Handy einrichten: Checkliste für Dein neues Android-Smartphone
Ratgeber

Handy einrichten: Checkliste für Dein neues Android-Smartphone

Die ersten Schritte: Vom Google-Konto bis zum Klingelton

Schritt 4: Hersteller-Konto aktivieren

Mache Hersteller, wie beispielsweise Samsung, fragen nach einem weiteren Konto, wenn Du Dein Android-Smartphone einrichten willst. Über das Samsung-Konto lassen sich herstellereigene Anwendungen auf das Smartphone laden. Es erlaubt aber auch die Anbindung von zusätzlichen Geräten wie beispielsweise einem Fitnesstracker oder einer Smartwatch von Samsung. Besitzt Du kein Extra-Konto oder möchtest Du keines nutzen, kannst Du diesen Schritt überspringen. Im Notfall lässt sich das Extra-Konto zu einem späteren Zeitpunkt anlegen. Du kannst also auch ohne diesen Schritt Dein Android-Smartphone einrichten.

Schritt 5: Smartphone schützen

Android-Smartphone einrichtenQuelle: handy.de
Schritt 4 beim Einrichten: Schütze Dein Handy

Auf Deinem Android-Smartphone werden sich im Laufe der Zeit zahlreiche, teils sehr sensible und private Daten ansammeln. Daher solltest Du Dein Gerät niemals ungeschützt nutzen. Zur Sicherung bieten die meisten Handys mehrere Bildschirmsperren an. Zur Auswahl stehen die PIN, das gezeichnete Muster und das Passwort. Aber auch einen Fingerabdrucksensor oder die Gesichtsentsperrung bringen aktuelle Geräte mit. Die Art der Sperre kannst Du jederzeit in den Einstellungen ändern.

Bei der Entsperrung per Gesicht gibt es Unterschiede in der Sicherheit. Bei Apple heißt sie Face ID und funktioniert zusätzlich mit speziellen Sensoren, die für mehr Sicherheit sorgen. Auch eine Dual-Frontkamera ist sicherer als eine Kamera mit einzelner Linse, da sie das Gesicht über einen Tiefenscannung erfasst. So lässt sich die Gesichtsentsperrung nicht mit einem Foto austricksen.

Der Iris-Scanner, also das Scannen des Auges, ist immer noch recht selten zu finden und vornehmlich Samsung vorbehalten. Einen Iris-Scanner bringen beispielsweise das Galaxy Note 8 und das Galaxy S8 mit. In den neuesten Galaxy S10-Modellen hat Samsung die Technik allerdings wieder verworfen.

Beachte, dass neben der einfachen Gesichtserkennung vor allem das Muster eine der Methoden ist, die nach aktuellen Studien zu den am wenigsten sicheren gezählt wird. Besser ist eine möglichst lange Zahlenfolge oder ein Passwort aus Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.

Der Passwort-Manager Anbieter SplashData hat eine Liste mit den schlechtesten Passwörtern des Jahres veröffentlicht. Welche Passwörter unter den Top 25 sind, verraten wir Dir hier.

Schritt 6: System aktualisieren

Nachdem Du die oberen Schritte durchlaufen hast, ist die Einrichtung Deines Smartphones so gut wie beendet. Dein Gerät wird nun selbstständig nach möglichen Updates für das Android-System und die bereits installierten Apps suchen. Gerade die System-Updates solltest Du installieren, da es sich dabei um relevante Sicherheitspakete handeln kann.

Grundsätzlich befindet sich die Einstellung für die Aktualisierung des Smartphones meistens an der gleichen Stelle, egal welches Android-Gerät Du nutzt. Öffne daher nach der ersten Einrichtung die Einstellungen und scrolle bis nach unten. Dort dürfte sich ein Eintrag wie „Über dieses Telefon“, System oder Systeminformationen finden. Hier solltest Du dann auch die Einstellung für die Systemaktualisierung finden.

Welche Smartphones von Huawei, HTC, Motorola, OnePlus, Nokia und Samsung und Co. erhalten Android 9.0 Pie als Update? Wir haben die Übersicht.

Der Hersteller HMD Global setzt bei seinen Nokia-Modellen auf ein reines Android-Betriebssystem ohne eine Anpassung einer zusätzlichen Benutzeroberfläche. Hier sucht das System schon während der Neueinrichtung nach den aktuellsten Updates und installiert diese. So ist das Gerät bereits auf dem aktuellen Stand, sobald die Einrichtung abgeschlossen ist.

Wichtig: Es gibt Hersteller, die eine aktivierte SIM-Karte für eine Aktualisierung des Smartphones verlangen. Huawei beispielsweise führt keine Updates durch, solange nicht eine SIM-Karte im Smartphone aktiv ist. Man bekommt nur die Meldung, dass die Aktualisierung nicht gefunden werden konnte, obwohl es eigentlich ein Update geben sollte. Das gilt übrigens auch für die Unternehmenstochter Honor. Wer sein Smartphone also erst ohne SIM-Karte einrichtet, kann die Modelle dieser Unternehmen erst mit einer aktiven Karte im Gerät nachträglich aktualisieren.