins iPhone 2019 schaffen, ist bisher unklar. Es ist unter den Herstellern üblich, mehrere Modelle in freier Wildbahn zu testen und sich letztendlich für ein Modell zu entscheiden.

iPhone 2019 soll Triple-Kamera mit 7-Element-Linsen bekommen

Auch ein Konzept-Bild hat Geskin via Twitter in Umlauf gebracht, allerdings handelt es sich nur um ein Mockup. Woher die Information stammt, ist allerdings unklar. Dass Apple im nächsten Jahr im iPhone 2019 eine Triple-Kamera verbauen könnte, liegt schon länger in der Gerüchteküche auf dem Teller.

Neu ist hingegen die Information, dass es sich erstmals um eine 7-Element-Linse handeln soll. Also um ein Kamera-Modul, das ein Linsensystem aus sieben Ebenen bereitstellt. Bisher kommen in den Modellen iPhone Xs, iPhone Xs Max und iPhone Xr nur Module mit einer 6-Element-Linse zum Einsatz. Zudem gibt Geskin an, dass die Anfangsblende bei f/1.6 liegen soll.

Natürlich handelt es sich hierbei aber weiterhin nur um Gerüchte. Die Informationen können also nicht aus offizieller Hand bestätigt werden. In dieser Hinsicht müssen wir also noch weitere Leaks abwarten. Zudem ist es bis zum September 2019 noch ein Weilchen hin.

Drei iPhones mit unterschiedlicher Displaydiagonale

Geht es nach dem bekannten Analyst und Insider Ming-Chi Kuo (via MacRumors), soll es auch 2019 wieder drei neue iPhones geben. Demnach werden sich die iPhones 2019 wohl wieder aus einem 5,8 und 6,5 Zoll großen OLED-Modell sowie einem 6,1 Zoll großem LCD-Modell zusammensetzen.

In diesem Jahr haben wir mit dem iPhone Xs, dem iPhone Xs Max und dem iPhone Xr das sogenannte S-Update von Apple gesehen. Typischerweise werden bei diesem das Design und viele Kern-Funktionen der Vorgänger beibehalten. So ist es nicht verwunderlich, dass die neuen iPhones dem iPhone X aus 2017 stark ähneln. Die iPhones 2019 könnten laut Timeline allerdings wieder größere Veränderungen erfahren. Offenbar betreffen diese aber nicht die Displays. Dafür soll sich im Inneren einiges tun. Mit dem A13 Chip von TSMC kommt wohl ein deutlich leistungsstärkerer Prozessor zum Einsatz. Außerdem gibt es vermehrt Hinweise darauf, dass Apple in den iPhones 2019 erstmals eine Triple-Kamera einbauen könnte. Auch die TrueDepth-Kamera auf der Front soll ein Update erfahren.

iPhones 2019 möglicherweise mit Apple Pencil

Besonders interessant ist aber folgendes Gerücht, das sich hartnäckig hält: Die iPhones 2019 sollen mit Support für den Apple Pencil kommen. Somit ließen sie sich per Stift bedienen. Smartphones mit Stylus sind bliebt, allerdings ist die Auswahl hier sehr gering. Erwähnenswerte Modelle gibt es lediglich von Samsung mit der Note-Reihe oder von LG. Apple bietet die Stift-Bedienung bislang lediglich für einige iPads an. Ein iPhone mit Apple Pencil könnte daher durchaus für Furore sorgen.

Schluss mit Fingerabdruck: iPhone 2019 ohne Touch ID?

Kein geringerer als Ming-Chi Kuo von KGI Securities hat diese Behauptung aufgestellt. Generell ist der Star-Analyst aber auch für seine Treffsicherheit bekannt und es gibt derzeit wenig Grund, diesem Vorhaben nicht zu glauben. Die iPhones 2019 werden ebenfalls keinen Fingerprintscanner erhalten, auch nicht unter oder im Display. Dies geht aus Informationen von Zuliefererketten hervor, die bereits Teile für die neuen Geräte bzw. Prototypen bereitstellen, wie MacRumors berichtet.

