Android 9 Pie: Diese Smartphones bekommen das Update | handy.de
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Android 9 Pie: Diese Smartphones bekommen das Update

Alles über Project Treble und die Update-Versprechen der Hersteller

Android 9 Pie ist der neue große Clou von Google. Das Betriebssystem löst seit Anfang August 2018 Android 8 Oreo ab und sieht sich bereits jetzt großen Erwartungen gegenüber. Während bisherige Android-Updates eher träge verteilt wurden, soll die Aktualisierung auf Android 9 alias Pie dank Project Treble deutlich schneller vonstatten gehen. Denn die Smartphone- und Chip-Hersteller werden schon früh in den Update-Prozess eingebunden und können sich auf das neue Betriebssystem vorbereiten. Wir geben einen Überblick über die Smartphones, die das Android-Update erhalten sollen und verraten, welche Hersteller sogar Update-Versprechen geben.

Project Treble: Das steckt hinter dem schnellen Android-Update

Project Treble soll Android-Updates deutlich beschleunigen. Google ermöglicht dies durch die Anpassung der Android-Architektur. Bislang mussten die Chip-Hersteller ihre Prozessoren und Module auf jede neue Android-Version anpassen, sodass Hardware und Software auch weiterhin gut zusammenarbeiten konnten. Im Anschluss fügten die Smartphone-Hersteller zudem nicht selten eigene Änderungen hinzu, um den Geräten ihren Fingerabdruck aufzudrücken. Zu guter Letzt folgten dann oftmals noch die Netzbetreiber, die ihrerseits am System-Code werkelten. Aufgrund der Vielzahl an Playern, die an nur einem Update beteiligt sind, verwundert es nicht, dass neue Android-Versionen oft lange brauchen, bis sie auf den Geräten landen.

Android wird in zwei Ebenen unterteilt

Bei Project Treble setzt Google jedoch auf einen anderen Aufbau seines Systems. Denn hierbei wird Android quasi in zwei Ebenen unterteilt: Dem eigentlichen Android-Part und dem Part, der spezielle Hardware-Komponenten wie Treiber, Funk-Schnittstellen und Kamera-Anpassungen beinhaltet. Während Google am Android-Update werkelt, können Smartphone- und Chip-Hersteller zudem gleichzeitig schon ihre Anpassungen an den Komponenten vorbereiten. Möglich macht das die Einführung einer gemeinsamen Entwicklungs-Infrastruktur, bei der die Unternehmen die für das Android-Update notwendigen Codezeilen und Dokumentationen untereinander austauschen. Sie arbeiten somit nicht mehr nacheinander, sondern parallel. Dadurch lässt sich die Auslieferung von Android P um bis zu zwölf Wochen verkürzen.

Eingeführt wurde Project Treble mit Android 8 Oreo. Smartphones, die ab Werk mit Oreo laufen, unterstützen Project Treble. Bei Smartphones, die Android 8 als Update erhalten haben, muss das System hingegen erst vom Hersteller aktiviert werden. Vorbildlich zeigen sich hier unter anderem Huawei/Honor und Sony. Ältere Smartphones müssen zumeist auf Project Treble verzichten, da dieses eine Partitionierung des Speichers voraussetzt, die diese jedoch nicht haben.

Es ist offiziell: Googles neue Betriebssystem-Version Android 9 heißt Pie. Der "Kuchen" unter den Android-Versionen soll noch intelligenter werden als bisher und so die Nutzung des Smartphones weiter vereinfachen.

Android 9 P: Der Beta folgt die offizielle Version

Bevor Android Pie offiziell zur Verfügung stand, wurde das System zuvor als Beta getestet. Insgesamt vier offizielle Betas hat Google angeboten. Die fünfte und auch insgesamt letzte Beta hat Google dabei speziell für die Entwickler vorbehalten. Zu finden waren sie allesamt auf der Webseite des Android Beta-Programms. Hier listet Google auch die Smartphones, auf die die Beta installiert werden kann und die wir weiter unten im Text ebenfalls aufführen.

Am 6. August folgte schließlich der offizielle Release der neuen Android-Version 9 P alias Pie. Zum Start waren zunächst die Pixel-Smartphones der ersten und zweiten Generation aktualisierbar. Aber auch die anderen Hardware-Partner wie beispielsweise OnePlus und Essential Phone haben ihre Geräte mittlerweile schon aktualisiert.

Quelle Android P Beta
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