Die Aussage macht sogar in gewisser Hinsicht Sinn. Apple hat bereits zur Vorstellung des iPhone X klargestellt, sich auf Face ID konzentrieren zu wollen. Das iPhone 8 und iPhone 8 Plus setzen zwar noch auf Touch ID im Homebutton, das iPhone X hingegen besitzt diese Technik nicht mehr. Damit bildet das vorangegangene iPhone X den Einstieg in Face ID. Immer wieder betonte Apple wie sicher und angenehm die Gesichtserkennung gegenüber Touch ID sei.

iPhone XC: Farbenfrohes LCD-Model zeigt sich

iPhones 2019 ohne 3D Touch

Apple hatte 3D Touch erst 2015 mit dem iPhone 6s eingeführt. Damals nannte Apple die Technologie noch Force Touch. Die Funktion erlaubt es Nutzern, durch den festen Druck auf das Display zusätzliche Informationen in einer bestimmten Anwendung oder auf Webseiten zu öffnen. Aber offenbar wird 3D Touch nicht so intensiv genutzt wie sich Apple das vorgestellt hat. Zudem ist die Fertigung entsprechender Displays mit 3D Touch kostenintensiver als die normaler Bildschirme. Daher soll die Technologie bei den iPhones 2019 nicht mehr verwendet werden – so wie beim aktuellen iPhone Xr.

Neue Schnelllade-Technologie mit USB-Typ-C-Standard

Der Akku eines Smartphones spielt für die meisten eine wichtige Rolle. Im besten Falle fasst er mit jeder neuen Generation mehr Strom und ist schneller aufladbar. Während Ersteres wohl beim iPhone 2019 erst einmal nicht der Fall sein wird, sieht es mit der schnelleren Ladung schon deutlich besser aus. Denn in einem Interview mit PCMag hat Anker CEO Steven Yang erklärt, dass das iPhone 2019 bereits in zehn Minuten von Null auf 50 Prozent aufgeladen werden könnte. Dennoch soll die Akku-Größe erst einmal stagnieren: „Eine Zunahme der Größe der Batterie wird es in den nächsten fünf Jahren in Bezug auf die Leistungsdichte nicht geben“, so Yang. Mit dieser Annahme steht der CEO des Unternehmens für Unterhaltungselektronik nicht alleine in der Branche da, wie PCMag berichtet.

Dennoch sollen Apples 2019er Flaggschiffe mit einer 50-Watt-„Ladungspumpen“-Technologie ausgestattet sein. Diese soll den USB-Typ-C als Standard nutzen. Momentan gibt es eine Reihe konkurrierender Schnelllade-Standards, von denen jedoch keiner mehr als 30 Watt liefert. Demnach steigt zwar nicht die Kapazität, der Fokus liege eher bei einer Optimierung der Effizienz.

Zwar ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die neuen iPhones 2019 wieder über die Option des kabellosen Ladens verfügen, eine Schnelllade-Funktion ist damit jedoch in naher Zukunft noch nicht möglich. Hier wird die Entwicklung noch Zeit in Anspruch nehmen, erklärt Steven Yang. „Wenn man in naher Zukunft möglichst schnell aufladen möchte, geht dies weiterhin nur kabelgebunden.“

iPhone X und iPhone 8: Kabelloses Laden schadet dem Akku

„Fortgeschrittener“ 3D-Sensor in den iPhones 2019

Auf der Seite der taiwanesischen Economic Daily News wird zudem berichtet, dass die Rückkamera der iPhones 2019 eine „fortgeschrittenere“ 3D-Erkennung unterstützen wird. Das Ganze steht in Relation zur TrueDepth-Technologie der Frontkamera des iPhone X. Demnach soll es im iPhone 2019 ein Linsen-Trio geben, das für stereoskopische Bilder sorgt.

Für die 3D-Fotografie wären zwei der drei Sensoren dafür zuständig, das Objekt aus verschiedenen Winkeln zu fotografieren. Mit Hilfe einer Triangulations-Methode könne so der Abstand des Objekts zum iPhone ermittelt werden. Die dritte Linse im Triple-Kamera-Bunde soll erstmals für einen dreifach optischen Zoom mit einem iPhone sorgen. Die Qualität gegenüber dem digitalen Zoom würde sich bei dreifachem Zoomen an ein Objekt verbessern. Darüber hinaus könnte eine verbesserte 3D-Fotografie beim Thema Augmented Reality eine große Rolle spielen. Erst im vergangenen Jahr hat Apple das ARKit veröffentlicht und auf der WWDC 2018 eine Vorschau auf das ARKit 2 gegeben.

WWDC 2018: Die Apple-Neuheiten im Überblick

Schluss mit Lightning?

Seit dem iPhone 5 (2012) ist Apples Lightning-Anschluss kaum noch wegzudenken. Während die Branche mittlerweile relativ einheitlich auf USB-Typ-C-Schnittstellen an Smartphones umgestiegen ist, stach Apple bislang immer heraus. Damit soll allerdings bald Schluss sein. Denn wie Digitimes berichtet, sollen die 2019er iPhones statt mit einem Lightning- doch mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet werden. Das würde das Ende des proprietären und für iPhones typischen Lightning-Connectors bedeuten. Damit hätte er es immerhin auf eine siebenjährige Lebensdauer als Apples vorrangiger Lade-Mechanismus geschafft.

Die aktuelle MacBook-Serie setzt bereits auf die Schnittstelle mit USB-Typ-C. Zudem vertreibt das Unternehmen aus Cupertino Lightning-auf-USB-Typ-C-Kabel, die für eine schnelle Aufladung sorgen. Zuletzt wurde Apple dafür kritisiert, diese Charger nicht den aktuellen iPhone-Modellen wie dem iPhone X beizulegen. Stattdessen müssen iPhone-Nutzer diese separat erwerben. Berichten aus China zufolge soll sich das bei den iPhones 2018 aber ändern. Es sind vermeintliche Entwürfe für ein Netzteil mit USB-C-Schnittstelle aufgetaucht, die nahelegen, dass ein entsprechendes Lightning-zu-USB-Typ-C-Kabel diesmal beiliegen soll.

Schwerpunkt Wireless-Charging

Erst kürzlich hat Apple zusammen mit anderen großen IT-Unternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet, die USB-Typ-C als verbindlichen Ladestandard festlegt. Dabei sind jedoch drei verschiedene Kabeltypen möglich. Danach wäre auch ein Lightning-zu-USB-Typ-C-Kabel mit der Absichtserklärung konform.

Apple, Samsung und Co. für gemeinsames USB-Typ-C-Ladegerät

Trotzdem spekuliert Digitimes darauf, dass Apple den Schritt mit den iPhones 2019 wagen wird, den Lightning-Anschluss des iPhones zu ersetzen. Da seit den Glasrückseiten des iPhone 8, sowie iPhone 8 Plus und iPhone X nun auch das kabellose Laden möglich ist, will Apple laut 9to5Mac vermutlich in diesem Bereich Profit machen. Sobald das Unternehmen ihre AirPower-Technologie veröffentlicht, kann Apple eigene Wireless-Charger auf den Markt bringen. Daher wäre das kalifornische Unternehmen nicht mehr so stark auf den Verkauf physischer Verbindungsstecker angewiesen.

iSight-Trio? Apple orientiert sich an Huawei

Economic Daily News zufolge soll Apple, ähnlich wie Huawei beim P20 Pro, eine Triple-Kamera planen. Das vermutliche iSight-Kamera-Trio soll 12-Megapixel-Linsen mit 5-fachem Zoom erhalten. Dabei wird bisher nicht spezifiziert, ob es sich dabei um optischen, digitalen oder Hybrid-Zoom handelt. 9to5Mac geht hier jedoch von einem optischen Zoom aus, der eine deutliche Steigerung zum aktuellen 2-fach Zoom im iPhone X wäre. Darüber hinaus hätte eine Drei-Linsen-Kamera den Vorteil, die Performance bei wenig Lichteinfall zu steigern. Sollten sich diese Gerüchte bewahrheiten, würde Apple somit in Huaweis Fußstapfen treten. Mit dem Huawei P20 Pro und Huawei Mate 20 Pro hat der chinesische Hersteller bereits ein Linsen-Trio in einem Smartphone auf den Markt gebracht.

Quelle 9to5Mac Macrumors
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